[40 bis 40] Einen Hund besitzen

Hallo zusammen,

ich weiß nicht, ob jemand sich überhaupt daran erinnert. Aber ich bereits vor einigen Monaten die Erstellung meiner Bucketlist "40 bis 40" in Angriff genommen.
Zwischendurch ist die Liste leider auch bei mir ein wenig in Vergessenheit geraten. Da ich nächsten Dienstag nun meinen 37. Geburtstag erleben werde, ist mir bewusst geworden, dass ich mich so langsam mal ranhalten sollte, wenn ich alle Ziele bis zu meinem 40. Geburtstag schaffen möchte. Zumal ich ja auch immer noch nicht alle Ziele definiert habe. Ich muss mir darüber so langsam aber sicher mal konkretere Gedanken machen, was ich wirklich von meinem Leben möchte.

Den ersten Punkt auf meiner Liste kann ich nun aber abhaken:

Einen Hund besitzen


Zwar habe ich mir keinen Hund zugelegt. Allerdings habe ich am Wochenende festgestellt, dass ein Hund leider nicht in mein Leben passt. Übers Wochenende hatte ich einen "Probehund" namens Jacky bei mir.










Jacky ist ein kleiner 9 Jahre alter Mischling, der übers Wochenende bei mir einziehen durfte. Ich finde die Idee einen eigenen Hund zu haben zwar immer noch reizvoll. Allerdings kann ich einem Hund nicht das bieten, was er verdient. Ich habe einfach nicht genug Zeit für einen Hund. Selbst am Wochenende, an dem ich ja frei hatte, konnte ich feststellen, wie anstrengend das Leben mit einem Hund ist, wenn man keinen eigenen Garten hat, in dem man ihn mal rauslassen kann. Ein Hund verdient einfach mehr, als in einer Wohnung zu leben und nur ein paar mal am Tag Gassi geführt zu werden.

Der ursprüngliche Plan sah so aus, dass wenn ich wieder arbeiten muss, meine Mutter sich um den Hund kümmert und mit ihm spazieren geht. Allerdings haben wir am Wochenende festgestellt, dass diese Idee sich leichter anhört, als sie in der Realität durchführbar ist. Meine Mutter hat sich vor ein paar Jahren bei einem Unfall die Schulter gebrochen (Trümmerbruch). Während wir mit Jacky spazieren gingen und meine Mutter die Leine und einen Regenschirm halten musste (es goss wie aus Kübeln), bekam sie starke Schmerzen im Arm, so dass ich den Hund übernehmen musste.
Außerdem habe ich am Wochenende gemerkt, dass meine Bereitschaft um  22 oder 23 Uhr nochmals mit dem Hund rauszugehen, nicht mehr besonders groß war (aber es muss nun mal sein, wenn man keinen Garten hat, in den der Hund sich nochmals entledigen kann), geschweige denn morgens direkt nach dem Aufstehen erstmal eine Runde zu drehen (ich bin definitiv kein Morgenmensch).
Ich denke, dass es für einen Hund nicht fair wäre bei Regen ggf. tagsüber nur für wenige Minuten vor die Tür zu kommen bzw. sein Frauchen morgens und Abends nicht mit dem Herzen bei der Sache ist.

Daher habe ich dieses Ziel bzw. diesen Wunsch nun ad acta gelegt und kann ihn abhaken.

Wie steht es bei euch? Habt ihr einen Hund? Falls ja, wie schafft ihr es ggf. Vollzeit berufstätig zu sein und trotzdem genug Zeit für den Hund zu haben?

Herbstliche Grüße
Natalie










P.S.: In den nächsten Tagen wird noch ein weiterer Beitrag zu meiner Bucketlist erscheinen, da ich noch einen weiteren Punkt abhaken kann. Welchen, das werdet ihr dann erfahren. :-)

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