Gemeinsam Lesen #132


Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Die Widerspenstigkeit des Glücks" und bin auf Seite 175 (von 287).



Klappentext:
A.J. Fikry lebt auf einer malerischen Insel, ist umgeben von seinen wertvollsten Besitztümern - Tausenden von Büchern - und ist trotzdem ein unglücklicher Mensch. Bis er eines Morgens einen ungebetenen Gast entdeckt: In seiner Buchhandlung sitzt die zweijährige Waise Maya. Gegen seinen Willen nimmt er sich des kleinen Mädchens an, und es stellt sein Leben völlig auf den Kopf. Und dann ist da noch die Verlagsvertreterin Amelia, die A.J. nicht so schnell vergessen kann ...






2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Amelia leert die Kehrschaufel in den Mülleimer.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Als ich das Buch in der Bücherei entdeckte, habe ich mich noch riesig gefreut. Ich hatte zuvor bereits einiges Gutes über diesen Roman gehört. Allerdings muss ich gestehen, dass die Ernüchterung ein wenig beim Lesen kam. Irgendwie kann ich mit den Figuren und der Handlung nicht besonders viel anfangen. Dies liegt zum Einen daran, dass dieser Roman zwischendurch ziemlich springt, dann aber auch wieder zwischendurch ein wenig auf der Stelle steht. Außerdem reagiert Maya nicht unbedingt altersentsprechend. Sie kommt sehr schnell ziemlich erwachsen rüber, was mich irgendwie stört. 
Aber mit Büchern ist es halt wie mit allem: Die Geschmäcker sind verschieden!

4. Wonach entscheidet ihr, welches Buch ihr KAUFT?

In der Regel ist es bei mir eine Mischung aus: "mir gefällt das Cover/ der Klappentext" und "ich habe bereits sehr viel Gutes vom Autor gehört/gelesen". Meistens handelt es sich dann um eine Bauchentscheidung, ob ich ein Buch kaufe oder nicht. Wenn ich mehrere Bücher zur "Auswahl" habe, fällt es mir manchmal schon ein wenig schwer, da ich mir nicht alle Bücher kaufen kann, die ich gerne möchte (dafür bräuchte ich einen besser bezahlten Job und mehr Zeit).

Wie ist es bei euch? Wonach entscheidet ihr, welches Buch ihr kauft?

Liebe Grüße
Natalie







[Kurz-Rezension] "Ein Jahr auf dem Land" von Anna Quindlen

Klappentext:

Rebecca Winter steht an einem Wendepunkt: Von ihrem Mann ist sie geschieden, für ihren erwachsenen Sohn nicht mehr unentbehrlich, und als Künstlerin hat sie längst ihren Zenit überschritten. Jahrelang lebte die berühmte Fotografin sorglos von den üppigen Einkünften eines Schnappschusses. Aber nun ist der Geldstrom versiegt. Notgedrungen beschließt sie, ihr New Yorker Apartment zu vermieten und für ein Jahr in ein kleines Haus fernab der Stadt zu ziehen. Der unfreiwillige Landaufenthalt ist kein Spaziergang im Central Park – und doch beschert er Rebecca eine unverhoffte Liebe, neue Inspiration und den Mut, unbekannte Wege zu beschreiten ...


Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch gelesen, weil ich zuvor schon sehr viel Gutes darüber gehört habe. Allerdings muss ich sagen, dass ich die gelesenen Meinungen nicht so ganz teilen kann. Vom Grundsatz her ist, dies durchaus eine interessante Handlung. Jedoch konnte mich insbesondere die Hauptfigur Rebecca so gar nicht überzeugen. Irgendwie bleibt sie zum Einen die ganze Zeit über ziemlich farblos. Zum Anderen bemitleidet sie sich meiner Meinung nach ständig selbst.

Von der Thematik her hätte dies ein super Roman sein können. Allerdings konnte die Autorin mich nicht so recht mit ihrer Umsetzung des Themas Ausstieg und Neubeginn überzeugen. Dafür ist die Hauptfigur nicht sympathisch genug. Sie kam bei mir ziemlich egozentrisch und verwöhnt rüber. Ihren gezwungenen Neuanfang bewältigt sie meistens nicht selbst, sondern lässt sich ständig helfend unter die Arme greifen. Irgendwie hatte ich immer wieder das Gefühl, wenn ihr der Zufall nicht gut zuspielen würde, würde Rebecca untätig rum. Die Figur macht meiner Meinung nach keinen wirklichen Wandel durch, sondern hat einfach nur Glück. Man hat nicht das Gefühl, dass sie große Hürden überwinden muss, sondern das sie einfach nur wartet, das jemand ihr aus der Patsche hilft.

Ich hatte mir mehr von diesem Roman versprochen. Irgendwie war er mir zu farblos und ohne richtigem Spannungsbogen. Die meiste Zeit plätschert die Handlung so dahin, ohne richtig Spannung zu erzeugen, Zwar kann er auch zwischendurch durch seine leisen Töne überzeugen. Allerdings kommen diese lichten Momente einfach zu selten, um den Roman zu einem wunderbaren Roman zu machen.
Diesem Roman fehlt es definitiv ein wenig an Dramatik und echtem Kämpfergeist, um ihn zu einem hervorragendem Roman zu machen. Da dieser Roman bei mir eher durchschnittlich ankam, kann ich ihm leider nicht mehr als schwache 3 (von 5) Punkten geben.


Summer Sunday Question #17


Hallo zusammen,

bei Amazing Summer Reads gibt es jeden Sonntag (bzw. diese Woche einmal am Montag) eine sommerliche Frage, die im Rahmen der Sommer-Challenge bis zum darauffolgenden Sonntag beantwortet werden kann.
Wer die Challenge noch nicht kennt und sommerliche Geschichten genauso mag wie ich, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf die Seite werfen.

Diese Mal ist es leider die letzte Frage für diesen Sommer. Es soll folgende Frage beantwortet werden:

Was magst du am Herbst am liebsten?

Diese Frage ist für mich leicht, da ich den Herbst sogar noch etwas lieber habe, als den Sommer. Der Herbst ist so schön gemütlich. Es ist nicht mehr zu heiß, aber auch noch nicht so kalt wie im Winter. Ich mag es im Herbst über fallendes Laub durch den Wald oder am Fluss entlang zu laufen. Dabei stört mich auch windiges Wetter nicht, da ich es einfach gut finde, dass man nicht mehr so schwitzt wie im Sommer und auch nicht mehr von so vielen Insekten (Mücken, Wespen, etc.) genervt wird.
Im Herbst muss man dann auch kein schlechtes Gewissen mehr haben, wenn man es sich mit einer Decke, einer Tasse Tee, Kaffee oder Kakao und einem Buch auf der Couch bequem macht.
Hach, ich freu mich schon auf solche Sonntage! :-)

Was mögt ihr am Herbst?

Spätsommerliche Grüße
Natalie

Gemeinsam Lesen #131


Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Da ich letzte Woche nicht viel zum Lesen gekommen bin, lese ich derzeitig noch "Bis ans Ende der Geschichte" von Jodi Picoult und bin auf Seite 364 (von 560).














2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Ich hegte keinen Zweifel, dass die Bestrafung hart ausfallen würde, aber vielleicht auch nicht ganz so schlimm, wenn die Aufseher lesen konnte, was da stand, und es als Erzählung erkannten, anstatt es für geheime Mitteilungen zu halten, die unter den Gefangenen ausgetauscht wurden, um eine Rebellion zu entfachen.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Dieses Buch ist einfach beeindruckend und geht vollkommen zu Herzen. Ich musste bereits mehrfach tief schlucken, so sehr haben mich die Erzählungen berührt. Mit dem Thema Holocaust hat sich Jodi Picoult dieses Mal auf jeden Fall kein leichtes Thema ausgesucht und ich finde, dass ihr dies sehr gut gelingt. Ich habe es noch nicht oft erlebt, dass amerikanische Autoren den Holocaust thematisieren und es dabei auch schaffen den Nazis auch menschlich erscheinen zu lassen. Hier ist nicht alles die ganze Zeit nur schwarz und weiß. Beim Lesen fragt man sich immer wieder: Könnte ich einem Menschen so etwas vergeben, der meinen Vorfahren so etwas angetan hat?

4. Hast du schon mal selbst über das Schreiben von Büchern nachgedacht?
Ja, ich habe schon mal darüber nachgedacht und auch das ein oder andere Mal ein paar Entwürfe gestartet. Allerdings war ich jedes Mal nicht so recht überzeugt von dem, was raus kam, dass meine "Ergüsse" im Papierkorb gelandet sind. Ich lasse mich davon allerdings auch nicht entmutigen und starte zwischendurch immer wieder neue Versuche. Vielleicht wird ja irgendwann nochmal etwas ganz tolles daraus!

Wie steht's bei euch? Habt ihr schon mal übers Schreiben nachgedacht oder vielleicht auch bereits erste Versuche unternommen?

Liebe Grüße
Natalie

Summer Sunday Question #16

Hallo zusammen,

bei Amazing Summer Reads gibt es jeden Sonntag (bzw. diese Woche einmal am Montag) eine sommerliche Frage, die im Rahmen der Sommer-Challenge bis zum darauffolgenden Sonntag beantwortet werden kann.
Wer die Challenge noch nicht kennt und sommerliche Geschichten genauso mag wie ich, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf die Seite werfen.

Diese Woche soll folgende Frage beantwortet werden:

Wer ist dein liebster Sommerbuchheld/deine liebste Sommerbuchheldin?

Ich muss gestehen, dass ich mich gar nicht auf eine bestimmte Figur festlegen kann und möchte. Ich habe diesen Sommer einige Sommerbücher mit interessanten Charakteren gelesen. Besonders gut gefallen haben mir unter anderem folgende Figuren:

  • Alice aus "Ohne dich fehlt mir was" (unter anderem, weil sie so schrecklich normal ist und ihre erste Liebe nie so ganz vergessen konnte, selbst nicht, als sie schon verheiratet ist)
  • Cara und Jack aus "Ein Ja im Sommer" (weil sie beide wunderbar zynisch sind und beide eigentlich nicht mehr an die wahre Liebe glauben)
  • Eva aus "Der Sommer, an dem es zu schneien begann" (weil sie so viele Lügen, Geheimnisse und Widerstände überwinden muss, und dennoch nie aufgibt)
  • Paul aus "Kurz bevor das Glück beginnt" (weil er einfach nur ein toller Mensch ist, der ein Herz für andere Menschen hat)
Jede Figur für sich hat mich irgendwie berührt, so dass ich mich nicht auf eine bestimmte Figur festlegen kann. Ich werde sie noch lange in meinem Herzen tragen und mich gerne an sie zurück erinnern.

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr einen liebsten Sommerbuchhelden oder eine liebste Sommerbuchheldin?

Sommerliche Grüße
Natalie

[Rezension] "Ein Buchladen zum Verlieben" von Katarina Bivald

Klappentext:
Eigentlich will die schwedische Buchhändlerin Sara nur ihre 65-jährige Brieffreundin Amy besuchen. Doch als Sara in dem entlegenen Nest in Iowa ankommt, muss sie feststellen, dass Amy gestorben ist. Die skurrile Gruppe der Dorfbewohner nimmt Sara in ihrer Mitte auf. Bald sind sie ihr ans Herz gewachsen, nur ihre Liebe zu Büchern teilen sie nicht. Sara eröffnet kurzerhand eine Buchhandlung und siehe da: Über Umwege werden sogar Nicht-Leser zu Bücherwürmern. Selbst mit dem anfangs so verschlossenen Tom scheint es besser zu laufen. Als ihr Zwei-Monats-Visum abläuft, haben ihre neuen Freunde eine sehr verrückte Idee ...


Meine Meinung:
Dies ist mein erstes Hörbuch seit fast einem Jahr. Daher war ich gespannt, als ich es auf einem Bloggerportal als Rezensionsexemplar gewonnen habe.
Dieses Buch befand sich bereits seit längerem auf meiner Wunschliste, so dass ich mich gefreut habe, als ich es erhalten habe. Als ich dann anfing das Buch zu Hören (meistens auf dem Weg zur/von der Arbeit), hat mich das Buch sofort in seinen Bann gezogen. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich einen Moment gebraucht habe, um mich auf die Stimme von Eva Gosciejewicz einzustimmen. Sie hat wirklich eine interessante und nette Stimme hat, allerdings fehlte mir anfangs ein wenig die Lebendigkeit in ihrer Stimme. Dies hat sich aber bereits nach wenigen Minuten gelegt.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge Schwedin Sara, die in das kleine Örtchen Brokenville (ich hoffe ich habe den Namen richtig geschrieben) kommt, um ihre Brieffreundin Amy zu besuchen. Dort angekommen, muss sie jedoch feststellen, dass sie gestorben ist. Sara wird kurzerhand in Amys Haus einquartiert und die skurrilen Bewohner des kleinen Örtchens nehmen sie an die Hand. Schnell lebt Amy sich ein und verliebt sich in den Ort und seine Bewohner, so dass sie dort auf "Drängen" der Bewohner einen Buchladen eröffnet. Aber es kommt wie es kommen muss: Ihr Touristenvisum läuft ab und ihre neuen Freunde haben plötzlich eine extrem verrückte Idee.

Sara ist mir beim Hören total schnell ans Herz gewachsen, da sie ein Mensch mit Ecken und Kanten ist. Auch wenn sie oftmals ein wenig als "graue Maus" daherkommt, ahnt man sehr schnell, dass hinter dieser Fassade sehr viel mehr steckt. Die Art und Weise, wie sie den anderen Bewohnern des kleinen Örtchens begegnet, fand ich einfach nur herrlich.
Die einzelnen Bewohner treten alle relativ schnell auf den Plan und dies hat mich dadurch das ein oder andere Mal ein wenig durcheinander gebracht haben, da ich zunächst leichte Probleme hatte alle zu unterscheiden. Jedoch wurden nach und nach die einzelnen Figuren einzeln stärker in den Fokus gerückt, wodurch sie einzigartig wurden. Die Figuren sind so wundervoll skurril und schrullig, dass man sie entweder mag oder hasst. Aber selbst wenn man mit den Handlungen einzelner Figuren nicht ganz einverstanden ist, kann man ihr Tun nachvollziehen.

Ich habe beim Hören den ein oder anderen Lacher nicht unterdrücken können, da insbesondere die Vorurteile und Zwistigkeiten zwischen den Bewohnern Brokenvilles und denen des etwas größeren Nachbarstädtchens Hope die Geschichte immer wieder belebt und für Spannung sorgt.
Allerdings stagniert die Geschichte in der Mitte ein wenig und wirkt etwas in die Länge gezogen. Zwischendurch habe ich mir gedacht "Komm auf den Punkt". Hier hätte sich die Autorin ein wenig kürzer fassen können.
Das Ende entschädigt dann jedoch für die etwas in die Länge gezogene Mitte. Hier kann die Autorin mit einer durchaus interessanten Wendung aufweisen, die auch wenn sie im Grunde im Nachhinein betrachtet vorhersehbar ist, der Geschichte ein gutes und glaubhaftes Ende bieten kann.

Insgesamt betrachtet ist dies ein Roman, der die meiste Zeit eher leise daherkommt, unterbrochen von lustigen Spitzen, aber dennoch vollends überzeugen kann, Dies liegt zum Einen an den wunderbar einzigartigen und skurrilen Bewohnern des Ortes und der lebendigen Stimme der Sprecherin.
Mir hat dieses Hörbuch jedenfalls meine Arbeitswege versüßt. Daher bekommt es von mir 4 (von 5) Punkten.


Gemeinsam Lesen #130

Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Bis ans Ende der Geschichte" von Jodi Picoult und bin auf Seite 129 (von 560).


Klappentext:
Sage Singer ist eine junge Bäckerin. Sie hat ihre Mutter bei einem Autounfall verloren und fühlt sich schuldig, weil sie den Wagen gelenkt hat. Um den Verlust zu verarbeiten, nimmt sie an einer Trauergruppe teil. Dort lernt sie den 90jährigen Josef Weber kennen. Trotz des großen Altersunterschieds haben Sage und Josef ein Gespür für die verdeckten Wunden des anderen, und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Als Josef ihr eines Tages ein lang verschwiegenes, entsetzliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem moralischen Dilemma: Denn wo befindet sich die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Aber obwohl ich einen Laib nach dem anderen forme und so rasch in den Ofen schiebe, dass ich Brandblasen an meinen Fingern habe und Blut in den Teig einbacke, halte ich jedes Mal, wenn ich ein fertiges Brot ais dem Ofen hole, nur Knochen in den Händen, weiß gebleicht wie das Segel eines Schiffes.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Dieser Roman hat mich schon total in seinen Bann gezogen. Er ist so stimmgewaltig und beeindruckend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Jodi Picoult, die meiner Meinung nach bekannt dafür ist, immer wieder "kritische" Themen relativ wertfrei anzusprechen, widmet sich hier dem Holocaust und dem Thema Vergessen und Vergeben. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Autorin die Geschehnisse von vor über 70 Jahren aufarbeitet und ihnen begegnet. Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass dies eins meiner Buchhöhepunkte 2015 sein wird!
Ich mag Jodi Picoult einfach total. Bislang konnte mich noch fast jeder ihrer Romane überzeugen. Ihre Bücher regen zum Nachdenken an und sind meistens so real gestaltet, dass man das Gefühl hat, als stiller Beobachter den Geschehnissen beizuwohnen. Wer noch kein Picoult-Roman gelesen hat, den kann ich folgende Romane wärmstens ans Herz legen:

  • 19 Minuten
  • Ein Lied für meine Tochter
  • Zerbrechlich
  • In den Augen der anderen
  • Beim Leben meiner Schwester


4. Bist du ein Goodie-Sammler? Wenn du Lesezeichen, Visitenkarten, Leseproben oder andere Goodies bekommst, was machst du damit? 
Findest du Goodies generell sinnvoll oder lästig?
Ich gestehe, dass ich Goodies nicht immer behalte. Je nachdem worum es sich handelt, behalte ich es oder gebe es weiter. Bei Lesezeichen muss es sich schon um besonders schöne und ansprechende Lesezeichen handeln, dass ich sie längerfristig behalte. In der Buchhandlung wird man manchmal schon ziemlich damit zugeschüttet, so dass man irgendwann einen Haufen davon zu Hause hat, ohne sie alle nutzen zu können. Oftmals sind sie nicht mal besonders schön, sondern dienen nur der Werbung, so dass ich sie nach einer Weile bei einer Aufräumaktion auch schon mal entsorge. Ich bin ohnehin nicht besonders anspruchsvoll, was meine Lesezeichen angeht. Zwischendurch reicht mir auch schon mal eine hübsche Postkarte.
Leseproben finde ich als Beigabe immer super, da man sich so Leseeindrücke schaffen kann und das Interesse für Bücher geweckt werden. Meistens sammel ich sie eine Weile nach dem Lesen. 
Ich gebe zu, dass Visitenkarten bei mir auch schon mal in der Schublade landen und dort leider manchmal auch im Chaos ein wenig untergehen, Sie sind halt ziemlich klein und werden dementsprechend schnell übersehen. Für mich wichtige Visitenkarten haben jedoch in meiner Geldbörse einen Ehrenplatz. 
Bei sonstiges Goodies kommt es darauf an, ob sie mir optisch gefallen oder ich sie auch wirklich benötigen kann. Kugelschreiber "sammel" ich beispielsweise, während Bleistifte ihr Dasein oftmals in der Schreibtischschublade fristen. Wenn mir etwas nicht gefällt, oder ich es nicht gebrauchen kann, gebe ich solche Sachen dann meistens weiter, Es gibt immer jemanden, der sich evtl, noch darüber freut.

Was ist mit euch? Was lest ihr gerade? Wie handhabt ihr "Goodies"?

Liebe Grüße
Natalie

Summer Sunday Question #15

Hallo zusammen,

bei Amazing Summer Reads gibt es jeden Sonntag (bzw. diese Woche einmal am Montag) eine sommerliche Frage, die im Rahmen der Sommer-Challenge bis zum darauffolgenden Sonntag beantwortet werden kann.
Wer die Challenge noch nicht kennt und sommerliche Geschichten genauso mag wie ich, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf die Seite werfen.

Diese Woche soll folgende Frage beantwortet werden:

Welche 3 Bücher haben dir in diesem Sommer am besten gefallen?

Diese Frage zu beantworten fällt mir gar nicht mal so leicht, da ich diesen Sommer viele tolle Bücher gelesen habe. Letztendlich habe ich mich für folgende Bücher entschieden:

"Kurz bevor das Glück beginnt" von Agnès Ledig

Klappentext:
Schon lange glaubt die junge Julie nicht mehr an Märchen. Sie wollte Mikrobiologin werden, stattdessen muss sie als alleinerziehende Mutter ihr Geld an der Supermarktkasse verdienen. Ebendort lernt sie durch Zufall Paul kennen, der nach 30 Jahren Ehe von seiner Frau verlassen worden ist. Spontan lädt er sie und ihren 3-jährigen Sohn zu einem Familienurlaub am Meer ein. Julie sagt mutig zu - und vor ihnen liegt eine kurze, intensive Zeit voller kleiner und großer Wunder. Doch das Leben ist ebenso wie das Meer den Gezeiten unterworfen ...

Begründung:
Dies ist eins der wenigen Bücher, in die man eintaucht und auch nach dem Ende noch nicht auftauchen mag. Es ist voller Emotionen, die einen beim Lesen nicht kaltlassen.
Anfangs denkt man noch dies ist ein relativ typischer Sommer- bzw. Urlaubsroman. Bis etwas schreckliches geschieht, was alles aus der Bahn lenkt und einen man wie die Charaktere ein wenig verzweifelt.


"Ohne dich fehlt mir was" von Paige Toon

Klappentext:
Kann eine Begegnung für immer in deinem Herzen bleiben?
Unbeschwert und glücklich verbringt Alice die Ferien mit Joe. Beiden ist klar, dass ihre Affäre dem Sommer gehört und der Realität niemals standhalten kann. Alice ist ehrgeizig und will in Cambridge studieren; Joe schuftet in der Kneipe seiner Eltern.
Als Alice mit gebrochenem Herzen ihre erste Vorlesung antritt, ermahnt sie sich, dass Jungen wie der begabte Lukas viel besser in ihr Leben passen. Doch die Erinnerung an Joe will nicht verblassen. Und dann sieht Alice ihn wieder: auf der Kinoleinwand. Auch jetzt trennen sie Welten, denn Joe ist ein berühmter Filmstar.

Begründung:
Als großer Paige Toon-Fan war dieser Roman für mich natürlich ein unbedingtes Lesemuss. Ohne Paige Toon fehlt einem einfach was. Ich war erneut total gefesselt von den interessanten Charakteren. Paige Toon ist hier ein äußert interessanter Roman rund um das Thema "Erste Liebe und ihre Folgen" gelungen. Sie schreibt mit einer perfekten Mischung aus Humor, Dramatik und Gefühl, die es einem erlauben tief in das Geschehen einzutauchen.


"Bis ans Ende der Welt" von Jodi Picoult

Klappentext:
Sage Singer ist eine junge Bäckerin. Sie hat ihre Mutter bei einem Autounfall verloren und fühlt sich schuldig, weil sie den Wagen gelenkt hat. Um den Verlust zu verarbeiten, nimmt sie an einer Trauergruppe teil. Dort lernt sie den 90jährigen Josef Weber kennen. Trotz des großen Altersunterschieds haben Sage und Josef ein Gespür für die verdeckten Wunden des anderen, und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Als Josef ihr eines Tages ein lang verschwiegenes, entsetzliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem moralischen Dilemma: Denn wo befindet sich die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?

Begründung:
Auch wenn dies kein Sommerroman ist und ich bislang gerade mal knapp 130 Seiten gelesen habe, hat es mich schon total in seinen Bann gezogen. Dieser Roman ist so stimmgewaltig und beeindruckend, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Jodi Picoult widmet sich mit dem Holocaust und dem Thema Vergessen und Vergeben. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Autorin die Geschehnisse von vor über 70 Jahren aufarbeitet und ihnen begegnet. Ich habe jetzt schon das Gefühl, dass dies eins meiner Buchhöhepunkte 2015 sein wird!

Welche Bücher haben euch diesen Sommer beeindruckt?

Sommerliche Grüße
Natalie

[Rezension] "Ich lass dich nicht los" von Madeleine Reiss


Klappentext:
„Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ...

Zur Info:
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar über ein Bloggerportal erhalten. Ich möchte hiermit beim Goldmann-Verlag dafür bedanken.


Meine Meinung:
Als ich das Cover sah, wurde ich direkt neugierig, da es vieles bezüglich des Inhalts offen lässt. Der Klappentext lässt einem dann noch zusätzlichen Spielraum was die Vorstellung der Handlung angeht. Daher bin ich ganz unbefangen und ohne bestimmte Erwartungen an diesen Roman rangegangen. Der Roman konnte mich direkt zu Beginn in seinen Bann ziehen, auch wenn er anfangs noch relativ leise daherkommt.
Der Roman beginnt mit dem Verschwinden von Carries Sohn Charlie, der während eines Strandbesuchs plötzlich verloren geht und setzt dann drei Jahre später wieder an. Carrie hat den Verlust ihres Sohnes nie ganz überwunden und klammert sich immer noch an die Hoffnung, dass Charlie wieder auftaucht. Inzwischen führt sie mit ihrer Freundin einen kleinen Laden und trifft dort auf die alleinerziehende Mutter Molly. Die beiden erinnern sich zunächst nicht, dass sie sich vor drei Jahren am Strand begegnet sind und sie seitdem ein unsichtbares Band verbindet.

Nach und nach erzählt die Autorin abwechselnd von den unterschiedlichen Leben der beiden Frauen, die sich nach und nach ineinander verweben. Dabei legt sie soviel Emotionalität an den Tag, dass man einfach von der Handlung mitgerissen wird. Man leidet mit den beiden Frauen, die beide eine schwierige Vergangenheit überwinden müssen, die sie immer wieder einholt. In Rückblicken werden die Erlebnisse der beiden Frauen aufgearbeitet und mit der Gegenwart verknüpft.
Jedoch muss ich auch gestehen, dass einzelne Nebenfiguren ein wenig farblos blieben. Ich hatte zwischendurch leichte Probleme einzelne Figuren zu unterscheiden. Allerdings waren dies meiner Meinung nach nur kurze Momente, die mich verwirrt zurückließen, weshalb ich ihnen nicht so viel Beachtung geschenkt habe.
Dieses Buch lässt sehr viel Raum für die eigenen Gedanken. Auch wenn einige Dinge durchaus vorhersehbar sind, nimmt man diese immer wieder offen hin. Man ahnt sehr schnell, wohin die Handlung irgendwann gipfeln wird.

Madeleine Reiss hat einen sehr interessanten und tiefgehenden Schreibstil, die einen tief in die Handlung eintauchen lässt. Ohne viele überflüssige Worte, erzeugt sie so viel Spannung, dass man nicht anders kann, als sich in der Geschichte zu verlieren.
Obwohl dieser Roman auch übersinnliche Elemente bereithält, schafft Madeleine Reiss es alles real erscheinen zu lassen. Gerade die mystische Verbindung zwischen Charlie und Mollys Sohn sorgt für Dramatik, da sie Rückschlüsse auf Geschehnisse schließen lassen.

Dies ist in jedem Fall ein Buch, dass zwar etwas leise anfängt, dann aber in der Mitte einfach gewaltig wird und in einem fulminanten Ende gipfelt. Dieses Buch zu Beschreiben fällt mir relativ schwer, da es eine bunte Mischung aus verschieden Handlungsarten darstellt. Zum Teil ist dies ein Thriller und zum Anderen kommt er zwischendurch auch als Familien- und Schicksalsroman daher.
Da dieses Buch überaus mitreißend und emotional ist, bekommt es von mir starke 4 (von 5) Punkten.

[Rezension] "Dich nehm ich" von Eliza Kennedy


Klappentext:
Lily Wilder ist die glücklichste Frau der Welt. Sie hat einen Traumjob als Anwältin, Freundinnen, eine liebevolle Familie und einen Verlobten zum Dahinschmelzen. Will ist ein kluger, gutaussehender Mann. »Es gibt nur eine Eigenschaft, die ihm fehlt: mehr als ein Mann zu sein. So viele gute Eigenschaften, aber nur ein Körper!“ Lily mag Will, aber ist Heiraten wirklich ihr Ding? Liebt sie ihn genug, um sich nicht bei jeder Gelegenheit einem anderen Körper zuzuwenden? Will liebt Lily, aber kennt er sie gut genug? Ihre Mutter, ihre Großmutter und ihre drei Stiefmütter bezweifeln das ganz stark. Untreue hat Tradition in der Familie.
Lily lässt sich nicht beirren, doch ihr neuestes Mandat droht sowohl ihre Heiratspläne als auch ihre Karriere zum Scheitern zu bringen. In den sechs Tagen vor der Hochzeit muss sie ihren Mandanten retten – und sich selbst.


Meine Meinung:
Ich habe das Buch bei einer Leserunde bei lovelybooks gewonnen. Ich war aufgrund des Klappentext sofort neugierig auf den Inhalt. Als ich das Buch dann in den Händen hielt, dachte ich direkt: "Wow, ist das ein kitschiges Cover", da ziemlich rosa und schillernd daher kommt. Beim Lesen stellte ich dann schnell fest, dass das Cover gut zum Inhalt passt.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht Lily Wilder, die dabei ist ihren Verlobten Will zu heiraten. Als Hochzeitsort wurde Florida auserkoren, wo Lily größtenteils aufgewachsen ist. Lilys Familie, die unter anderem aus mehreren (Stief-) Müttern besteht, lebt immer noch dort. Während Lily sich in den Hochzeitsvorbereitungen befindet, muss sie gleichzeitig noch die Zeugenbefragung in einem wichtigen Fall vorbereiten.
Lily ist auf jeden Fall ein Figur, die direkt zu Beginn extrem polarisiert. Sie ist nicht gerade die sympathischste Hauptfigur. Ich denke mal entweder liebt oder hasst man sie. Insbesondere am Anfang nervte sie mich auch ein wenig, vor allem, weil ich nicht so ganz verstehen konnte, was sie und Will gemeinsam haben. Sie scheinen vom Typ her ja grundverschieden zu sein. Während Lily als Männermordendes Vamp daherkommt, wirkt Will anfangs ziemlich blass und farblos. Im Verlauf des Romans lernt man an den beiden aber Seiten kennen, die sie teilweise in ein anders Licht rücken. Man spürt sehr schnell, dass die beiden voller Geheimnisse stecken, die nach und nach gelüftet werden.
Lily ist in jedem Fall eine Protagonistin, die ihr eigenes Ding durchzieht und dabei auch bereit ist über Leichen zu gehen.
Lilys unterschiedliche "Mütter" empfand ich wunderbar sympathisch und bereichern für die Handlung. Wobei ich auch gestehen muss, dass mir ihr Vater die ganze Zeit unsympathisch war, insbesondere, da er die Meinung vertritt, dass er durch seine vielen Scheidungen seiner Tochter wahrscheinlich sogar noch einen Dienst erwiesen hat.

Man kommt total schnell in die Geschichte rein, was vor allem am interessanten und humorvollen Sprachstil liegt. Wobei ich auch gestehen muss, dass die Handlung meiner Meinung nach am Anfang ziemlich springt. Ich hatte anfangs ein wenig Mühe nachzuverfolgen, mit wem Lily gerade anbändelt.
Dies ist auf jeden Fall eine Geschichte, die mit Kontroversen aufweist, die wahrscheinlich nicht jedem gefallen. Ich für meinen Teil hatte ein paar Probleme mit der Verknüpfung der Zeugenbefragung mit den Hochzeitsvorbereitungen. Wer bitte schön würde sich während der Hochzeitsvorbereitungen auch noch um so etwas kümmern (wollen)?! Zwar spürt man Lilys Widerwillen diese Zeugenbefragung durchzuführen. Meiner Meinung nach liegt dies aber nur an der Aufgabe an sich und nicht an der Tatsache, dass ihr deswegen Zeit verloren geht, die sie anderweitig nutzen könnte. Aber dies macht im Grunde auch diesen Roman aus. Hier darf man nicht alles ganz so ernst nehmen.
Eliza Kennedy ist auf jeden Fall ein total abwechslungsreicher und lustiger Roman gelungen. Indem sie eine polarisierende Figur wie Lily gewählt hat, sorgt sie auf jeden Fall dafür, dass man von der Handlung mitgerissen wird. Wenn man sie schon nicht mag, dann hofft man zumindest die Ganze Zeit über, dass Lily irgendwann ihr Fett weg bekommt.

Das Ende fand ich allerdings so ein nicht so gelungen, da insbesondere Lilys Handlungen hier ziemlich unstet sind. Als man denkt, dass es dass jetzt war, ändert sie nochmals schnell ihre Meinung und kommt ins Hadern. Ich konnte Lilys Reaktion dabei nicht so ganz nachvollziehen.

Insgesamt fand ich diesen Roman super, auch wenn ich bis zum Schluss ein paar Probleme hatte die einzelnen Mutterfiguren ein wenig zu unterscheiden. Dies ist mit Sicherheit ein Roman, der einen nicht kalt lässt. Man lebt eine Vielzahl von Gefühlen aus,
Da ich größtenteils von der Geschichte mitgerissen wurde, bekommt der Roman von mir 4 (von 5) Punkten.


Gemeinsam Lesen #129


Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Ach du Liebesglück" von Kristina Steffan und bin auf Seite 49 (von 319)


Klappentext:
Ein kleiner Bauernhof am Meer – klingt idyllisch und romantisch? Nicht für Lilly, denn sie wohnt dort mit ihrem siebenjährigen Sohn, dem kauzigen Untermieter und einer bissigen Gans. Aber dann zieht Lilly mit ihrem Traktor das Auto eines gut aussehenden Surfers aus dem Sand, und ein geheimnisvoller Hausgast mit sehr blauen Augen quartiert sich unerwartet in ihrer Ferienwohnung ein. Und auf einmal sieht es fast so aus, als könnte es mit der Liebe doch noch klappen …






2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Holly begrüßt uns freudig auf dem Hof.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Dieses mal handelt es sich bei meinem Buch um einen deutschen ChickLit. Ich habe das Buch als Wanderbuch erhalten. Nachdem ich vor einigen Monaten schon mal "Land in Sicht" von der Autorin gelesen habe und ich es ziemlich gut fand, war ich auf diesen Roman ziemlich gespannt. Bislang finde ich es ganz interessant und die ersten lustigen Sachen sind auch bereits passiert, so dass man schon das ein oder andere Mal ins Schmunzeln kommt.
Generell bin ich eigentlich ziemlich kritisch, was deutsche ChickLit bzw. Frauenromane angeht. Oftmals kommen sie einfach übertrieben lustig daher, so dass die ganze Handlung so gar nicht mehr glaubwürdig wirkt. Ich finde es einfach schrecklich, wenn die weibliche Hauptfigur beinahe auf jeder neuen Seite in ein neues Fettnäpfchen tritt. Dann wirkt das Ganze einfach nicht mehr lustig, sondern einfach nur peinlich. Für mich ist ein Frauenroman perfekt, wenn die weibliche Hauptfigur zwar ziemlich charakterstark und schlagfertig ist, gleichzeitig aber auch einige Hürden überwinden muss.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit diesem Roman weitergeht.

4. Wenn du eine Figur deiner Wahl in deinem Buch wärst, würdest du dann eher zu den ,,guten" Hauptprotagonisten gehören oder unter die ,,fiesen" Antagonisten gehen?
Wenn ich mir eine Figur aussuchen könnte, dann würde ich auf jeden Fall zu den Guten zählen. Ich habe dabei derzeitig aber keine bestimmte Figur vor Augen. da jede Charakter seine Eigenheiten hat, die ihn oder sie einzigartig machen. Mir wäre es allerdings wichtig, dass ich als Figur in jedem Fall ziemlich willensstark und mutig wäre.

Was lest ihr gerade so? Was für eine Figur würdet ihr sein wollen?

Liebe Grüße
Natalie

Summer Sunday Question #14

Hallo zusammen,

bei Amazing Summer Reads gibt es jeden Sonntag (bzw. diese Woche einmal am Montag) eine sommerliche Frage, die im Rahmen der Sommer-Challenge bis zum darauffolgenden Sonntag beantwortet werden kann.
Wer die Challenge noch nicht kennt und sommerliche Geschichten genauso mag wie ich, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf die Seite werfen.

Diese Woche soll folgende Frage beantwortet werden:

Wie sieht ein perfekter Urlaub für dich aus? Wandern und Action oder lieber entspannt in der Sonne liegen und lesen? 

Ein perfekter Urlaub beinhaltet für mich sehr viel Entspannung und Lesezeit, gepaart mit ein wenig Wandern. Zu viel Action muss der Urlaub für mich nicht enthalten. Immerhin möchte ich im Urlaub ja ein wenig dem Alltagsstress entfliehen und da muss ich mir nicht noch zusätzlichen Stress aufhalsen.
Ich liebe es im Urlaub zur Ruhe zu kommen und ganz viel Zeit zum Lesen zu haben. Jedoch muss ein bisschen Bewegung auch sein. Neuerdings habe ich das Wandern ein wenig für mich entdeckt, auch wenn ich zugeben muss, dass ich sehr schnell aus der Puste komme. Ich mag es, neue Gegenden zu erkunden. Man kann dabei super gut abschalten und die frische Luft genießen. Ich habe dabei immer ein Buch dabei, um es mir bei tollen Ausblick gemütlich zu machen.

Wie sieht es bei euch aus? Wie sieht für euch ein perfekter Urlaub aus?

Nachtrag:
Die Frage kam in ähnlicher Form zuvor schon mal. Zwar hatte ich beim beantworten das Gefühl, dass die Frage schon mal kam. Aber ich habe meine Zweifel einfach beiseite gewischt.
Da die Frage ansonsten doppelt wäre, wurde eine neue Frage gestellt, die ich jetzt einfach noch zusätzlich beantworte:

Bist du traurig, dass der Sommer sich dem Ende neigt? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?

Ich bin gar nicht so traurig, dass der Sommer sich dem Ende neigt. Ich mag den Sommer zwar sehr, aber noch lieber habe ich den Herbst. Der Herbst ist so schön gemütlich. Es ist noch nicht zu kalt und ich mache es mir dann immer gerne mit einem warmen Kakao, einem Kaffee und einem Buch auf der Couch bequem. Ich mag es im Herbst spazieren zu gehen.
Ich mag zu heiße Sommer beispielsweise nicht so sehr. Man schwitzt und fühlt sich einfach erschlagen. Wenn der Sommer eher gemäßigt ist, finde ich ihn hingegen super. Da ich keinen Balkon bzw. keine Terrasse habe, kann ich den Sommer nie so ganz genießen wie manch andere. Daher ziehe ich den Herbst vor.



Sommerliche Grüße
Natalie

Amazing Summer Reads - Monatsrückblick August 2015


Hallo ihr Lieben,

wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, nehme ich an dieser tollen Sommer-Challenge namens "Amazing Summer Reads"  teil und hier ist nun mein Rückblick über meinen Challengemonat August 2015.

Gelesen habe ich im August folgende Bücher:
Solange du Wunder schenkst - Sheila Roberts (Rezension)
Das Sommerversprechen - Elin Hilderbrand (Rezension)
Kaffee, Kuchen und ein Neuanfang - Alison Kent (Rezension)
Ohne Dich fehlt mir was - Paige Toon (Rezension)
Ein Jahr auf dem Land - Anna Quindlen
Geschickt eingefädelt - Molly O'Keefe
Dich nehm ich - Eliza Kennedy

Allerdings sind davon nur "Das Sommerversprechen" und "Ohne Dich fehlt mir was" Sommerromane. Irgendwie reizen mich die aktuellen Sommerromane nicht so recht bzw. nicht so sehr, dass ich gerade Geld dafür ausgeben möchte.
Mit sieben Büchern ist der Lesemonat insgesamt aber recht gut abgelaufen und ich konnte meinen Rückstand bei der Goodreads-Lesechallenge wieder wett machen. Die drei noch offenen Rezis werde ich in der kommenden Woche noch verfassen, da ich noch nicht dazu gekommen bin diese zu schreiben.

TOP-Buch des Monats: "Ohne dich fehlt mir was"

mini-FLOP-Buch des Monats: "Ein Jahr auf dem Land"

Meine SUB-Abbau-Aktion läuft leider auch nicht so recht, Bin im August schwach geworden und habe vier Bücher gekauft. Wenn es so weiter geht, dann bin ich noch bis weit ins nächste Jahr damit beschäftigt meinen SUB abzubauen. Aber manchmal wird man halt schwach. ;-)

Punktestand Juli 2015 = 21 Punkte
Beantwortete Summer Sunday Question: 5 = 5 Punkte
Gelesene Challengebücher: 2 = 2 Punkte
Monatsrückblick = 2 Punkte

Aktueller Punktestand: 30

Mal schauen, was dann September bringt. Mein Ziel sind auf jeden Fall nochmals mindestens sieben Bücher. Geplante Sommerbücher sind allerdings momentan noch nicht dabei. Aber was ja noch nicht ist, kann ja noch werden. ;-)

Sommerliche Grüße
Natalie

Gemeinsam Lesen #128

Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade "Ich lass dich nicht los" von Madeleine Reiss und habe gerade erst damit gestartet.


Klappentext:
„Ich hab dich lieb, jeden und jeden Tag.“ Unzählige Male hat Carrie diesen Satz zu ihrem fünfjährigen Sohn Charlie gesagt, so auch an jenem Sommertag an der Küste von Norfolk, als ein langer Schatten auf ihr Leben fiel: Sie hatte nur für einen Moment die Augen geschlossen, und als sie sie wieder aufschlug, war Charlie fort. Auch drei Jahre später bestimmt dieses traumatische Ereignis noch Carries Leben, als sie zufällig die alleinerziehende Mutter Molly kennenlernt. Doch noch können die beiden Frauen nicht ahnen, dass an jenem Tag am Strand eine Verbindung entstanden ist, die ihrer beider Schicksal bestimmen wird ...




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Er hielt ihre Hand ganz fest.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Momentan kann ich zum Buch noch nichts sagen. Ich habe es als Rezensionsexemplar erhalten und bin schon ganz gespannt, da mich insbesondere das Cover neugierig gemacht hat. Der Klappentext hat mich dann auf jeden Fall überzeugt es mit dem Buch zu versuchen, zumal dies nicht meinem momentanen Frauenromanzenschema entspricht.

4. Wenn du den Rest deines Lebens nur noch ein Genre lesen dürftest, welches wäre das und warum? 
Also, wenn ich mich nur noch für ein Genre entscheiden müsste, wären dies wahrscheinlich "Frauenromane", da ich mich super gut auf diese einlassen kann. Wenn ich Frauenromane (Typ: Kristin Hannah, Nicholas Sparks, Susan Wiggs, etc.) lese kann ich perfekt abschalten. Manchmal brauche ich einfach diese idealisierte Liebesromanzendarstellung dieser Romane, um dem Alltag und der Realität zu entfliehen.

Auf welches Genre würdet ihr euch festlegen, wenn ihr nur noch dieses eine lesen dürftet?

Liebe Grüße
Natalie











P.S.: Sorry, falls meine Antworten heute etwas kurz ausfallen und nicht alles direkt kommentiere. Aber ich befinde mich diese Woche auf einer beruflichen Fortbildung und komme daher nicht dazu schnell zu antworten bzw. zu kommentieren. Ich schaue mir eure Beiträge auf jeden Fall am Wochenende an, wenn ich wieder zu Hause bin.