[Rezension] "Ein Ja im Sommer" von Mary Kay Andrews

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Klappentext:
Cara versucht Fuß auf dem Heiratsmarkt zu fassen. Natürlich nur beruflich. Als Floristin entwirft sie romantische Blumenarrangements für den großen Tag. Privat glaubt Cara schon lange nicht mehr an die Liebe, und mit ihrem Ehemann ist es aus. In ihrem Leben läuft es wirklich alles andere als rund: Ihr Assistent will lieber für die Konkurrenz arbeiten, ihr strenger Vater fordert sein Geld zurück, und ein Hundedieb hat es auf ihren Vierbeiner abgesehen. Warum nur sieht der Kerl so unverschämt gut aus?


Meine Meinung:
Als diesen Sommer ein neuer Sommerroman der Autorin erschien, musste ich ihn mir natürlich vornehmen, denn ich fand die vorherigen fast alle sehr gut.
Auch bei diesem kann Andrews wieder mit gewohnter Art und Weise, d.h. mit einer Menge Gefühl und Sentimentalität aufwarten, die den Roman durchaus lesenswert macht.

Die Hauptfigur im Roman ist Cara, die sich gerade als Floristin erst selbstständig gemacht hat. Spezialisiert ist sie auf Hochzeitsarrangements und muss sich mit gestressten Bräuten und noch anstrengenderen Brautmüttern rumschlagen. Frisch geschieden glaubt sie selbst nicht mehr an die große Liebe und auch ihr schwuler Assistent wendet sich langsam von ihr ab. Außerdem möchte ihr strenger Vater sein Geld zurück und ein Konkurrent drängt sich in ihr Geschäft. Alles in Allem steht es nicht besonders gut um Cara. Aber sie kämpft sich durch und lässt sich auch von Rückschlägen nicht entmutigen.
Als sie auf Hochzeiten immer wieder auf den gutaussehenden Jack, der durch eine Verwechslung ihren Hund "entführt". Die beiden entdecken dann, dass sie mehr gemeinsam haben, als scheinbar nur die gleiche Hunderasse. Beide wurden von ihren Partnern verlassen und fühlen sich nicht bereit für eine neue Beziehung. Aber manchmal ist wollen halt nebensächlich, wenn man sich scheinbar immer wieder zufällig über den Weg läuft.

Dies ist ein toller Roman, der einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt, Sommerstimmung pur. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich so sehr von den Beschreibungen der tollen Blumenarrangements und Hochzeiten in den Bann gezogen wurde. Die sich anbahnende Beziehung zwischen Jack und Cara haben dann noch ihr Übriges getan um mich vollends zu überzeugen.
Andrews schreibt auf jeden Fall mit so viel Gefühl, dass ich wahrlich mit Cara mitgelitten habe, die immer wieder mit neuen Herausforderungen zu kämpfen hat. Sie hat eine perfekte Sommerstimmung erzeugt, die mich an eine traumhafte Sommerhochzeit glauben lässt, Der Wahnsinn der Bräute wurde ebenso gut eingefangen, wie die Hoffnung auf eine tolle Zukunft.
Durch eine überaus leichte Erzählweise, die die Leichtigkeit des Sommers perfekt einfängt, nimmt Andrews die Leser mit auf eine Gedankenreise, die einem den Wahnsinn Hochzeit real erscheinen lässt.

Der Roman hält auf jeden Fall eine Vielzahl von Emotionen bereit, die einen lachen lassen, aber stellenweise auch ein wenig traurig stimmen.
Gerade der Zynismus von Cara und Jack sorgt für ziemlich viel Erheiterung und halten die Geschichte lebendig. Obwohl beide nicht mehr an die wahre Liebe glauben, verhalten sie sich anders, als sie es sich vorstellen. Die beiden sind durchaus interessante und vielschichtige Charaktere, über die man nach und nach mehr erfährt. In kurzen Rückblicken wird ihre jeweilige Vergangenheit aufgearbeitet, wodurch man sie immer besser kennen und verstehen lernt.

Wer auf einen tollen Sommerroman mit traumhafter Kulisse steht, der wird von diesem Roman begeistert sein, Ich für meinen Teil habe ihn geliebt. Daher bekommt der Roman von mir wohlverdiente 5 (von 5) Punkten.

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