[Kurzrezension] "The Homecoming" von Robyn Carr


Klappentext:

At the age of nineteen, Seth Sileski had everything. A superb athlete and scholar, handsome and popular, he was the pride of Thunder Point. Destined for greatness, he lost it all in a terrible accident that put an end to his professional football career when it had barely begun. The people in his hometown have never forgotten what might have been.

Seth has come to terms with the turns his life has taken. But now he's been presented with an opportunity to return home and show his father—and the people of Thunder Point—he's become a better, humbler version of his former self.

Winning over his father isn't the only challenge. Seth must also find a way to convince his childhood neighbor and best friend, Iris McKinley, to forgive him for breaking her heart. With his homecoming, will Seth be able to convince the town, his family and especially Iris that he's finally ready to be the man who will make them all proud?


Meine Meinung:

Bei diesem Roman handelt es sich um den 6. Teil der Thunder Point - Reihe der Autorin, die bislang leider nicht auf Deutsch erschienen ist. Ich muss allerdings gestehen, dass dies nicht unbedingt der beste Teil der Reihe ist, da die Handlung sich hier ein wenig im Kreis dreht. Generell ist dies kein schlechter Roman, allerdings fehlt diesem Teil ein wenig an Herzblut und der Dramatik, die die anderen Teile inne haben.

Die beiden Hauptfiguren in diesem Roman spielen Seth Sileski, der seine professionelle Footballkariere nach einem schweren Unfall an den Nagel hängen musste und nun als Polizeichef in seinen Heimatort Thunder Point zurückkehrt. Und Iris McKinley, Seth ehemalige Kindergartenfreundin, die sich mit ihm im letzten Highschooljahr überworfen hatte und nun Schülerberaterin an der örtlichen High School arbeitet.
Die Beiden wirken allerdings ein wenig farblos und scheinen beide noch ziemlich in der Vergangenheit zu hängen. Die beiden tänzeln umeinander herum, allerdings ohne, dass sie über ihre gemeinsame Vergangenheit sprechen wollen. Beiden fällt es schwer sich mit ihrer Vergangenheit und dem, was sie entzweit hat, auseinanderzusetzen.
Die sich anbändelnde Liebesgeschichte der Beiden wird allerdings meiner Meinung nach ein wenig zu lieblos dargestellt, dass man sie ihnen nicht so ganz abnimmt. Irgendwie wirkt die Handlung um die beiden ein wenig unausgegoren.
Die interessante Nebenhandlung rund um "häusliche" Gewalt, wertet die Handlung allerdings wieder stark auf, so dass ich dem Roman zumindest noch gute 3 (von 5) Punkten geben kann.
Ich freue mich auf jedem Fall schon auf die nächste Fortsetzung und hoffe, dass Robyn Carr hier zu alter Stärke zurückfindet.


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