Gemeinsam Lesen #119


Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.


Hier nun meine Antworten für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Nacht im Central Park" und bin auf Seite 217 (von 383 Seiten).










2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Sie fuhren Kilometer um Kilometer.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Dieser Roman ist durchaus interessant. Allerdings weiß ich immer noch nicht recht, was ich davon halten soll. Die beiden Protagonisten rasen nur so durch die Geschichte und eine echte "Überraschung" habe ich bis jetzt auch noch nicht erlebt. Von der Handlung her ist es ein interessanter Roman. Allerdings ist mir die weibliche Hauptfigur nicht unbedingt sympathisch. Bin gespannt, ob sich das zum Ende hin noch ändert.

4. Was macht für euch eine gute Rezension aus? Was darf in keiner Rezi fehlen und was sollte auf keinen Fall rein?

Ich finde die Rezi sollte immer lebendig sein und sowohl die Figuren, den Schreibstil des Autors und das Umfeld, in dem die Handlung spielt wiedergeben. Ich mag es, wenn die Rezi ehrlich ist, d.h. auch objektiv zum Ausdruck bringt, was an einem Buch nicht gut war.
Die Form ist dabei meiner Meinung nach relativ irrelevant, da jeder seinen eigenen Stil hat. Ich lese insbesondere gerne Rezis, die ihre spezielle Eigenheiten aufweisen. Die Länge ist meiner Ansicht nach eher zweitrangig, Es gibt Rezis, die mit wenigen Worten sehr viel zum Ausdruck bringen. Auch eine Kurzrezension kann bei mir die Lust auf ein Buch wecken, wenn sie den Kern des Romans wiedergeben.
Was in keinen Fall rein sollte, sind "Spoiler", insbesondere auch nicht die Warnung davor, da man dann zu viel von der Handlung erfährt. Ich versuche die Handlung immer nur grob zu umreißen und nicht zu viel zu verraten, Auch wenn mir dies nicht immer ganz so gelingt,

Was ist mit euch? Was macht für euch eine tolle Rezi aus?

LG
Natalie

Summer Sunday Question #4


Hallo zusammen,

bei Amazing Summer Reads gibt es jeden Sonntag eine sommerliche Frage, die im Rahmen der Sommer-Challenge beantwortet werden kann.
Wer die Challenge noch nicht kennt und sommerliche Geschichten genauso mag wie ich, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf die Seite werfen.

Diese Woche soll folgende Frage beantwortet werden:

Welches ist dein absolutes Sommer-Lieblingsbuch?


Ich habe relativ lange über diese Frage nachgedacht. Allerdings muss ich gestehen, dass ich mich einfach nicht auf ein Buch festlegen kann. Es gibt so viele tolle Sommerromane, die alle für sich ihre Eigenheiten haben und mir ein super Sommergefühl vermitteln. Klar gibt es welche, die herausstechen. Jedoch kann ich kein als das "absolute" definieren.
Also habe ich mich dazu entschlossen einfach meine TOP 3 zu nominieren:

Susan Wiggs - Versprechen eines Sommers
Klappentext:
Manchmal hält das Leben ganz überraschend eine zweite Chance für uns bereit.

Camp Kioga – der Name weckt in Olivia Erinnerungen an die unbeschwerten Sommer ihrer Kindheit, den Duft von Pinien und das klare Wasser des Willow Lake. Doch der einstige Sommersitz der reichen New Yorker ist inzwischen völlig verwildert und zugewachsen. Um ihn für die große Familienfeier der Bellamys im Sommer wieder herzurichten, engagiert Olivia den örtlichen Bauunternehmer. Und kann es nicht glauben, wer da mit einem Mal vor ihr steht: Connor Davis, ihre Jugendliebe. Ihre Gefühle für einander sind nie wirklich erloschen, auch wenn sie sich damals gegenseitig sehr verletzt haben. Gemeinsam schaffen sie es, dem Camp neues Leben einzuhauchen – und geben sich dabei ein Versprechen, das weit über das Ende des Sommers hinaus halten wird.

Begründung:
Ich habe diesen Roman vor ein paar Jahren gelesen und fühlte mich zum Einen direkt an meine eigene Kindheit und den Sommern zurückversetzt, an denen ich an Ferienfreizeiten teilnahm. Wie im Roman sind damit gute, aber auch schlechte Erinnerungen verbunden, die ich nicht missen möchte.
Zum Anderen schafft es Wiggs in diesem Roman (und auch noch ein paar anderen aus der Lakeshore-Chronicles-Reihe) ein totales Sommergefühl zu erzeugen, so dass man die Sonnenstrahlen schon auf seiner Haut spürt und ins Träumen gerät.


Mary Kay Andrews - Die Sommerfrauen
Klappentext:
»Dieser Roman ist wie der schönste Tag am Strand – er soll nie zu Ende gehen!« Susan Elizabeth Phillips

Ellis, Dorie und Julia sind grundverschieden und beste Freundinnen, seit sie denken können. Jetzt haben sie endlich einmal den ganzen Sommer Zeit füreinander: vier Wochen lang, in einem Ferienhaus direkt am Meer mit Sonne satt – ein Urlaub zum Träumen.
Doch alle drei haben ihre Geheimnisse: Ellis hat ihren Job verloren, Dorie hat ihren Mann verlassen und Julia hat Angst, ihrer großen Liebe das Ja-Wort zu geben.

Ty Bazemore wohnt nebenan, außerdem gehört ihm das schöne Ferienhaus – doch das verrät er den Frauen nicht. Als er Ellis trifft, fühlt Ty sich sofort zu ihr hingezogen. Gibt er seinen Gefühlen nach, auch wenn er damit alles auf’s Spiel setzt?

Und dann ist da noch Madison, eine Frau auf der Flucht vor ihrem alten Leben: Alles was sie jetzt braucht sind ein gutes Versteck, eine neue Identität und möglichst keine Fragen. Können ihr die drei Freundinnen helfen?

Vier Wochen im Sommer, drei Freundinnen und ein Traumhaus am Strand: die perfekte Sommerlektüre – Meeresrauschen inklusive!

Begründung:
Dieser Roman war der erste Roman von Mary Kay Andrews und sie hat mich mit diesem Roman sofort in ihren Bann gezogen. Beim Lesen hatte ich das Meeresrauschen direkt vor Augen und träumte auch von einem Urlaub in einem alten Strandhaus an der amerikanischen Ostküste.
Außerdem ist dieser Roman so wunderbar abwechslungsreich, da gerade die Unterschiede zwischen den Freundinnen immer wieder zu lustigen Spannungen sorgt. Er zeigt, dass der Sommer zwar traumhaft, aber keineswegs immer problemfrei ist.


Mia March - Der Sommer der Frauen
Klappentext:
Sommer mit Meerblick

In Boothbay Harbor, einem kleinen Fischerörtchen in Maine, führt Lolly ein gemütliches Bed & Breakfast. Die Gäste schätzen die nette Atmosphäre und das gute Essen. Und sie lieben die Kinoabende: Denn jeden Freitag zeigt Lolly einen Film - immer mit Meryl Streep, ihrer Lieblingsschauspielerin.

Diesen Sommer sind auch ihre Tochter und die beiden Nichten angereist. Alle drei bringen ganz eigene Sorgen und alte Verletzungen mit: Nur langsam fassen sie wieder Vertrauen zueinander. Sie sitzen zusammen vor der Leinwand, lachen und weinen miteinander und merken allmählich: Die Filme geben Antworten auf viele Fragen im Leben. Und das Leben stellt große Fragen in diesem unvergesslichen Sommer am Meer …

Begründung:
Dieser Roman ist nicht nur ein reiner Sommerroman, sondern auch ein Familienroman. In traumhafter Sommeratmosphäre entführt er die Leser in die Tiefen von Familiengeheimnissen. Die Charaktere, insbesondere Lolly, sind wunderbar einzigartig und ich habe mich beim Lesen direkt in das Bed & Breakfast verliebt. Außerdem hat der Roman bei mir Lust auf die im Buch angesprochenen Filme geweckt, obwohl ich nicht unbedingt Meryl Streep - Fan bin.
Dies ist auf jeden Fall ein Roman, der einen beim Lesen nicht kalt lässt, da er mit einer Menge an Emotionen aufwartet.


Und wie sieht es bei euch aus? Welches ist euer absolutes Sommer-Lieblingsbuch? Habt ihr überhaupt eins? Oder vielleicht auch mehrere?

Sommerliche Grüße
Natalie

[Rezension] "Heat.Beat.Love" von James Patterson


Klappentext:

Scheinbar aus heiterem Himmel schlägt Axi ihrem besten Freund Robinson einen Trip quer durch die USA vor. Robinson macht mit und verwandelt die Reise in ein verwegenes Abenteuer: Statt mit dem Greyhoundbus düsen die beiden auf einer geklauten Harley los. Sie übernachten unter freiem Himmel und schwimmen in Privatpools – und immer wieder fragt sich Axi, wann aus ihrer Freundschaft endlich mehr wird. Doch eines Morgens holt sie das Schicksal ein und es wird ihnen klar, dass sie sich vom ersten Augenblick geliebt haben und jeden einzelnen Moment des Glücks, der ihnen bleibt, auskosten wollen . . .

Meine Meinung:

Ich habe das Buch im Rahmen einer Lesechallenge bei Lovelybooks gewonnen. Hier nochmals einen riesiges Danke, dass ich teilnehmen durfte.
Mir gefiel direkt das Cover, da es direkt einen Einblick auf den Inhalt des Buchs gibt. Man kommt direkt in Sommerstimmung hat Lust auf einen Roadtrip. Das Cover fällt direkt auf, so dass man in der Buchhandlung leichter danach greift.
Ich wusste zunächst nicht, dass es sich hier eher um einen Jugendroman handelt, konnte mich aber auch sehr gut in die weibliche Hauptperson Axi hineinversetzen, obwohl sie gerade mal halb so alt ist wie ich. Ich bin sehr schnell in die Geschichte hineingekommen, da mir Axi direkt sympathisch war. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich ihre Beweggründe „ausreißen“ zu wollen zunächst (und leider auch teilweise bis zum Schluss) nicht ganz nachvollziehen konnte. Klar, sie hat vielleicht nicht gerade das einfachste Leben, aber ob dies dann direkt "der" Grund ist sich auf einen Roadtrip mit ihrem besten Freund zu begeben, ist mir nicht ganz klar. Da musste auf jeden Fall mehr dahinter stecken, was man am Anfang nicht so ganz nachvollziehen konnte.
Zunächst fragt man sich auch, was hinter der Freundschaft zwischen Axi und Robinson steckt, da sie auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten zu haben scheinen. Dies wird aber im Laufe der Handlung aufgeklärt.

Im Verlauf des Romans nimmt die Handlung immer mehr an Fahrt auf. Die Ereignisse überschlagen sich irgendwann fast für Robinson und Axi. Die beiden geraten in nicht nur in einen Schlamassel, sondern stolpern quasi von Ereignis zu Ereignis, dass bei den beiden Spuren hinterlässt. Die Beziehung der beiden verändert sich im Verlauf des Roadtrips stetig, auch wenn die beiden sich dies selbst zunächst nicht zugestehen möchten.

Patterson schafft es einen durchgehenden Spannungsbogen aufrecht zu erhalten. Er hat eine sehr bildhafte Sprache, so dass man die Geschehnisse als real wahrnimmt. Er hat eine überaus turbulente und abwechslungsreiche Geschichte geschrieben, die immer wieder mit Überraschungen aufwarten kann.
Mit Axi und Robinson hat er auch durchaus interessante Charaktere geschaffen. Allerdings idealisiert er Robinson in meinen Augen zu sehr: Er findet immer schnell einen Draht zu den Menschen, wird scheinbar von allen gemocht und kann alles. Er wird irgendwie zu positiv dargestellt. Niemand kommt mit allen Menschen klar. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Gegenüber zunächst Misstrauen hat, erscheint mir höher.
Zwischendurch habe ich mich auch immer wieder gefragt, ob die beiden nicht eigentlich viel mehr Aufsehen erregen müssten, zumal die beiden ja noch nicht volljährig sind. Zwar kann man in den USA bereits mit 16 Jahren Autofahren. Aber es muss ja schon irgendwie auffallen, dass zwei Minderjährige so tagsüber durch die Gegend fahren, statt sich in der Schule aufzuhalten. Irgendwie scheint niemand dies so recht in Frage zu stellen. Allerdings tut dies dem Lesevergnügen auch nicht wirklich einen Abbruch.

Ich ahnte bereits zu Anfang, dass einer der beiden ein Geheimnis hütet. Allerdings hätte ich eher daran gedacht, dass Axi diejenige sein würde. Insbesondere, da der Roadtrip ihre Idee war und ich das Gefühl hatte, dass sie auf der "Flucht" vor irgendetwas wäre. Es stellt sich jedoch heraus, dass Robinson derjenige ist, der eigentlich auf der Flucht vor etwas ist.

Ab dem zweiten Drittel des Romans ahnt man bereits, wie der Roman enden wird. Der Roman kann mit einem durchaus emotionalen Ende aufwarten und die Gefühle der Beteiligten, insbesondere der von Axi, werden sehr gut herausgearbeitet.
Allerdings blieben meiner Meinung nach noch einige Ungereimtheiten offen, wie z.B. die Tatsache das Robinsons Eltern nicht Axis Vater benachrichtigen, als sie bei ihnen auftauchen, sondern sie einfach bei sich wohnen lassen. Sie sind ja selbst Eltern und können nachvollziehen, wie es ihm ergehen muss. Auch die Tatsache, dass Robinson nie seine Eltern erwähnt hat und dies in der Vergangenheit nie wirklich Thema zwischen Axi und Robinson war (außer kurz auf der Reise), finde ich ziemlich merkwürdig.
Das Ende wirkt für mich nicht ganz abgeschlossen, da Axi plötzlich wieder zu Hause ist und für sie alles wieder mehr oder weniger in geregelten Bahnen läuft. Mir wurde bis zum Ende nicht klar, warum Axi wirklich aus ihrem Leben Reißaus nehmen wollte. Zumal der ganze Trip Axis Idee war und sie keinen wirklichen Grund hatte. Klar, so wollte vielleicht nicht mehr nur das "Brave Mädchen" sein. Aber dies ist für mich nicht Grund genug Reißaus zu nehmen. So bleibt bei mir ein fader Beigeschmack haften.Meiner Meinung nach hätte Robinson derjenige sein müssen, der Axi zum Roadtrip anstiftet und nicht anders herum. So hätte der ganze Trip zumindest einen Sinn gemacht.

Generell war es aber durchaus eine spannende Geschichte, wenn man sich von den einigen Ungereimtheiten nicht beirren lässt.
Meine Erwartungen, die ich nach dem Lesen der Leseprobe hatte, wurden größtenteils erfüllt. Dies ist ein durchaus interessanter Roman, der mit einer Menge an Spannung und Dramatik aufwarten kann.
Auch wenn mich die ein oder andere Ungereimtheit schon ein wenig gestört hat, überwiegt bei mir ein durchaus positives Bild auf den Roman.

Da es ein durchaus interessanter Jugendroman ist, der selbst mich mit Mitte 30 noch fesseln konnte, bekommt er von mir 4 (von 5) Punkten.

[Rezension] "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke


Klappentext:

Abrupter kann das Schicksal kaum zuschlagen: Als Eva nur wenige Monate nach der Hochzeit ihren Mann durch einen Unfall auf See verliert, erstarrt sie vor Schmerz. Ihr gerade erst begonnenes Leben als glückliche Ehefrau soll schon zu Ende sein? Eva fühlt sich völlig allein in ihrer Trauer und reist nach Tasmanien, um Trost bei Jacksons Angehörigen zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen - dem Sommer, in dem es zu schneien begann.

Meine Meinung:

Ich bin eher zufällig in der Buchhandlung auf diesen Roman gestoßen, als mich das Cover ansprach und mein Interesse weckte. Als ich dann den Klappentext las, wurde meine Neugier noch mehr geweckt. Die Autorin Lucy Clarke kam mir auch direkt bekannt vor, da ich ihren Roman "Landkarte der Liebe" letztes Jahr erst gelesen hatte. Allerdings fürchtete ich mich zunächst ein wenig davor den Roman anzufangen, da ich direkt davor einen Roman gelesen hatte, der mich restlos begeistern konnte und das nächste Buch anschließend oftmals zunächst enttäuschte.
Als ich anfing zu lesen nahm mich der Inhalt aber direkt in seinen Bann, so dass ich den Roman nur schwer aus der Hand legen konnte. Lucy Clarke hat eine sehr interessante und mitreißende Schreibweise, die es einem leicht macht sich in der Handlung zu verlieren.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Eva, die nur wenige Monate nach ihrer Hochzeit ihren Mann scheinbar durch einen Unfall verliert. Um mehr über ihren Mann Jackson zu erfahren, fährt sie zu seinen Verwandten nach Tasmanien, Australien. Allerdings verhält sich seine Familie nicht so, wie sie es sich erhofft hatte. Während aufregender Wochen im traumhaften Australien verliebt Eva sich nicht nur in die schöne Natur, sondern entwickelt auch Gefühle zu Jacksons Bruder Sage und muss erkennen, dass Jackson nicht der war, der er vorgab zu sein.

Dieser Roman kann mit einer Menge Wendungen und Überraschungen aufwarten, die die Handlung lebendig halten. Bis zum Ende bleibt der Roman spannend. Lucy Clarke schafft es mit einer sehr einfühlsamen und lebendigen Schreibweise die Leser zu fesseln. Man hat alles bildlich vor Augen und hat das Gefühl live vor Ort zu sein. Ich für meinen Teil habe mich direkt in die Insel "Wattleboon" verliebt, die obwohl nur fiktiv, so viel Lebendigkeit ausstrahlt, dass man beim Lesen schon das Rauschen der Wellen hört.

Mit Eva hat Lucy Clark eine interessante Figur geschafften, die obwohl sie nach dem Tod ihres Mannes am Boden zerstört ist, gleichzeitig auch als starke Persönlichkeit rüberkommt. Zwar hat Eva auch immer wieder mit emotionalen Zusammenbrüchen und persönlichen Rückschlägen zu kämpfen, aber sie bleibt sich selbst dennoch immer wieder treu.
Man spürt beim Lesen, dass die Autorin sich sehr viele Gedanken zu ihren Charakteren gemacht hat, da jede für sich wohldurchdacht rüberkommt. Beim Lesen entdeckt man viele Gemeinsamkeiten zwischen Jackson und seinem Bruder Saul, die zwar nicht alle erwähnt werden, aber über die Erzählungen durch Saul und seiner Stimmung spürbar sind. Obwohl ein Zwist die beiden entzweite, spürt man, die tiefe Verbundenheit, die die beiden dennoch verbindet. Lucy Clark schafft es immer wieder die innere Zerrissenheit, in der sich Eva und Saul bezüglich ihrer Gefühle Jackson gegenüber befinden, herauszuarbeiten.

Dies ist auf jeden Fall ein Roman, der mit einer Menge von Gefühlen aufwarten kann. Auch wenn er die meiste Zeit ziemlich melancholisch daherkommt und man durchaus die ein oder andere Träne unterdrücken muss, überwiegt eine positive Sichtweise auf die Geschehnisse im Roman. Man leidet mit den Figuren, freut sich aber auch für sie, wenn sich ihr Leben zum positiven wandelt.

Einer der wenigen Kritikpunkte, die ich an diesen Roman anbringen kann, ist der Name von Jacksons Bruder, Saul. Bei diesem Namen habe ich eher einen zwielichtigen New Yorker Mafiosi vor Augen, als einen australischen Natur-Adonis. Dies mag vielleicht nicht der objektivste Kritikpunkt sein, den man anbringen kann, Aber mich hat der Name nun mal beim Lesen ein wenig irritiert.

Der Roman ist an der ein oder anderen Stelle zwar auch ein wenig vorhersehbar. Dies sorgt meiner Meinung nach aber nicht zu einer Minderung des Lesevergnügens. Auch wenn das Ende mehr oder weniger so abläuft, wie ich es mir vorgestellt habe, bleibt zum Ende hin aber dennoch eine Frage offen: Wie wird Eva sich entscheiden? Dadurch bleibt Raum für eigene Gedanken, da jeder für sich diese Frage entscheiden kann.

Insgesamt betrachtet ist dies ein wunderschöner, teilweise aber auch ziemlich trauriger Sommerroman, der einem beim lesen nicht kalt lässt. Auch wenn er an der ein oder anderen Stelle durchaus vorhersehbar ist, kann er immer wieder mit Überraschungen aufwarten.
Der Roman bekommt von mir daher starke 4 von 5 Punkten.

Gemeinsam Lesen #118



Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und im wöchentlichen Wechsel bei Weltenwanderer und Schlunzenbücher online gestellt.


Hier nun meine Antworten für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Momentan lese ich "Heart.Beat.Love" von James Patterson.
Ich bin derzeitig auf Seite 220 (von 320).









2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Und als Nächstes?", fragte Robinson.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Obwohl es sich hier im Grunde um einen Jugendroman handelt, kann ich mich sogar als Mittdreißigerin ziemlich gut in die Handlung und insbesondere in die weibliche Hauptfigur Axi hineinversetzen. Von Axis Freund Robinson weiß ich bislang aber immer noch nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Er scheint einiges zurückzuhalten und die Freundschaft zwischen Axi und Robinson hält, obwohl die beiden im Grunde total verschieden sind. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht.

4. Schaust du dir generell Buchverfilmungen im Kino oder auf DVD an? Wenn ja, welche fandest du besonders gut oder besonders schlecht?

Ich bin Buchverfilmungen generell eher positiv gegenüber gestimmt, was allerdings vermutlich daran liegt, dass ich nicht mit der Erwartungshaltung den Film sehe, dass alles wie im Buch sein muss. Beim Lesen vorweg macht man sich einfach viele Gedanken zur Handlung und zu den Charakteren und kann auch gut zwischendurch innehalten und in Gedanken schwelgen.
Andersherum geht es mir jedoch, wenn ich zuerst den Film sehe und dann das Buch lese. Der Film läuft einfach viel schneller ab als ein Buch, weshalb ich dann immer beim Lesen denke "ohh, jetzt kommt das gleich" und dann ein wenig enttäuscht bin, wenn das Buch und der Film nicht identisch sind. Deshalb lese ich nur selten nachträglich das Buch, wenn ich bereits den Film gesehen habe. Lediglich bei Reihen mache ich dies schon mal, wie z.B. bei "Herr der Ringe" und "Tintenherz", wo ich dann jeweils den Film zunächst gesehen habe und anschließend die Romane. Von den ersten Teilen war ich dann buchtechnisch auch nicht so überzeugt, aber die Romanfortsetzungen konnten dies dann wieder rausreißen.

Buchverfilmungen,die ich besonders gut fand:

  • Herr der Ringe
  • Save Haven 
  • P.S. Ich liebe dich (obwohl er komplett anders ist, als der Roman, fand ich ihn super)

Buchverfilmungen, die ich eher schlecht fand:
  • Tintenherz
  • Hüter der Erinnerung (hier hat selbst der Film mich davon abgehalten den Roman überhaupt lesen zu wollen)
  • Die Frau des Zeitreisenden
Da ich großer Nicholas Sparks-Fan bin, bin ich was seine Romane angeht immer ein wenig kritisch, wenn es um die Verfilmung seiner Romane geht. Aber bislang konnten mich fast alle Verfilmungen einigermaßen überzeugen, was wahrscheinlich an den Darstellern liegt.

Und wie sieht es bei euch aus? Schaut ihr euch Buchverfilmungen an? Wenn ja, welche fandet ihr besonders und welche besonders schlecht?


Liebe Grüße
Natalie






Summer Sunday Question #3


Hallo zusammen,

bei Amazing Summer Reads gibt es jeden Sonntag eine sommerliche Frage, die im Rahmen der Sommer-Challenge beantwortet werden kann.
Wer die Challenge noch nicht kennt und sommerliche Geschichten genauso mag wie ich, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf die Seite werfen.

Diese Woche soll folgende Frage beantwortet werden:

Wo ist dein Lieblings-Sommer-Leseort?


Da ich keinen eigenen Garten oder Balkon habe, kann ich mich leider bei gutem Sommerwetter auch nicht nach draußen setzen und es mir Zuhause draußen mit einem Buch gemütlich machen. Daher nehme ich mein Buch im Sommer gerne mit in den Park oder auch ins Kaffee mit. Ich mag es total gerne im Sommer draußen vor dem Cafe zu sitzen, ein Cappuccino oder Milchkaffee zu trinken und dabei zu lesen. Ich kann mich dabei super entspannen.
Wenn ich einen eigenen Garten hätte, würde ich mir eine kleine Leseecke mit Liege und einem kleinen Beistelltischen einrichten, wo ich in Ruhe das Wetter und das Buch genießen kann. Vielleicht wird ja in ein paar Jahren mal was daraus.

So ungefähr könnte ich mir meine Leseecke vorstellen:

















Sommerliche Grüße
Natalie












Gemeinsam Lesen #117


Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und im wöchentlichen Wechsel bei Weltenwanderer und Schlunzenbücher online gestellt.


Hier nun meine Antworten für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese momentan "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke.
Momentan bin ich auf Seite 287 (von 396).









2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Eva sitzt am Rand der Terrasse, drückt die Handballen auf das kalte Holz und spürt, wie sich die Unebenheiten in ihre Haut pressten.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Dieser Roman kommt zwar nicht an "Die Landkarte der Liebe" von der Autorin ran, aber es ist durchaus lesenswert. Der Roman handelt vom Betrug, Verlust, Vergeben und Vergessen und hält durchaus interessante Charaktere bereit. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir der Name des einen Protagonisten, Saul, nicht so ganz zusagt, Bei diesem Namen habe ich eher einen New Yorker Mafiosi vor Augen, als einen australischen Naturburschen und Adonis.

4. Was tust du gegen eine richtige Leseflaute? Hast du irgendwelche Tricks, diese zu überwinden oder zwingst du dich sogar zum Lesen?

Bei einer richtigen Leseflaute muss ich mich schon ein wenig zum Lesen zwingen. Allerdings habe ich festgestellt, dass es nicht hilft, wenn man dann Bücher liest, die einen nicht so zusagen. Falls dies der Fall ist, lese ich lieber drei bis vier Bücher an und entscheide mich dann für das Buch, was mir am meisten zusagt. Das ist aber auch immer eine wenig stimmungsabhängig.
Wenn ich mich mein momentanes Buch mal nicht so ganz zusagt, dann greife ich zeitgleich zu einem anderen Roman und lese das aktuelle Buch einfach langsam seitenweise weitere. Ich denke, es ist wichtig, wenn man sich nicht so sehr unter Druck setzt. Manchmal ist man halt nicht so in der Stimmung zum Lesen. Dann hilft es, wenn man eine kurze Lesepause einhält.

Und wie sieht's bei euch aus? Habt ihr schon mal eine echte Leseflaute erlebt? Wenn ja, was unternehmt ihr dagegen?


Sonnige Grüße
Natalie












Summer Sunday Question #2



Auch diese Woche beantworte ich wieder an der Summer Sunday Question. Nähere Infos zur Challenge "Amazing Summer Reads" findet ihr HIER.

Diese Woche muss folgende Frage beantwortet werden:

Welche zehn Bücher gehören auf jeden Fall ins Urlaubsgepäck?


Diese Frage zu beantworten fällt mir gar nicht so leicht, da es so viele tolle Bücher gibt, die einen den Urlaub versüßen können. ;-)
Ich habe mich letztendlich für folgende Bücher entschieden (ein Mix aus bereits gelesenen und noch ungelesenen Büchern):
 

Wahrscheinlich würde ich mich in der kommenden Woche schon wieder teilweise anders entscheiden, da mir dann vielleicht eher nach einem anderen Buch ist.

Wie steht's bei euch? Welche Bücher würdet ihr mitnehmen?


Sommerliche Grüße
Natalie

[Rezension] "Kurz bevor das Glück beginnt" von Agnès Ledig


Klappentext:

Schon lange glaubt die junge Julie nicht mehr an Märchen. Sie wollte Mikrobiologin werden, stattdessen muss sie als alleinerziehende Mutter ihr Geld an der Supermarktkasse verdienen. Ebendort lernt sie durch Zufall Paul kennen, der nach 30 Jahren Ehe von seiner Frau verlassen worden ist. Spontan lädt er sie und ihren 3-jährigen Sohn zu einem Familienurlaub am Meer ein. Julie sagt mutig zu - und vor ihnen liegt eine kurze, intensive Zeit voller kleiner und großer Wunder. Doch das Leben ist ebenso wie das Meer den Gezeiten unterworfen ...


Meine Meinung:

Ich kann schon mal vorweg sagen, dass dies mein bisheriger Buchhöhepunkt 2015 (wenn nicht sogar der letzten Jahre) ist. Kein Roman hat mich in diesem Jahr so sehr berührt, wie dieser. Dies ist eins der wenigen Bücher, in die man eintaucht und auch nach dem Ende noch nicht auftauchen mag. Es ist voller Emotionen, die einen beim Lesen nicht kaltlassen.
Anfangs denkt man noch dies ist ein relativ typischer Sommer- bzw. Urlaubsroman. Bis etwas schreckliches geschieht, was alles aus der Bahn lenkt und einen man wie die Charaktere ein wenig verzweifelt.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die 20jährige Julie, die alleinerziehende Mutter des 3jährigen Lulu ist, dem 51jährigen Paul, der nach 30 Ehejahren von seiner Frau verlassen wurde, und dessen Sohn Sohn Jérôme, der nach dem Selbstmord seiner Frau mit sich und seinem Leben hadert.
Paul lernt Julie per Zufall als Kassiererin eines Supermarkts kennen und lädt sie und ihren Sohn ein, gemeinsam mit seinem Sohn einen Familienurlaub am Meer zu verbringen. Nach einigem Hadern sagt Julie zu, vor allem weil sie ihrem Sohn mal etwas bieten möchte. In den kommenden Tagen verändert sich für alle Beteiligten das Leben und die Sichtweise darauf. Alle drei können während der Urlaubstage neue Kraft sammeln und blicken voller Zuversicht in die Zukunft. Bis es zu einem verhängnisvollen Unfall kommt, der alles verändert.
Ich möchte hier nicht zu viel über den Unfall verraten. Aber dieses Ereignis sorgt auf jeden Fall dafür, dass die Charaktere ihr volles Potential an Emotionen und Gefühlen ausleben können.

Dies ist definitiv ein Roman, der einem total zu Herzen geht. Man kann nicht anders, als mit den Figuren mitleiden. Die Figuren durchleben im Laufe des Romans einen Wandel, wie man ihn sich zunächst nicht hätte vorstellen können.
Selbst wenn man einzelne Figuren zunächst nicht ganz so positiv wahrnimmt (bei mir war dies beispielsweise bei Caroline, Jérômes unsicherer Praxisvertretung, der Fall), lernt man diese Figuren im Laufe des Romans zu schätzen, da sie auch mit ihrer Art zum Gelingen der Handlung beitragen.

Man sollte beim Lesen auf jeden Fall eine Packung Taschentücher zur Hand haben, da es mehr als eine Situation gibt, die einem so sehr zu Herzen geht, dass einem die Tränen kommen. Dieser Roman behält eine Vielzahl von Emotionen bereit, die einen einfach mitreißen.
Wer hier mit einer einfachen Sommerlektüre rechnet, der wird positiv überrascht sein. Dieser Roman ist viel mehr als das. Es ist ein Roman über Liebe, das Leben und echter Freundschaft, die über die Grenzen von Alter oder sozialem Status hinausgeht.
Beim Lesen denkt man über sein eigenes Leben nach und merkt, wie gut man es eigentlich hat und dass man sein Glück oftmals nicht zu schätzen weiß. Es packt die Leser bei ihrem Herzen und reißt sie mit in einen Strudel voller Gefühle und Gedanken.

Es gibt nur wenige Bücher, bei denen ich direkt nach dem ersten Lesen geneigt bin, dieses direkt nochmals von vorne lesen zu wollen. Bei diesem Buch war es so. Nach dem Lesen hatte ich das Gefühl "und jetzt". Dieses Gefühl bekomme ich immer, wenn ein Roman so gut war, dass ich Angst vor dem nächsten Buch habe, weil ich schon weiß, dass dieses wahrscheinlich bei weitem nicht an diesem herankommt.

Dieser Roman bekommt von mir volle 5 von 5 Punkten! Wenn ich könnte, würde er sogar 6 bekommen!


Gemeinsam Lesen #116



Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und im wöchentlichen Wechsel bei Weltenwanderer und Schlunzenbücher online gestellt.
Nachdem ich letzte Woche nun "vergessen" habe teilzunehmen (es ist mir am letzten Mittwoch bewusst geworden :-( ) , kommt diese Woche nun wieder mein Beitrag.



Hier nun meine Antworten:



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich lese gerade "Kurz bevor das Glück beginnt" von Agnès Ledig. Momentan bin ich auf Seite 333 (von 404).










2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ein paar Tage später muss Julie ihre Arbeit im Supermarkt wieder aufnehmen, weil ihr Arzt sie beim besten Willen nicht mehr länger krankschreiben kann.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden?

Dieses Buch ist einfach super ergreifend und geht einem ans Herz. Dies ist bislang mein Jahreshighlight 2015. Man wird von der Handlung förmlich mitgerissen. Man sollte beim Lesen in jedem Fall Taschentücher bereit halten, da einen der Inhalt nicht kaltlassen wird.

4. Habt ihr euch schonmal so sehr über einen Protagonisten geärgert oder euch von ihm genervt gefühlt, das ihr ein Buch deswegen abgebrochen habt, oder euch richtig durchkämpfen musstet? (Frage von Maddy)

Klar habe ich mich schon mal über den ein oder anderen Protagonisten geärgert. Ich kann allerdings nicht mehr genau sagen in welchen Romanen. Bislang ist es aber nie so weit gekommen, dass ich ein Buch deswegen abgebrochen habe. Meistens gibt es im Buch dann ja auch noch andere Protagonisten, die das Gesamtgeschehen wieder ein wenig anheben. Wenn ich ein Buch abbreche, dann liegt es meistens nicht an einer bestimmten Person, sondern weil das Buch in sich einfach nicht stimmig ist. "Negative" Protagonisten sorgen in meinen Augen nicht automatisch dafür, dass ein Buch perse schlecht ist. Manchmal entwickeln sich die Figuren ja auch noch im Laufe der Handlung.


Schöne Grüße,
Natalie

Summer Sunday Question #1


Bei Amazing Summer Reads gibt es jeden Sonntag eine sommerliche Frage, die im Rahmen der Challenge beantwortet werden soll. Wer die Challenge noch nicht kennt und sommerliche Geschichten liebt, sollte auf jeden Fall mal auf der Seite vorbeischauen.

Frage 07.06.2015:

Wenn Geld keine Rolle spielen würde:
Wie würdest du deinen Sommer verbringen?


Ich muss gestehen, dass ich die Frage nicht so ganz eindeutig beantworten kann, da ich mich nicht so ganz entscheiden kann, in welchem Land ich lieber den Sommer verbringen möchte: Irland oder USA. Ich möchte nämlich beide Länder mal komplett bereisen.
In jedem Fall würde ich einen Roadtrip quer durchs Land machen, um so viel wie möglich von Land und Leute mitzubekommen. Ich würde dabei alle möglichen Fortbewegungsmittel nutzen, die ich zur Verfügung habe. Je nach Situation und Gegebenheiten würde ich per Auto, Zug, Bus oder aber auch Fahrrad bzw. zu Fuss (wofür ich natürlich noch etwas fitter werden müsste ;-) ) reisen.
Wenn es mir an einem Ort besondern gut gefällt, würde ich dort etwas länger verweilen, um so viel wie möglich erleben zu können.

Wie siehts bei euch aus? Wie würdet ihr den Sommer verbringen?


Sommerliche Grüße
Natalie

[Challenge] "Amazing Summer Reads" - Tolle Sommerlesechallenge

Hallo zusammen,

beim Surfen auf anderen Blogs bin ich auf eine tolle Challenge gestoßen, an der ich gerne teilnehmen möchte. Die Challenge nennt sich "Amazing Summer Reads". Nähere Infos findet ihr *hier*














Für mich ist es eine tolle Aktion, da ich Sommerbücher liebe, da man mit ihnen auch bei schlechtem Wetter ein tolles Sommergefühl bekommt.


Worum geht es bei der Challenge?


Amazing Summer Reads ist wie eine Challenge – ihr erstellt eine eigene Challenge-Seite und postet die Rezensionen zu den gelesenen Sommerbüchern auf eurem Blog.

Auf Amazing Summer Reads wird dann eine Vorschau auf die Rezension gepostet, die zu eurem Blog weiterführt.

Aber Amazing Summer Reads ist noch viel mehr als das: Wöchentlich gibt es Leserunden und andere, coole Aktionen rund ums Sommerbuch und jeder Monat steht unter einem bestimmten Lesethema. Der Juni steht beispielsweise unter dem Motto "Roadtrip".

Für jedes gelesene Buch und jede Aktion, an der man teilgenommen hat, gibt es Punkte. Wer die meisten Punkte sammelt, bekommt ein Überraschungspaket.

Pro gelesenem Buch: +1
Fremdsprache: +1
Monatsthema getroffen: +1
Teilnahme an einer Leserunde: +2
Moderation einer Leserunde: +5
Info-Artikel über die Aktion auf dem eigenen Blog: +3 (einmalig)
Monats-Update auf dem eigenen Blog: +2 (monatlich)

Meine Challenge-Seite gibt es *hier* – so könnt ihr meine Fortschritte mitverfolgen.

Vielleicht möchte ja der eine oder andere von euch auch mitmachen. So weit ich weiß, ist eine Teilnahme jederzeit noch möglich.

Ich freue mich schon auf einen regen Austausch mit anderen über meine gelesenen Bücher und Einträge.

Bis bald,
Natalie

[Rezension] "Neun Tage und ein Jahr" von Taylor Jenkins Reid



Klappentext:
Elsie weiß: Ben ist ihre große Liebe, und so sagt sie Ja, als er nur ein halbes Jahr nach der ersten Begegnung um ihre Hand anhält. Doch neun Tage nach der Hochzeit kommt Ben bei einem Unfall ums Leben. Erschüttert von ihrem Verlust steht Elsie im Krankenhaus Bens Mutter Susan gegenüber – die bisher nichts von ihrer Schwiegertochter wusste. Was mit einem Zusammentreffen voller Ablehnung beginnt, wird die beiden ungleichen Frauen für immer verändern.


Meine Meinung:
Dieser Roman befand sich bereits seit längerem auf meinem SUB, da ich zu diesem Buch bereits viele unterschiedliche Meinungen gehört habe. Nun habe ich mich aber doch dazu durchgerungen ihn zu lesen und habe dies auch größtenteils nicht bereut.
Der Roman steigt direkt hochdramatisch mit dem Unfalltod von Elsies großer Liebe, Ben, ein. Elsie wird durch den Unfall nicht nur verständlicherweise aus der Bahn geworfen, sondern trifft im Krankenhaus auf ihre Schwiegermutter Susan, die nichts von ihr wusste. Dieses Zusammentreffen endet für beide Seiten anfangs gar nicht gut und sorgt für eine Menge Zündstoff. Nach und nach entdecken die beiden Frauen jedoch, dass sie mehr gemeinsam haben, als sie anfangs dachten.

Der Roman springt immer wieder Kapitelweise chronologisch zwischen dem Zeitpunkt nach Bens Tod und dem Zeitpunkt von Elsies und Bens ersten Zusammentreffen hin und her. Dadurch verknüpfen sich Vergangenheit und Gegenwart perfekt ineinander. In den Rückblicken, die Schritt für Schritt die gemeinsamen sechs Monate von Elsie und Ben aufarbeiten, erfährt man nach und nach immer mehr von Elsie und Ben und dem Leben das sie führten. Dadurch versteht man vieles. was sich in der Gegenwart abspielt, besser,
Die Geschichte von Elsie und Ben zeigt den Lesern, dass man auch innerhalb von kürzester Zeit seine große Liebe finden kann und man nicht immer abwarten muss, was die Zukunft bringt, Der Roman zeigt uns, dass man Liebe auch im Kleinen finden kann und dass wahre Liebe unsterblich ist.
Verbunden mit einer hinreißenden Liebesgeschichte entwickelt die Autorin eine Geschichte über Freundschaft und was man dafür bereit ist zu geben.

Allerdings muss ich auch gestehen, dass sich die Gegenwarthandlung in der Mitte des Buches ein wenig in die Länge zieht. Hier hätte sich die Autorin meiner Meinung nach entweder etwas kürzer fassen müssen oder etwas mehr Dramatik einbringen müssen. Zwar kommt es zwischendurch zum kurzen Zwist zwischen Elsie und ihrer besten Freundin, die ihr die ganze Zeit beisteht, aber selbst dieser Konflikt löst sich schnell in Eitel Sonnenschein auf. Hier hätte die Autorin noch mehr drauf eingehen können und insbesondere den Grund für den Zwist etwas mehr aufbauschen können.

An den Figuren gibt es so gar nichts zu bemängeln, Die einzelnen Figuren wirken bis zu den Nebenfiguren wohl durchdacht und agieren wunderbar einzigartig. Man kann sich leicht in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und fühlt mit ihnen mit. Auch wenn die Autorin sich vorrangig Elsie und Susan widmet, spürt man, dass ihr auch die Nebenfiguren am Herzen liegen.
Bei Elsie und Susan wurde das ganze Repertoire an Gefühlen ausgelebt. Nach und nach durchlaufen beiden Frauen einen Trauerprozess durch, der immer wieder von einigen Rückschlägen gezeichnet ist.

Dies ist auf den Fall ein Roman, der obwohl er im Grunde federleicht geschrieben ist, eine Menge Dramatik und Gefühle für die Leser bereit hält. Es wird wohl nur wenige geben, die dieser Roman kalt lassen wird. Ich, für meinen Teil, habe die ganze Zeit mit Elsie und Susan gelitten und musste gleichzeitig auch ein paar Mal während Ben und Elsies Liebesgeschichte lachen. Mir fiel es schwer den Roman aus der Hand zu legen, so sehr hat er mich in seinen Bann gezogen.

Abgesehen von etwas schwächeren Mittelteil ist dies ein Roman, der von mir auf jeden Fall den Stempel "Lesemuss" verdient erhält. Daher bekommt dieser Roman von mir auch 4 von 5 Punkten.