[Rezension] "Mit dir für immer" von Susan Wiggs

Buchinformationen: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

ISBN 978-3-95649-259-4
304 Seiten [Eigener Nachtrag: Es sind 403 Seiten]
9,99 EUR [D] 10,30 EUR [AT]
Originaltitel: Starlight On Willow Lake
ISBN eBook 978-3-95649-507-6


Autoreninfo: (Quelle: http://www.amazon.de/)

Susan Wiggs hat an der Harvard-Universität studiert und ist mit gleicher Leidenschaft Autorin, Mutter und Ehefrau. Ihre Hobbys sind Lesen, Reisen und Stricken. Sie lebt mit ihrem Mann, ihrer Tochter und ihrem Hund auf einer Insel im nordwestlichen Pazifik.



Klappentext:

Willow Lake ist seine Heimat, nur widerstrebend kehrt er zurück – nicht ahnend, dass sein Leben vollkommen auf den Kopf gestellt wird.

Hell leuchten die Sterne über dem Willow Lake – doch Mason Bellamy hat keinen Blick dafür. Als Mann, der die Großstadt, die Frauen und das Abenteuer liebt, erträgt er die Idylle seiner alten Heimat nur schwer. Für ihn steht fest: Sobald er eine Pflegerin für seine kranke Mutter gefunden hat, kehrt er Willow Lake den Rücken. Doch dann trifft er Faith McCallum, alleinerziehende Mutter zweier Töchter. Fasziniert von der sanften Frau, stimmt er neugierig zu, als sie ihn bittet, noch länger zu bleiben. Noch ahnt Mason nicht, dass sie und ihre Kinder schon bald all seine Barrieren zum Einsturz bringen und ihm zeigen werden, was in seinem Leben fehlt. Emotionale Bindungen, Tiefe … und wahre Liebe.


Meine Meinung:

Nach längerer Zeit ist endlich der nächste Teil der Lakeshore Chronicles erschienen, einer Buchreihe, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Daher war ich auf diesen Band auch sehr gespannt und wollte ihn unbedingt lesen.
Susan Wiggs nimmt ihre Leser in diesem Roman erneut mit an den zauberhaften Willow Lake, in den man sich einfach nur verlieben kann.

Im Mittelpunkt dieses Romans stehen Mason Bellamy, einem reichen Mann, der New York dem kleinen Ort vorzieht, und Faith McCallum, alleinerziehende Frau mit zwei Kindern, die er als Pflegerin für seine Mutter Alice einstellt.
Die beiden kommen im Grunde aus grundverschiedenen Welten, haben aber dennoch mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick erscheint. Beide tragen Geheimnisse mit sich rum, die sie zu dem machen, was sie sind. Beiden fällt es schwer über ihre Gefühle zu sprechen und haben eine Mauer um sich aufgebaut.
Die beiden treffen bei einem Unfall zusammen. Beeindruckt von Faith Entschluss- und Durchsetzungskraft, stellt Mason sie als Alice Pflegerin ein. Dabei erweichen Faith und ihre Töchter nicht nur seine herrische Mutter, sondern auch sein Herz, auch wenn er es nicht will.

Susan Wiggs hat ihre Figuren in diesem Buch hervorragend gezeichnet. Sie hat die Charaktere wohldurchdacht und ihren Eigenschaften verliehen, die sie einzigartig macht. Da ist zum Einen Mason, der seit Jahren versucht sich nicht zu sehr zu binden, weder an seine Familie (wobei er seiner Mutter und seinen Geschwistern durchaus nahe steht), noch an eine Frau. Obwohl er im Grunde alles im Leben hat, spürt man sehr schnell, dass sein Verhalten einfach ein Schutzwall ist. Zum Anderen ist da Faith, die ihr Leben lang kämpfen musste. Sie ist total willensstark und weiß, dass das Leben immer wieder Hürden aufweist, die es gilt zu überwinden. Gerade diese Willensstärke macht sie perfekt als Pflegerin von Masons Mutter, die obwohl sie sich ziemlich herrisch und stoisch gibt, ein riesiges Herz hat. Dazu kommen noch Faith Töchter Ruby, die scheinbar vor fast allem Angst hat und generell eher unsicher ist, und Cara, die weiß, dass ihre Mutter ihr nicht die Möglichkeiten bieten kann, die sie verdient, aber vorgibt, dass ihr dies nichts ausmacht.

Dieses Buch ist voller wundervoller Dialoge, sowohl zwischen Mason und Faith, als auch zwischen der spitzzüngigen Alice mit allen um sich herum. Susan Wiggs schafft es, dass man den Figuren ihr Handeln abnimmt. Lediglich Masons Freundin Regina wirkte auf mich ein wenig blass, was aber auch der Handlung zugute kommt, da so Masons Unvermögen zu seinen Gefühlen zu stehen besser hervorsticht.
Dieser Roman handelt von Vergangenheitsbewältigung und lässt seine Figuren sich intensiv mit ihrer jeweiligen auseinandersetzen. Dabei kommen immer neue Geheimnisse zu Tage, die einiges ins rechte Licht rücken. Insbesondere Mason und Faith müssen letztendlich entscheiden, ob sie ihre Vergangenheit hinter sich lassen können, und bereits sind für eine neue Zukunft,
Die Figuren durchleben innerhalb des Romans nicht nur äußerlich sondern auch innerlich einen vollkommenen Wandel. Am Ende ist nichts mehr so, wie es anfangs schien.

Meiner Meinung nach ist dies eins der besten Bücher der Romanreihe. Ich bin beim lesen tief in die Geschichte eingetaucht und habe mich in ihr verloren. Ich hatte das Gefühl live vor Ort zu sein und das Wasser des Sees auf meiner Haut zu spüren und die Blumen im Garten riechen zu können.
Allerdings muss ich auch gestehen, dass der Roman mir an der ein oder anderen Stelle ein wenig in die Länge gezogen wirkte. Stellenweise bemitleiden sich die Figuren ein wenig zu sehr selbst und wiederholen sich dabei auch etwas.

Und auch wenn das Ende letztendlich schon vorhersehbar war, ist es dennoch nicht weniger gut. Dieser Roman kann immer wieder mit interessanten Überraschungen aufweisen, die die Handlung in neue Bahnen lenkt.
Daher bekommt der Roman von mir starke 4 (von 5) Punkte.

Wer nun neugierig auf den Roman geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*

[Rezension] "Ich bin der Schmerz" von Ethan Cross

Buchinformationen: (Quelle: www.luebbe.de)

BASTEI LÜBBE
TASCHENBUCH
THRILLER
430 SEITEN
ISBN: 978-3-404-17258-0
ERSTERSCHEINUNG: 12.11.2015

Autoreninfo: (Quelle: www.luebbe.de)

Ethan Cross ist das Pseudonym eines amerikanischen Thriller-Autors, der mit seiner Frau und zwei Töchtern in Illinois lebt. Nach einer Zeit als Musiker schrieb Ethan Cross mit "Ich bin die Nacht" seinen ersten Roman. "Ich bin die Angst" ist das zweite Buch um die ungleichen Protagonisten Francis Ackerman junior und Marcus Williams.


Klappentext:

Die Medien nennen ihn den „Anstifter“, und das Spiel, das er spielt, ist besonders perfide: Zuerst entführt er die Familie eines völlig unbescholtenen Mannes, bevor er diesem befiehlt, einen anderen unbescholtenen Mann zu töten. Weigert sich der Erpresste, werden seine Lieben zerstückelt. Nur die Shepherd Organization kann den Killer zur Strecke bringen. Auf der Jagd erhalten Marcus Williams und sein Team Hilfe von Marcus‘ Bruder, dem Serienkiller Francis Ackerman jr. Denn dieser weiß, wer hinter dem Anstifter steckt: sein Vater. Der, der ihn zu dem gemacht hat, was er ist: dem absolut Bösen …


Meine Meinung:

Ich habe im letzten Jahr bereits die beiden Vorgängerromane "Ich bin die Nacht" und "Ich bin die Angst" gelesen und war bereits gefesselt vom kaltblütigen Serienkiller Francis Ackerman und dem Ermittler Marcus Williams. Daher war dieser Roman ein absolutes Lesemuss.
Nachdem ich das Buch nun durch habe, kann ich sagen, dass Ethan Cross sich selbst und seine Vorgänger sogar noch übertrifft. Wenn auch stellenweise etwas blutrünstig, ist dies meiner Meinung nach der beste Teil der Reihe. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

Im Mittelpunkt dieses Romans steht dieses Mal der "Anstifter", einem neuen Serienkiller, der die Familie eines unbescholtenen Mannes entführt und ihn zwingt einen anderen Mann zu töten oder seine eigene Familie kommt nur zerstückelt zurück.
Sehr schnell kommt dabei heraus, dass es sich beim "Anstifter" um niemanden anderen, als Marcus Williams und Francis Ackermans Vater handelt, der eigentlich für tot gehalten wurde, nachdem Francis ihn glaubte getötet zu haben. Aber er lebt noch und hat nach Francis ein neues Versuchskaninchen gefunden, an dem er erforscht, wie ein Mensch zum absoluten Bösen gebracht werden kann.
Damit Marcus seinen Vater zur Strecke bringen kann, benötigt er die Hilfe seines Bruders Francis. Denn niemand kennt ihn so wie Francis.

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist zum Einen der innere Kampf, den Francis Ackerman in diesem Buch auslebt, um seinem Drang töten zu wollen zu unterdrücken, nur damit er seinem Bruder nahe sein kann. Denn dieser hat bereits im vorherigen Band die Bedingung an ihn gestellt, dass er nur mit ihm in Verbindung bleibt, wenn er nicht weiter tötet. Durch diesen inneren Kampf, den Ackermann auslebt, blickt man ihm tief in die Seele und erkennt, dass egal wie Böse er auch ist, ein Funken Menschlichkeit durchaus in sich steckt. Er wirkt zwischendurch wie ein gequältes Tier, dass nur versucht am Leben zu bleiben.
Zum Anderen hat mich Marcus Williams Versuch die Kontrolle über sein Leben zu behalten in diesem Buch fasziniert. Bei allem, was er bislang erlebt hat, versucht er herauszufinden, ob nicht auch er selbst ein Monster ist, dass nur dazu da ist andere Monster zu fangen.

Dieser Roman stellt an die Leser die Frage, wie weit bereit wäre für die eigene Familie zu gehen. Kann man selbst töten, nur um die Liebsten zu schützen. Nicht nur die Opfer des "Anstifters" müssen sich diese Frage stellen. Auch insbesondere Marcus, der von seinem Vater geprüft wird.
Letztendlich fragt man sich, kann man selbst zum Monster werden?
Dieser Roman verdeutlicht einmal mehr, wie Francis Ackerman zum blutrünstigen Monster werden konnte. Er greift dabei immer wieder Geschehnisse aus dessen Kindheit auf und deckt dunkle Familiengeheimnisse auf.

Dies ist in jedem Fall ein Roman, der von Beginn bis zum Ende fesselt. Ich habe den Roman innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und konnte ihn nur schwer aus der Hand legen, so sehr hat mich die Jagd nach dem neuen Serienkiller gefesselt.
Ethan Cross schafft es mit sehr detailgetreuen Einzelheiten die Geschehnisse beängstigend real erscheinen zu lassen. Man fiebert mit den Figuren mit und begibt sich mit ihnen auf eine dunkle Verfolgungsjagd.

Ich hoffe, dass dies nicht der letzte Roman der Reihe gewesen ist. Und falls doch ist dies ein gelungener Abschluss der Reihe, da er noch persönlicher, als die beiden Vorgängerromane ist und das Ende in sich geschlossen ist. Klar, bleibt das ein oder andere kleine Detail noch offen. Aber es wirkte auf mich dennoch abgerundet und hatte einen Sinn.

Da ich an diesem Roman kaum etwas aussetzen kann und mich mal wieder darin bestärkt hat, wieder mehr Thriller zu lesen, bekommt er von mir wohlverdiente 5 (von 5) Punkte.

Wer nun neugierig aufs Buch geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*


Gemeinsam Lesen #148


Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich fange heute mit "Spiel, Kuss und Sieg" an und bin noch ganz am Anfang.


Klappentext:
Als sie den Mann anschaut, der im Café vor ihr steht, muss Taryn zugeben: Ja, sie weiß es - und das nicht nur, weil sie sich als PR-Beraterin für Ausnahmesportler mit Männern auskennt, die vor Testosteron nur so strotzen. Schon viel zu lange umkreisen Angel, der breitschultrige Bodyguardtrainer mit der faszinierenden Narbe am Hals, und sie einander. Es ist definitiv an der Zeit, der Anziehungskraft nachzugeben ... Denn nur weil sie in erster Linie an ihre Arbeit denkt, spricht ja nichts gegen ein kleines Abenteuer.
Doch in Fool's Gold ist es nicht leicht, einfach nur eine Affäre zu haben. Hier glaubt jeder an die große Liebe. Die große Liebe? Ein absurder Gedanke. Oder nicht?




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Wir wissen beide wohin das führt."

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich kann zu diesem Buch noch nichts sagen, da ich es gerade erst beginne. Aber ich brauche nach "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" nun erst mal etwas leichtere Kost. Außerdem liebe ich die Fools Gold - Reihe, vor allem, weil die weiblichen Hauptfiguren meistens total tough sind.

4. Was hast du vor einem Jahr gelesen? Erinnerst du dich noch an Einzelheiten dieser Geschichte? 

Ich habe vor einem Jahr zwei Bücher gelesen (OK, hier brauchte ich ein wenig Hilfe von goodreads, um das rauszufinden ;-) ):

  • "Das kleine große Glück" von Lucy Dillon
  • "Rose Harbor und der Traum vom Glück" von Debbie Macomber
Ich kann mich sogar noch einigermaßen an den jeweiligen Inhalt erinnern.
Bei "Das kleine große Glück" ging es um eine junge Frau, die vor Veränderungen in ihrem Leben steht und beschließt, dass sie ihr Leben und ihre Wohnung ausmisten möchte. Übrig bleiben sollen nur etwa 100 Dinge. Nach und nach stellt sie dabei fest, was ihr wichtig ist im Leben. Sie setzt sich dabei auch mit ihrer Vergangenheit auseinander, um herausfinden, was sie ändern muss, um glücklich zu sein.
Bei "Rose Harbor im Glück" handelt es sich um den ersten Band der Rose Harbor - Reihe, der im vergangenen Jahr nochmals unter dem Namen "Winterglück" erschienen ist. In diesem Band hat die weibliche Hauptfigur Jo Marie Rose gerade eine Bed & Breakfast - Pension im kleinen Küstenstädtchen Cedar Cove übernommen, nachdem ihr Mann gestorben ist. Ihre ersten beiden Gäste sind dabei die junge Abby Kincaid und Joshua Weaver. Beide haben Wurzeln zum kleinen Ort und müssen sich bei ihrem Besuch mit ihrer jeweiligen Vergangenheit auseinandersetzen.
Ich weiß noch, dass mir beide Romane sehr gefallen haben. Ich kann mich natürlich nicht mehr an jedes Detail lesen, habe sie jedoch beide positiv im Gedächtnis.

Wie sieht's bei euch aus? Wisst ihr noch, was ihr vor einem Jahr gelesen habt? Falls ja, was war es?

Winterliche Grüße
Natalie

[Rezension] "Die Auserwählten 1 - Im Labyrinth" von James Dashner

Buchinformationen:

D: 29,99 € / A: 30,90 €
ISBN 978-3-551-52068-5
Chicken House (26. September 2014)


Autoreninfo: (Quelle: http://www.carlsen.de/)

James Dashner wuchs in einer Kleinstadt in Georgia, USA, auf. Der dichte Wald in dieser Gegend lieferte ihm bereits als Kind viele Ideen für seine späteren Geschichten. Nach seinem Studium arbeitete James zunächst in der Wirtschaft. Doch schon bald fühlte er sich als "kreativer Mensch im Körper eines Buchhalters" gefangen und wandte sich dem Schreiben zu. Seitdem ist er Autor zahlreicher Bücher. Seine Serie "Maze Runner - Die Auserwählten" eroberte weltweit die Bestsellerlisten und hat sich inzwischen mehr als 16 Millionen Mal verkauft. Die ersten beiden Bände wurden von 20th Century Fox verfilmt, unter anderem mit Dylan O’Brien und Thomas Brodie-Sangster in den Hauptrollen. James Dashner lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern inmitten der Rocky Mountains, behauptet er zumindest.


Klappentext: (Quelle zum ersten Band: http://www.carlsen.de/)

Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth.
Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht Thomas einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben, und in dem mörderische Kreaturen lauern.
Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um es herauszufinden ...

Ein tödliches Labyrinth ohne Ausweg - Spannung pur!


Meine Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich auf diese Romanserie erst aufmerksam geworden bin, nachdem ich im letzten Jahr den ersten Film der Reihe dazu gesehen habe. Obwohl es eigentlich nicht so ganz mein Buchgenre ist, hat mich der Film neugierig auf die Bücher gemacht. Daher habe ich beschlossen nun mit der Reihe anzufangen.
Beim Lesen stellte ich dann schnell fest, dass Film und Buch zwar einigermaßen ähnlich sind, jedoch auch einige Unterschiede bestehen, die beide Medien einzigartig machen. Ich kann gar nicht mal genau sagen, was mir besser gefiel: Buch oder Film?! Beides für sich hat seine Eigenheiten, die sie jeweils interessant machen.

Im ersten Roman "Im Labyrinth" befindet Thomas sich plötzlich auf einer Lichtung, die von einem meterhohen Labyrinth umrundet wird. Die Tore des Labyrinths schließen sich jede Nacht und die Mauern im Innern verschieben sich dann Nacht für Nacht und lässt grauenhafte Monster raus. Thomas weckt direkt bei seiner Ankunft Misstrauen, als er ständig Fragen stellt und einige Jungen glauben ihn bereits zu kennen, sich aber nicht genau erinnern können woher.
Als plötzlich kurz nach Thomas die junge Theresa auf der Lichtung auftaucht, verändert sich plötzlich alles für die Jungen. Nicht nur, weil sie die Nachricht bekommen, dass sie die letzte ist, die auf der Lichtung auftauchen wird, sondern auch weil sich plötzlich die Tore nachts nicht mehr schließen und die mörderischen Griewer auch auf der Lichtung auftauchen. Ihnen bleibt plötzlich nicht mehr viel Zeit, um aus dem Labyrinth zu kommen.

Auch wenn der Roman zum Ende hin deutlichere Unterschiede auswies, als der Film, haben mich diese nicht wirklich gestört, da vieles dadurch sogar einen Sinn ergibt. Während ich mich im Film zwischendurch gefragt habe, wie die Jungs und ihre Handlungen beobachtet werden konnten, gibt es im Buch sogar eine Lösung dafür (die ich hier natürlich nicht vorweg nehmen möchte).
Was in diesem Buch sogar besonders herausgearbeitet ist, ist die tiefe Verbindung, die Thomas und Theresa teilen. Man spürt, dass die beiden eine gemeinsame Vergangenheit verbindet und sie die Lösung für viele Probleme sind.
Der Film ist schon gut, allerdings ist dieser Roman noch ein Fünkchen besser. Allerdings wünschte ich mir im Nachhinein, dass ich das Buch bereits vor dem Film gesehen hätte, da die Vorstellungskraft natürlich aufgrund des Films ein wenig eingeschränkt war.
Dieser Band macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Ich habe auf jeden Fall beschlossen, dass ich den nächsten Band "In der Brandwüste" zunächst lese, bevor ich den Film schaue.

Da mich das Buch trotz eingeschränkter Vorstellungskraft aufgrund des Films gefallen hat, bekommt dieses Buch von mir gute 4 (von 5) Punkte.


[Rezension] "Das Pfirsichhaus" von Courtney Miller Santo

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

€ 9,99 [D] € |  10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-453-41850-9
Erschienen: 14.12.2015


Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Courtney Miller Santo wuchs in Pacific Northwest auf. Mit neun Jahren überredete sie ihre Mutter, sie für einen Schreibkurs anzumelden und war die einzige Kursteilnehmerin, die sich auf ein Kissen setzen musste, um mitschreiben zu können. Sie studierte Creative Writing in Memphis und schrieb während ihres Studiums für verschiedene Literaturzeitschriften. Heute unterrichtet Courtney Miller Santo selbst Creative Writing. Sie ist seit 1999 mit ihrer Jugendliebe verheiratet, und die beiden haben zwei Kinder, einen Hund und einen sehr kleinen Olivenbaum. Courtney Miller Santo entstammt einer Familie mit starken Frauen, die viele Geschichten zu erzählen haben, und so ist ihr Roman inspiriert von diesen Erzählungen und Erlebnissen. "Der Olivenhain" ist ihr Debüt.


Klappentext:

Wenn das Leben dir ein verwunschenes Haus gibt, dann wirf einen Blick hinter die Fassade …

Die 30-jährige Lizzie steckt in einer handfesten Lebenskrise. Als sie erfährt, dass das Haus ihrer verstorbenen Grandma Mellie abgerissen werden soll, will sie das nicht einfach hinnehmen. Gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Cousinen Elyse und Isobel beschließt sie, ein paar Monate am Mississippi zu verbringen und das verwinkelte Haus zu renovieren. Dabei findet sie nicht nur zu sich selbst sondern entdeckt auch ein paar Dinge, die sie auf die Spur eines gut gehüteten Familiengeheimnisses bringen ...


Meine Meinung:

Ich bin eher zufällig aufgrund des Covers auf das Buch aufmerksam geworden. Als ich dann den Klappentext las, habe ich beschlossen es zu lesen. Dies war nun mein erster Roman von Courtney Miller Santo. Daher habe ich mich gefreut, als ich ihn übers Bloggerportal zugeschickt bekam.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich ziemlich gebraucht habe, um in die Handlung hineinzufinden. Anfangs konnte ich die drei Hauptfiguren überhaupt nicht unterscheiden, da sie zunächst relativ ähnlich beschrieben werden und ständig aufeinanderhocken.

Dies ist ein Roman, der etwas braucht, um seine wahren Charme zu entfalten. Zumindest mir fehlte anfangs etwas die Dramatik, die die Handlung spannend gestaltet hätte. Die Handlung plätschert zunächst ziemlich vor sich hin und die drei Frauen bemitleiden sich und ihre jeweilige Situation ziemlich, so dass es einem schwer fällt sich mit einer der Figuren zu identifizieren.
Erst ab etwa Mitte des Romans kommt so etwas wie Spannung auf, da die Frauen das alte Haus vor dem Abriss retten müssen und dabei auch bereit sind unkonventionelle Wege zu gehen. Nach und nach bekommen die Frauen auch ihre Eigenheiten, die es leichter macht sie zu unterscheiden.
Mir für meinen Teil, fiel es insbesondere am Romananfang schwer mich in die Figuren hineinzuversetzen.

Dies ist per se kein schlechter Roman. Allerdings macht Miller Santo erst spät aus der Grundidee der alten Familiengeheimnisse etwas. Hätte sie direkt zu Beginn die Figuren stärkere Hürden überwinden lassen, wäre dies ein Spitzenroman. So ist er aber eher nur guter Durchschnitt, den man gelesen haben kann, aber nicht zwingend muss.
Dieser Roman enthält viel Potential, der aber erst im letzten Drittel so recht ausgeschöpft wird. Erst im letzten Drittel kochen die Gefühle so richtig hoch und die Handlung erlebt ihren Höhepunkt. Er bekommt der Roman auch ein sinnvolles und vor allem glaubhaftes Ende.

Da der Roman zwar gutes Potential bietet, mich aber nicht so recht vom Hocker reißen konnte, bekommt er von mir durchwachsene 3 (von 5) Punkte.


[Rezension] "Winter in Briar Creek" von Olivia Miles

Buchinformationen: (Quelle: http://www.egmont-lyx.de/)

Erschienen am 01.10.2015
448 Seiten
ISBN 978-3-8025-9933-0
Ausgabe: kartoniert mit Klappe


Autoreninfo: (Quelle: http://www.egmont-lyx.de/)

Olivia Miles gewann 2011 Harlequins Happy Holidays Contest. Seitdem schickt sie ihre Protagonistinnen mit Vorliebe aus der Großstadt in idyllische Einöden. Denn obwohl die Autorin schon immer in großen Metropolen lebte und arbeitete, weiß sie den Kleinstadt-Charme zu schätzen. Ihre Romane wurden bereits in zahlreiche Sprachen übersetzt. Miles lebt mit ihrer Familie in Illinois.


Klappentext:

Als Grace Maddison zum ersten Mal seit fünf Jahren wieder das Haus ihrer Eltern betritt, glaubt sie erst, sich in der Tür geirrt zu haben: Ihre Mutter, die preisgekrönte Deko-Königin von Briar Creek, will Weihnachten einfach ausfallen lassen, und der geliebte Buchladen ihres Vaters ist nach dessen Tod völlig verwaist. In ihrem Heimatort scheint nichts mehr so zu sein wie früher. Doch dann begegnet sie Luke Hastings wieder, der ihre Gefühlswelt innerhalb von Sekunden völlig auf den Kopf stellt, als seien sie nicht Jahre voneinander getrennt gewesen …


Meine Meinung:

Dies ist mein erster Roman von Olivia Miles. Aufmerksam wurde ich auf ihn aufgrund des Covers und des interessanten Klappentext. Wer meinen Blog häufiger besucht, wird wahrscheinlich schon festgestellt habe, dass mich Kleinstadtgeschichten faszinieren. Daher musste ich das Buch natürlich lesen, wobei ich es eigentlich schon fast wieder als vergessen hatte.

Als ich anfing zu lesen, stellte ich schnell fest, dass es sich um einen interessanten Weihnachtroman handelt, der allerdings ein wenig Zeit benötigt, um mit seinen beiden Hauptfiguren Grace und Luke, so ganz warm zu werden, da beide anfangs ziemlich unnahbar rüberkommen. Lernt man die beiden allerdings im Verlauf näher kennen, wachsen sie einem ans Herz.
Grace hat vor Jahren ihren Heimatstadt verlassen, weil sie als Romanautorin ihr Glück in New York versuchen wollte. Nachdem ihr aktueller Roman von den Kritikern verrissen wurde, und sie sich von ihrem Verlobten getrennt hat, besucht sie ihre Familie und möchte sich während der "Auszeit" Gedanken darüber machen, wie ihr Leben weitergehen soll.
Als Grace direkt bei ihrer Ankunft in einer Schneewehe stecken bleibt, rettet sie ausgerechnet ihr Exfreund Luke, den sie eigentlich vergessen wollte, nachdem dieser eine andere Frau geheiratet hat. Luke selbst ist zunächst verwundert, als er wieder auf Grace stößt. Hatte er sie doch vollkommen aus seinem Gedächtnis und auch seinem Herzen gestrichen.
Aber so sehr die beiden es auch versuchen sich in den kommenden Tagen aus dem Weg zu gehen, treffen sie immer wieder aufeinander und spüren beide, dass die alten Gefühle nie ganz erloschen sind. Aber sowohl Grace. als auch Luke, tragen alte Wunden in ihrem Herzen, die es ihnen erschwert sich ihren Gefühlen hinzugeben. Beide haben in der Vergangenheit Entscheidungen getroffen, die sie nun zwar beide bereuen, aber über die sie scheinbar nicht bereit sind zu sprechen.

Neben der Haupthandlung rund um Grace und Luke, hat die Autorin auch eine wundervolle Familiengeschichte rund um die Themen Vergangenheit, Vorurteile, Eifersucht, aber auch Liebe, geschrieben, die es einem leicht macht, sich in der Handlung zu verlieren.
Oliva Miles schaffte es mit ihrem Roman die Vorurteile, die die drei Schwestern Grace, Jane und Anna bereits seit ihrer Kindheit begleiten, glaubhaft und real erscheinen zu lassen. Die Art, wie deren Mutter am Verlust ihres Mannes droht zu zerbrechen, verleiht der ganzen Handlung noch mehr Intensität.

Dies ist in jedem Fall ein Roman voller Gefühle und wohldurchdachten Charakteren, die zwar teilweise etwas eigensinnig, aber dennoch liebevoll gestaltet sind. Man nimmt den Figuren ihre Handlungen ab und hat das Gefühl beim Lesen direkter Beobachter zu sein.

Dieser Roman ist meiner Ansicht nach ein toller Einstieg in eine neue Romanreihe, der zwar etwas braucht, um einen zu fesseln, aber gleichzeitig auch Lust auf mehr macht! Ich für meinen Teil freue mich auf jeden Fall bereits auf den nächsten Band "Neuanfang in Briar Creek", der im April erscheinen wird.
Der Roman bekommt daher von mir gute 4 (von 5) Punkte.


Wer nun auf den Roman neugierig geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*


Gemeinsam Lesen #147


Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese momentan "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel und bin derzeitig auf Seite 57 (von 416)




Klappentext:
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Charlie war schwanger von der sechsten Gitarre.


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich bin noch relativ am Anfang und kann daher noch nicht allzu viel sagen. Das Buch ist auf jeden Fall bislang ziemlich interessant. Der Roman hat gerade einen deutlichen Zeitsprung von gut zwanzig Jahren gemacht, der jedoch nicht unglaubwürdig wirkt, da beim Lesen klar ist, welches einschneidende Ereignis die Welt verändert hat.
Aktuell befindet sich die Welt in einer Art postapokalypischen Zeitalter, in der sich die Menschheit stark dezimiert hat und nichts mehr so ist, wie wir es heute gewohnt sind. Gerade die Tatsache, dass die Menschen plötzlich wieder ohne den ganzen technischen Schnick-Schnack klarkommen müssen, an den wir uns so gewöhnt haben, macht die Handlung interessant und regt zum Nachdenken an. Ich glaube, dass der Roman noch weitere Hintergründe zum Ereignis aufdecken wird und bin schon sehr gespannt darauf.

4. In seiner Schulzeit begegnen einem im Unterricht diverse Bücher. Kannst du dich noch an einige davon erinnern? Sind sie in guter oder schlechter Erinnerung geblieben?

An ganz so viele Bücher kann ich mich gar nicht erinnern. Klar, waren da die typischen deutschen und englischen Lektüren. Ich hatte in der Oberstufe Deutsch als Leistungskurs und wir haben dort total viel von Goethe (Iphigenie auf Tauris, Die Leiden des jungen Werter, etc.) und Berthold Brecht (Der kaukasische Kreidekreis, etc.) gelesen. Im Englischunterricht haben wir den Klassiker "Romeo und Julia" gelesen. Aber so richtige Bücher waren nur wenige dabei, bzw. nur wenige an die ich mich erinnern kann.
Wir haben im Englischunterricht ansonsten mal Animal Farm gelesen. Oder im Deutschunterricht "Schlafes Bruder" (von Robert Schneider; wurde auch verfilmt) bzw. "Die Welle". Außerdem musste ich mal einen Agatha Christie - Roman lesen und darüber eine Buchvorstellung halten.
Irgendwie habe ich die meisten Bücher nicht mehr so gut in Erinnerung. "Die Welle" war OK, aber verlor irgendwann seinen Reiz, als man den Inhalt nicht nur im Deutsch-, sondern auch im Sozialwissenschaftsunterricht besprochen hat. "Schlafes Bruder" fand ich generell OK, habe ihn aber auch als etwas in de Länge gezogen in Erinnerung. Der Agatha Christie - Roman mochte ich so gar nicht. Der hat mir auch nur eine eher mittelmäßige Note beschert.
Ich muss gestehen, da waren bestimmt noch einige Bücher mehr. An die kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern. Ich bin ja auch bereits seit fast 20 Jahren aus der Schule raus (Abi 99).

Könnt ihr euch noch an eure "Schul-" Bücher erinnern? Wenn ja, verknüpft ihr damit gute oder schlechte Erinnerungen?


Winterliche Grüße
Natalie

Gemeinsam Lesen #146


Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade den ersten Band von "Die Auserwählten" von James Dashner und bin derzeitig auf Seite 332 (von 492).



Klappentext:
Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht Thomas einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben, und in dem mörderische Kreaturen lauern. Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um es herauszufinden ... Ein tödliches Labyrinth ohne Ausweg - Spannung pur!



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Normalerweise schliefen die meisten draußen.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich habe im letzten Jahr bereits den Film "Maze Runner" gesehen und wurde dadurch auf die Bücher neugierig. Daher habe ich mir Ende letzten Jahres alle drei Bände besorgt und bin nun mit dem ersten gestartet.
Anfangs hatte ich das Gefühl, dass sich der Film relativ stark am Buch orientiert hat. Mittlerweile bin ich aber auf immer mehr Unterschiede gestoßen. Allerdings stört mich das nicht wirklich. Ich fand den Film spannend und dieses Buch fesselt mich auch total. Meiner Meinung nach haben beide Medien ihre Daseinsberechtigung. Sowohl Buch, als auch Film verströmen ihren eigenen Charme. Ich habe es nicht oft, dass mir Film und Buch gleich gut gefallen. Aber hier ist dies der Fall.
Ich bin auf jeden Fall neugierig auf die anderen beiden Bände.

4. War euer erstes Buch 2016 ein guter Einstieg ins Lesejahr? Habt ihr euch ein Ziel für dieses Jahr gesetzt?

Mein erstes Buch in diesem Jahr war "Apfel, Kuss und Mandelkern" von Susan Mallery. Gleichzeitig war es für mich auch eine Art Abschluss der Weihnachtszeit, da es der letzte Weihnachtsroman für diesen Winter war. Das Buch hat mir sehr gefallen, da es ziemlich natürliche und nicht zu abgehobene Hauptfiguren hat.
Ich habe mir für dieses Jahr 100 Bücher vorgenommen. Letztes Jahr habe ich 77 geschafft. Da ich seit ein paar Monaten wieder mit Zug und Bus zur Arbeit fahre, habe ich inzwischen wieder etwas mehr Zeit zum lesen. Ich hoffe, dass ich mein Ziel dadurch auch erreiche. Aktuell bin ich bereits bei Buch Nr. 5. Außerdem möchte ich diese Woche etwas vielfältiger lesen (auch mal mehr abseits von Liebes- und Frauenromanen).

Was habt ihr euch als Ziel für dieses Jahr vorgenommen?

Winterliche Grüße
Natalie

[Rezension] "Apfel, Kuss und Mandelkern" von Susan Mallery

Buchinformationen (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de):

ISBN 978-3-95649-243-3304 Seiten
9,99 EUR [D] 10,30 EUR [AT]
Originaltitel: Christmas On 4th Street (Fool's Gold # 12,5)
ISBN eBook 978-3-95649-497-0 9,99 EUR [D]


Autoreninfo (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de):

New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von der Literaturkritik als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwerpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.


Klappentext:

Was kann es Schöneres geben, als sich zur Weihnachtszeit zu verlieben? Sich zur Weihnachtszeit in Fool's Gold zu verlieben!

Plätzchen backen, Geschenke einwickeln, den Baum schmücken - Noelle liebt die Weihnachtszeit und hat sich einen großen Traum erfüllt: Ihr eigenes Geschäft für Weihnachtsdekoration ist eröffnet, und es herrscht Hochbetrieb. Als sexy Gabriel anbietet auszuhelfen, wagt Noelle kaum zu hoffen, dass sich für sie noch ein anderer Traum erfüllt: der von einer eigenen Familie. Gabriel sieht gut aus, bringt sie zum Lachen und ihren Bauch zum Kribbeln ... Er ist perfekt für sie - bis auf die Tatsache, dass er nur kurz in Fool's Gold ist, bevor er wieder als Helfer in die Krisengebieten der Welt reist. Trotzdem hofft Noelle, dass Heiligabend für sie zum wahren Fest der Liebe wird ...


Meine Meinung:

Vorab kann ich schon mal sagen, dass dies der bislang der beste Weihnachtsroman aus der Fools Gold Reihe ist. Dies ist ein Buch mit natürlichen und ehrlichen Hauptfiguren.

Im Mittelpunkt dieses Romans stehen Noelle, die vor einigen Monaten in Fools Gold einen Weihnachtsladen eröffnet hat und der Militärarzt Gabriel, der bei seinen Bruder und dessen Verlobter in Fools Gold eine Verletzung auskurieren möchte.
Als die beiden zum ersten Mal auf einander treffen erschlägt Noelle Gabriel beinahe mit einem Schirm. Die beiden sind sofort neugierig aufeinander, auch wenn sie es sich nicht gleich eingestehen möchten. Als Gabriel Noelle dann auch noch anbietet in ihrem Laden bis Weihnachten auszuhelfen, um seiner Familie und vor allem seinen Eltern aus dem Weg zu gehen, verkompliziert sich die Situation noch mehr, da beiden klar ist, dass es, wenn sie sich ihren Gefühlen hingeben, alles nur von kurzer Dauer ist. Oder eben nicht?! Beide sind eine wenig beziehungsgeschädigt. Insbesondere Noelle traut sich nicht so recht wieder einem Mann zu vertrauen, nachdem ihr Ex-Verlobter sie in ihrer schwersten Zeit im Stich gelassen hat. Auch Gabriel hat mit den Geistern seiner Vergangenheit zu kämpfen.
Die beiden erleben in den Wochen vor Weihnachten ein wahres Gefühlswirrwarr und müssen sich letztendlich entscheiden, wie sie ihr Leben zukünftig leben wollen.

Was diesen Roman von den meisten anderen Fools Gold - Romanen unterscheidet, ist die Natürlichkeit und Lebensnähe seiner beiden Hauptfiguren. Während in den anderen Romanen die weibliche Hauptfigur oftmals ziemlich überdreht ist, wirkte Noelle auf mich sehr geerdet und ehrlich. Auch Gabriel haftet hier zwar ein leichter Heldenstatus an. Allerdings wird hier im Gegensatz zu manch anderen Büchern der Reihe nicht die ganze Zeit nicht darauf herumgeritten. Er ist weder ein stolzer Gockel, noch ein Mann, der Probleme mit seinem Wesen hat. Gabriel weiß was er möchte, allerdings ohne dabei über Leichen zu gehen.

Susan Mallery schafft es hier außerdem ein wundervolles Weihnachtsfeeling zu erzeugen. Auch wenn ich mich das ein oder andere Mal gefragt habe, was Noelle mit ihrem Laden außerhalb der Weihnachtszeit macht, wirkte die Existenz des Ladens der ganzjährig geöffnet hat, nicht wirklich unglaubwürdig.
Auch wenn dies ein Weihnachtsroman ist, lohnt sich das Lesen auch außerhalb der Festtagszeit. Weihnachten wird zwar immer wieder thematisiert. Jedoch ist die Weihnachtshandlung in eine wunderschöne Liebesgeschichte eingebettet, die man den beiden Hauptfiguren perfekt abnimmt.

Mich konnte der Roman in jedem Fall überzeugen. Daher bekommt er von mir sehr starke 4 (von 5) Punkte.

[Rezension] "Ein Platz in deinem Herzen" von Amy Hatvany

Buchinformationen (Quelle: https://www.randomhouse.de):

€ 9,99 [D]  | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-7341-0003-1
Erschienen: 21.12.2015

Autoreninfo (Quelle: https://www.randomhouse.de):

Amy Hatvany wurde 1972 in Seattle geboren und studierte an der Western Washington University Soziologie. Nach einer Reihe sehr unterschiedlicher Jobs, von denen sie einige mochte, andere wiederum gar nicht, beschloss sie schließlich, sich ganz dem Schreiben zuzuwenden. Amy Hatvany lebt mit ihrer Familie in Seattle.




Klappentext:

Als die fünfunddreißigjährige Kelli unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, hinterlässt sie zwei Kinder – und ein lange gehütetes Geheimnis. Der kleine Max und die dreizehnjährige Ava ziehen zu ihrem Vater Victor, der sich gerade mit seiner neuen Freundin Grace verlobt hat. Ava ist außer sich vor Trauer; und Grace, die selbst nie Kinder wollte, kann ihr, trotz allen Mitgefühls, die Mutter nicht ersetzen. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Liebe vielleicht nicht alle Wunden heilt, man das größte Glück jedoch auch im zweiten Anlauf finden kann.


Meine Meinung:

Ich habe diesen Roman bereits kurz vor Weihnachten als Rezensionsexemplar erhalten, bin allerdings erst Anfang Dezember dazu gekommen ihn zu lesen.
Dies ist ein Roman, der ziemlich schwach startet, aber dann nach und nach an Fahrt aufnimmt und mit einem emotionalen Ende perfekt und abgerundet überzeugen kann. Dieser Roman zeigt, dass es sich manchmal lohnt sich durch die ersten Seiten durchzukämpfen, auch wenn einem die Figuren nicht direkt ans Herz wachsen.
Anfangs dreht der Roman sich ziemlich im Kreis und die Figuren können (zumindest bei mir) nicht recht Sympathie verströmen. Zunächst war fast jede Figur am jammern (und ich meine damit nicht wegen des Kellis Tod), wodurch eine fortgehende Handlung kaum spürbar war. Nach und nach wird es auf jeden Fall besser und auch wenn der Roman eine eher traurige Grundstimmung hat, können die einzelnen Figuren nach und nach immer mehr Lebensnähe zeigen.

Beim Lesen sollte man auf jeden Fall ein Taschentuch zur Hand haben, da er ziemlich emotional ist. Dieser Roman verbirgt viele (teils traurige) Geheimnisse die alle nach und nach gelüftet werden, die zeigen, warum die einzelnen Figuren, allem voran Kelli und Grace, die sind, die sie in der Gegenwart sind. Im Verlauf der Handlung werden immer wieder Andeutungen bezüglich der Vergangenheit von Kelli und Grace gemacht, die ihre Charakterzüge nachvollziehbar machen. Dabei geht die Autorin jedoch nicht zu tief ins Detail und lässt dem Leser dadurch immer noch einen gewissen Gedankenspielraum, der es einem ermöglicht seine eigene Meinung zu den Figuren zu entwickeln.

Die meiste Aufmerksamkeit in diesem Roman wird den drei weiblichen Hauptfiguren Kelly, Grace und der dreizehnjährigen Ava geschenkt. Waren mir alle drei "Frauen" anfangs eine wenig suspekt, da sie alle drei zunächst ziemlich negativ bei mir ankamen, habe ich sie nach und nach in mein Herz geschlossen. Im Verlauf der Handlung werden ihre Wesenszüge immer verständlicher und dadurch werden die Figuren immer vielschichtiger.
Die Geschehnisse werden immer dramatischer und gipfeln dann letztendlich in einem emotionalen und wie ich finde durchaus gelungenen Ende. Man nimmt den Figuren ihre Emotionen letztendlich ernst.

Abgesehen davon, dass dieser Roman einem durchaus ans Herz gehen kann und mit Sicherheit auch nicht kalt lässt, ist dies ein Roman, der sich aufgrund des zugleich lockern, aber auch tiefgehenden Schreibstils der Autorin, leicht lesen lässt. Wenn man den etwas holprigen Start einmal überwunden hat, kann die Autorin mit einer sehr realistischen und emotionalen Handlung punkten.
Dies ist vielleicht kein Roman, den man lesen sollte, wenn man gerade selbst einen Verlust erlitten hat. Auch wenn er eher traurig daher kommt, schafft er es dennoch einem beim Lesen zu packen und Hintergründe in der Handlung zu hinterfragen.

Da der Roman mir bis auf den etwas stockenden Beginn ziemlich gefallen hat, bekommt er von mir 4 (von 5) Punkte.


P,S,; Wer gerne mal in das Buch reinlesen möchte, findet hier auf der Verlagsseite eine Leseprobe.

[Rezension] "Mit Liebe gewürzt" von Mary Kay Andrews

Buchinformationen (Quelle: http://www.fischerverlage.de):

512 Seiten, Broschur
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-03196-2


Autoreninfo (Quelle: http://www.fischerverlage.de):

Mary Kay Andrews wuchs in Florida, USA, auf und lebt mit ihrer Familie in Atlanta. Im Sommer zieht es sie zu ihrem liebevoll restaurierten Ferienhaus auf Tybee Island, einer wunderschönen Insel vor der Küste Georgias. Seit ihrem Bestseller ›Die Sommerfrauen‹ schreibt sie Jahr für Jahr einen wunderbaren Sommerbestseller und gilt als Garantin für die perfekte Urlaubslektüre.



Klappentext:

Gina Foxton hat sich gerade als Fernsehköchin eines regionalen Senders einen Namen gemacht, als ihre Welt zusammenbricht. Erst erwischt sie ihren Produzenten und Lebenspartner in flagranti, dann eröffnet ihr dieser, dass ihre Sendung abgesetzt werden soll.
Nicht mit ihr! Mit Tränen in den Augen beschließt Gina, dass sie es jetzt erst recht allen beweisen muss. Sie will den Sprung ins nationale Fernsehen wagen. Dafür muss sie jedoch an Tate Moody vorbei, der die Kochszene mit genialen Rezepten, seiner frischen Art und einem sexy Lächeln dominiert. Dem Angeber werde ich es zeigen, denkt Gina und nimmt die Herausforderung zu einem Kochwettbewerb der Superlative an. Wenn sie nur nicht bei jeder Begegnung mit Tate den Kopf verlieren und die falschen Zutaten in den Kochtopf schütten würde …


Meine Meinung:

Ich habe das Buch bei einer Leserunde bei lovelybooks.de gewonnen. Da ich Mary Kay Andrews Bücher liebe, war ich darüber natürlich glücklich.

Das Cover und der Klappentext vermitteln einem direkt einen ersten Einblick auf die Handlung. Insbesondere das Cover finde ich wundervoll gestaltet. Es gibt den Kern des Buchs wieder und wirkt dabei nicht zu kitschig. Beim Blick auf die Zitronen fiel mir direkt der Spruch "Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach Limonade daraus" ein, der auch gut zum Inhalt passt.
Das Cover erinnert zwar an die anderen Bücher der Autorin hebt sich gleichzeitig aber auch davon ab.

Man kommt sehr schnell ins Buch rein, was vor allem an der wundervoll leichten bildlichen Sprache liegt. Man liest und liest und schon sind in Windeseile viele Seiten um.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen Gina und Tate, zwei Fernsehköche, die beide den Sprung vom regionalen ins nationale Kochfernsehen schaffen wollen. Angeheizt von ihren Produzenten und einem Vertreter vom nationalen Fernsehen liefern die beiden sich einen erbitterten Krieg mit Kochlöffeln. In einem dreitägigen Kochduell sollen die beiden ihr Können beweisen und ein Sieger hervorgehen, der den ersehnten Fernsehvertrag erhält.

Ich muss gestehen, dass ich zunächst leicht Probleme mit Gina hatte, da sie zwar sympathisch ist, allerdings auch immer wieder zickig rüberkommt. Schnell wird jedoch klar, dass sie sowohl eine ziemlich selbstbewusste, aber zugleich auch sehr fürsorgliche Seite hat. Sie hat ihre kleine Schwester Lisa bei sich aufgenommen, die ihr eigenes Leben nicht so recht auf die Beine bekommt.
Gina wird direkt zum Anfang der Geschichte von ihrem Produzenten und bis dahin auch Freund Scott betrogen. Leider kann sie sich ihm nicht so einfach entledigen wie sie es gerne würde, da sie ansonsten ja auch keinen Produzenten mehr hätte.
Bei Tate hat es bis fast zur Mitte des Romans gedauert, bis ich ihn so wirklich mochte. Ich war anfangs nicht so ganz sicher, was ich von ihm halten sollte. Zwar ist er ein ziemlicher Naturbursche und eigentlich mag ich solche Figuren auch gerne. Allerdings finde ich, dass er anfangs total überreagiert hat, als er auf Gina trifft und sich ihr gegenüber auch total überheblich benimmt. Erst im Laufe der Handlung macht er eine Wandlung durch.

Dieses Buch ist gespickt von lustigen und chaotischen Missgeschicken, die die beiden Hauptfiguren erleiden müssen. Insbesondere Gina hat es während der Geschichte nicht immer ganz einfach und ist der Verzweiflung nahe. Man stellt allerdings schnell fest aus welchem Holz sie geschnitten ist und das nichts sie so schnell umhauen kann.
Das ständige Hin und Her zwischen Tate und Gina sorgt für eine durchgehende Spannung. Beide Figuren gewinnen im Laufe der Handlung immer mehr an Sympathiepunkten. Sie sind starke und emotional kräftige Charaktere, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Nach und nach lassen die Beiden die Hüllen fallen und geben ihre Unnahbarkeit auf.

Es gibt natürlich auch die ein oder andere Stelle im Buch, an der man insbesondere den Nebenfiguren eine reinhauen oder ihnen in den Allerwertesten treten möchte. Insbesondere Lisa hätte ich an der ein oder anderen Stelle gerne mal kräftig gerüttelt und ihr zugeschrien, dass sie mehr Verantwortung für sich und ihr Leben nehmen soll. Gleichzeitig waren die Juroren des Kochduells so was von nicht-unparteiisch. Gerade diese Gegensätzlichkeit der Figuren verleiht der Geschichte Lebhaftigkeit.

Mein Fazit für diesen Roman lautet, dass es ein guter Roman von Mary Kay Andrews ist, die abseits der typischen Sommerromankulisse überzeugen kann. Dies ist ein toller Roman mit interessanten Charakteren und einer guten Prise Witz und Charme.
Allerdings muss ich auch sagen, dass bei mir ein paar Fragen offen geblieben sind. Ich habe beispielsweise bis zum Ende nicht so ganz verstanden warum das Verhältnis zwischen Gina und ihrer Mutter so gespalten ist?!
Gerade dieses ewige Hin und Her zwischen den Figuren hat meiner Meinung nach für Spannung gesorgt. Dadurch wurde das Buch erst richtig lesenswert. Hätten die einzelnen Figuren zu schnell nachgegeben, wären ja wahrscheinlich weniger lustige Ereignisse passiert.

Daher bekommt das Buch von mir sehr gute 4 (von 5) Punkte.


P.S.: Wer gerne mal reinlesen möchte, findet hier auf der Verlagsseite eine Leseprobe.

Gemeinsam Lesen #143



Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.


Nachdem ich es vorletzten Dienstag aus zeitlichen Gründen nicht geschafft habe teilzunehmen und die Aktion letzte Woche "Weihnachtspause" hatte, hier nun meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Ein Platz in deinem Herzen" von Amy Hatvany und bin derzeitig auf Seite 168 (von 448).



Klappentext:
Als die fünfunddreißigjährige Kelli unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, hinterlässt sie zwei Kinder – und ein lange gehütetes Geheimnis. Der kleine Max und die dreizehnjährige Ava ziehen zu ihrem Vater Victor, der sich gerade mit seiner neuen Freundin Grace verlobt hat. Ava ist außer sich vor Trauer; und Grace, die selbst nie Kinder wollte, kann ihr, trotz allen Mitgefühls, die Mutter nicht ersetzen. Gemeinsam finden die beiden heraus, dass die Liebe vielleicht nicht alle Wunden heilt, man das größte Glück jedoch auch im zweiten Anlauf finden kann.




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich wollte, dass es ein Samstagmorgen wie jeder andere würde, wenn wir bei meinem Dad waren.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich muss gestehen, dass ich den Anfang ziemlich lahm fand. Anfangs dreht der Roman sich ziemlich im Kreis und die Figuren können (zumindest bei mir) nicht recht Sympathie verströmen. So langsam wird es in jedem Fall besser. Die Charaktere reagieren momentan sehr emotional und dadurch gewinnen sie stark an Lebensnähe.
Man merkt in jedem Fall bereits, dass sich in diesem Roman noch so einige Geheimnisse verbergen, da immer wieder Andeutungen, insbesondere bei Kelli und Grace, gemacht werden, ohne zu tief ins Detail zu gehen.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie die Handlung weitergeht und welche Geheimnisse noch gelüftet werden.


4. Lagen buchige Geschenke unter eurem Tannenbaum oder habt ihr euch vielleicht sogar selbst beschenkt?

Ja! Ein Weihnachten ohne Buchgeschenke ist einfach kein Weihnachten. :-)
Ich habe folgende Bücher bekommen:

Zwar habe ich mich dieses Jahr mal selbst beschenkt, allerdings nicht mit einem Buch sondern einer Spiegelreflexkamera, die ich schon lange haben wollte.










Wie siehts bei euch aus? Habt ihr Bücher geschenkt bekommen? Falls ja, welche?

Winterliche Grüße
Natalie


Ausblick 2016 - Meine Vorsätze

Hallo zusammen,

wie versprochen kommen hier nun meine "Vorsätze" fürs Jahr 2016!

Generell bin ich ja nicht der Typ für Jahresvorsätze! Irgendwie schaffe ich es immer wieder sie über den Haufen zu werfen. Warum sollte ich also welche machen??? Na ja, wenn ich sie nicht zumindest versuchen würde anzugehen, dann würde sich ja nichts ändern, oder?! Und es gibt einiges was ich gerne möchte!


Mein Blog

Obwohl ich meinen Blog bereits 2014 eröffnet habe, blogge ich erst seit etwa Juni 2015 regelmäßig. Dabei habe ich festgestellt, dass es mir Spaß macht meinen Senf zu Büchern abzugeben und mich mit anderen darüber auszutauschen. Daher hier nochmals ein RIESENGROßES DANKE an alle, die mir hier via GFC oder Google+ bzw. bei Twitter folgen und mir nette und ehrliche Kommentare hinterlassen. Ihr seid mit ein Grund dafür. dass ich so viel Spaß an meinem Blog habe.

2016 möchte ich meinen Blog nun etwas weiter ausbauen. Daher wird sich mein Blog in den nächsten Monaten voraussichtlich optisch (und evtl. auch inhaltlich) etwas verändern. Ich möchte weg vom Standard-Blogspot-Design, hin zu einem persönlicherem Design. Falls jemand hierzu Tipps, Anregungen oder gutgemeinte Ratschläge hat: Immer her damit!
Im ersten Schritt habe ich mir eine Software zum "Webseiten erstellen" besorgt: "WebsiteX5 Evolution 12". Kennt jemand diese Software und/oder kann mir hierzu Hilfestellung leisten? Irgendwie hängt sich das Programm ständig auf und ich komme nicht weiter. Mal schauen, vielleicht kriege ich es noch hin?!

Nachdem ich im letzten Jahr auf die tolle Aktion "Gemeinsam lesen" gestoßen bin und sie mir total viel Spaß bereitet hat und ich dadurch auf viele tolle und interessante Blogs gestoßen bin, möchte ich auch 2016 wieder regelmäßig an dieser Aktion teilnehmen. Außerdem stoße ich dank dieser Aktion auch immer wieder auf neue Bücher, die ich ansonsten wahrscheinlich nicht entdeckt hätte. OK, meine Wunschliste steigt dadurch! Aber was soll's! ;-)
Falls jemand weitere tolle Buch- bzw. Leseaktionen kennt: Immer her damit! :-)

Ich habe mich 2016 für folgende Challenges angemeldet:
SUB Abbau Extrem 2016: Hier geht es darum seinen SUB im Laufe des Jahres abzubauen, indem man mehr Bücher liest, als man dazu bekommt (gekauft, geschenkt, als Reziexemplar, aus der Bücherei, etc.).




ABC-Bücher-Challenge 2016: Hier muss man sich quer durchs Alphabet lesen, d.h. der Anfangsbuchstabe des Buches zählt. Genauere Infos erhaltet ihr auf meiner Challenge-Seite.


Außerdem habe ich ja auch noch bis einschließlich Februar die Sparstrumpf-Challenge aus 2015 laufen, bei der es darum geht für jedes gelesene Buch einen bestimmten Betrag in eine Spardose zu packen, Ich habe die Challenge bei mir erweitert, indem ich für jede Rezi ebenfalls einen kleinen Betrag spare. Ich werde diese Aktion wahrscheinlich das komplette Jahr über weiterführen.

Kennt ihr noch weitere interessante Challenges, an den ich teilnehmen könnte?



Mein Leseverhalten:

Mit 77 gelesenen Büchern war 2015 bereits ein ganz gutes Jahr. Ich möchte mich 2016 aber nochmals steigern und die 100er Marke erreichen bzw. knacken! Da ich mich immer noch von zu vielen Zeitfressern ablenken lassen (allem voran TV und Internet), lautet mein Vorsatz: "Täglich mindestens 150 Seiten lesen". Dadurch sollte das Ziel ja zu schaffen sein, oder?!
Außerdem möchte ich 2016 etwas vielfältiger lesen. Beim Durchschauen meiner gelesenen Bücher aus 2015 habe ich festgestellt, dass etwa 95% meiner Bücher Frauen- oder Liebesromane handelte. Hier möchte etwas mehr Offenheit erreichen und diesen Wert auf etwa 80% drücken. Mal schauen, ob es klappt!
Vielleicht habt ihr ja tolle Buchtipps abseits von Liebes- & Frauenromanen? (Allerdings bitte nichts mit Vampiren, Feen, Elfen, etc. ... die sind mir einfach zu unrealistisch).


Mein Leben:

Dies ist eins meiner größten Themen, dass ich 2016 endlich in Angriff nehmen möchte. Hier ist in den letzten Jahren vieles aus dem Ruder gelaufen.

Ich habe ja bereits im November 2014 mein Ziel 40 kg bis zu meinem 40. Geburtstag abzunehmen, definiert. Und was ist daraus geworden? Ja, richtig! NICHTS!!! Das kann nicht so weitergeben. Ich habe 2015 zwar im Grunde mit +/- 0 kg abgeschlossen, aber mein Ziel rückt immer weiter in den unrealistischen Bereich. Das muss ein Ende haben. Immerhin habe ich nun nur noch gut 2 Jahre und 10 1/2 Monate Zeit dieses Ziel zu erreichen, was bedeutet, dass ich pro Jahr mindestens etwa 15kg abnehmen muss. Dies ist immer noch ein realistisches Ziel. Aber wenn ich es jetzt nicht endlich angehe, dann wohl nie! 
Klar, ich könnte jetzt sagen: Ach komm, ich lass es einfach sein und gebe auf! Aber seien wir mal ehrlich: Niemand fühlt sich mit Übergewicht wohl! Niemand, der an Übergewicht leidet, wird behaupten können, dass er/sie nicht Probleme hat Treppen aufzusteigen, sich mal ebenso runterzubeugen oder mit (seinen) Kindern mitzuhalten. Meistens gibt man nur vor, dass alles in Ordnung ist! Aber dem ist nicht so! Ich zumindest mag es nicht mehr beim Spazierengehen immer schnell ins Schwitzen zu geraten, mich beim Radfahren abzumühen und dabei aus der Puste zu kommen. Außerdem möchte ich im Schwimmbad nicht mehr mit schief angeguckt werden, wenn ich dort rumlaufe. Ich möchte nicht mehr durch die Gegend watscheln (Ja, seien wir mal ehrlich: Ab einem bestimmten Gewicht, geht man nicht mehr normal, sondern man watschelt!). Außerdem möchte ich endlich auch Fotos von mir anschauen können, auf denen ich mir gefalle und sie nicht hasse, weil mein Doppelkinn oder mein Wohlstandsbauch mal wieder deutlich sichtbar sind. Weitere Merkmale will ich eigentlich hier auch nicht aufzählen.
Ein weiterer ausschlaggebender Grund für mein Vorsatz endlich abzunehmen ist meine neue Waage, die ich mir gestern gekauft habe. Diese Waage kann neben dem Gewicht, auch den Fett, Wasser- und Muskelanteil messen. Zumindest sollte sie es! Bei mir nämlich nicht! Als ich mich draufgestellt habe, zeigte sie zwar mein Gewicht an, aber dann zeigt sie jedoch "Err" an. Zitat der Gebrauchsanweisung: "Sollte der Körperfettanteil unrealistisch sein, erscheint die Anzeige >>Err<<". Das ist ein Zeichen, oder?! 
Ich habe in der Vergangenheit bereits viele "Diäten" hinter mir. Einige funktionierten gut (z.B. Weight Watchers), andere weniger (z.B. Kohlsuppe). Ich könnte jetzt jeweils ein für und wieder über diese Diäten schreiben, aber ich lass das jetzt besser! Ich habe mit dem Thema "Diäten" im Grunde auch abgeschlossen und möchte stattdessen eher hin zu einer natürlicheren Ernährungsweise (weg von Fertigessen und "Fast Food" und mehr Bewegung! Ich werde euch im Laufe des Jahres auf jeden Fall auf dem Laufenden halten, wie es läuft!
Drückt mir gerne die Daumen! Ich freue mich auch über jeden Ratschlag, den ihr mir geben könnt. Aber bitte keine Tipps zu Tabletten oder Pülverchen wie z.B. Almased! Die haben für mich alle nichts mit einer gesunden Lebensweise zu tun.

Leider habe ich im letzten Jahr meine Bucketlist "40 bis 40" ein wenig aus den Augen verloren, so dass ich zum Einen immer noch nicht alle Ziele definiert habe und zum Anderen bislang auch nur zwei der bereits definierten Ziele erreicht habe. 2016 möchte ich hier auf jeden Fall etwas mehr Augenmerk drauf legen. Ich möchte zum Einen bis zum Jahresende alle meine Ziele definiert haben und zum Anderen auch weitere Ziele erreicht haben!

Im November 2015 habe ich an einer Konsumauszeit teilgenommen. Dies ist eine Challenge, bei der es darum geht einen Monat lang sein eigenes Konsumverhalten zu reflektieren und zu minimieren. Auch wenn diese Challenge für mich eher mittelprächtig abgelaufen ist, hat sie mir die Augen für für mein Konsumverhalten aufgezeigt.
Im Dezember habe ich dann meinen Kleiderschrank ausgemistet und musste feststellen, dass ich tatsächlich sieben (verschiedene) Strickjacken besitze! Wer benötigt bitte schön sieben verschiedene Strickjacken? Und davon auch noch vier schwarze! Ich habe ganz viele Klamotten aus dem Kleiderschrank rausgeschmissen, die mir nicht passten! Ich hatte sie alle gekauft, getreu dem Motto: Irgendwann passe ich schon rein! Aber was ist: Natürlich habe ich bislang nicht abgenommen und konnte die Sachen auch nicht tragen. Alle Klamotten, die mir momentan nicht passen sind nun in einen Sack in den Keller gewandert! Mein Vorsatz für 2016 lautet daher: Komplettes Kleiderkaufverbot! Ich brauche im Grunde erstmal ohnehin nichts neues! Der Schrank ist immer noch voll. Und wenn ich tatsächlich abnehme. habe ich ja immer noch Kleidung im Keller auf Vorrat. Einzige Ausnahme vom Kleiderkaufverbot ist kaputte und ausgeleierte Unterwäsche.

Falls ich tatsächlich schaffen sollte abzunehmen, werde ich natürlich irgendwann dann tatsächlich wieder neue Kleidung benötigen. Allerdings will ich zunächst versuchen mir Second Hand - Klamotten zu beschaffen (was zum derzeitigen Gewichtsstand leider so gut wie unmöglich ist, zumindest hier "auf dem Land" bzw. nur wenn man auf "Oma"-Klamotten steht), und mir dann auch nur das nötigste neu kaufen. Es soll nicht mehr so ausarten, dass ich Kleidung kaufe, nur weil sie mir gefällt.
Damit ich für neue Kleidung nach meiner Abnahme auch Geld habe, habe ich für mich eine neue Spar-Challenge ins Leben gerufen. Ich werde wöchentlich einen Geldbetrag in eine Spardose packen. Das Geld soll mir sowohl als "Kleiderfond", als auch als "Notfallgroschen" dienen, wenn mal unvorhersehbare Kosten (z.B. Autoreparatur) auf mich zukommen. Ich bin auf Pinterest auf solche Sparchallenges aufmerksam geworden, bei denen es darum geht jede Woche einen wachsenden Geldbetrag beiseite zu legen. Letztendlich habe ich mich auf folgende Vorgehensweise festgelegt:
KW1: 2€
KW2: 4€
KW3: 6€
... usw. bis KW26: 52€
Dann geht es wieder rückwärts:
KW27: 50€
KW28: 48€
KW29: 46€
... usw. bis KW52: 2€
Ich möchte so etwa 1.400€ zusammensparen. Den Betrag nutze ich 2017 dann entweder tatsächlich für neue Kleidung! Oder eben als Notfallgroschen oder Urlaubsgeld!

So, genug geschrieben. Ich könnte noch so viel von mir geben, aber dieser Post ist ohnehin schon ziemlich ausufernd geworden!
Sorry, aber irgendwie musste ich mir das alles mal von der Seele reden! Kurzgefasst: 2016 möchte ich gerne bewusster leben und mehr ich selbst sein!


Über Kommentare würde ich mich freuen! Ich halte euch im Laufe des Jahres auf jeden Fall auf dem Laufenden. 

Winterliche (verspätete) Neujahrsgrüße
Natalie

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Mein Rückblick auf 2015

Hallo zusammen,

2016 hat nun begonnen. Ich blicke diesem Jahr relativ positiv gegenüber, da ich für mich einige Veränderungen plane. Eigentlich habe ich beschlossen hier sowohl einen Rück-, als auch einen Ausblick zu vollziehen. Aber dadurch würde der Post einfach zu lang. Daher folgt der Ausblick auf 2016 morgen bzw. Sonntag. Jetzt erst mal ein kleiner Rückblick auf 2015:

Das letzte Jahr war für mich relativ durchwachsen. Es hatte viele positive, aber auch einige nicht so tolle Momente.
Gesundheitlich ging es bei mir generell etwas bergauf. Hatten mich in den letzten Jahren durchgehend immer wieder Erkältungskrankheiten erwischt, hatte sich dies bis zum Ende des Jahres ziemlich beruhigt (OK, Anfang des Jahres war ich mal kurz richtig krank). Leider hat's mich dann zum Jahresende (bzw. schon Ende November) mit 'ner Kehlkopf- & leichter Lungenentzündung doch noch erwischt. Nun ist aber alles wieder gut, so dass ich gesund ins Jahr 2016 starte und hoffentlich auch gesund bleibe.

Leider habe ich in diesem Jahr meine Bucketlist "40 bis 40" ein wenig aus den Augen verloren, so dass ich zum Einen immer noch nicht alle Ziele definiert habe und zum Anderen bislang auch nur zwei der bereits definierten Ziele erreicht habe. 2016 muss ich hier auf jeden Fall etwas mehr Augenmerk drauf legen.
Insbesondere mein Plan 40 kg bis zum 40. Geburtstag abzunehmen, habe ich noch nicht so recht begonnen. Zumindest schließe ich das Jahr mit +/- 0kg ab. Das ist ja auch schon mal was, oder?! Also noch ein weiteres Ziel, welches ich 2016 mehr verfolgen muss. Immerhin bleiben mir nun nur noch gut  2 Jahre und 10 1/2 Jahre dafür, was bedeutet, dass ich pro Jahr etwa 15 kg abnehmen muss! Tschakka, ich schaffe das!

Beruflich ging es wiederum bergauf. Ich habe die Chance bekommen mich weiterzuentwickeln und habe in meiner Firma eine Leitungsposition erhalten. Zwar derzeitig noch als Trainee. Aber ich hoffe, dass hier ab Mai 2016 etwas Dauerhaftes wird. Zwar bedeutete dies für mich eine Menge an Herausforderungen, die es zu meistern galt. Ich denke jedoch, dass ich mich hier gut schlage.
Ein weitere gute Sache hatte diese Chance auch. Ich habe meinen Nebenjob an einer Tankstelle gekündigt, der mich die letzten 15 Jahren begleitet hat. Ursprünglich nur als Mittel zum Geldverdienen während meines Studiums bzw. Ausbildung gedacht, hatte sich mein Nebenjob irgendwann verselbstständigt! Als ich die Chance in meiner Firma bekam, wollte ich meine Energien auf jeden Fall darauf legen. Daher habe ich meinen Nebenjob gekündigt. Auch wenn es irgendwie seltsam war plötzlich nicht mehr Abends oder am Wochenende bzw. Feiertags in der Tankstelle zu stehen, habe ich den Schritt nicht wirklich bereut. Finanziell bedeutete dies zwar eine minimale Einschränkung. Dafür habe ich aber jetzt endlich die Wochenenden komplett frei und kann dort meine Zeit flexibler einteilen.


So jetzt aber zu meinem Lieblingsthema: Meinem Blog!
Offiziell eröffnet habe ich den Blog bereits 2014. Allerdings habe ich bis Mai 2015 nur sporadisch etwas geschrieben, so dass man es nicht wirklich bloggen nennen konnte. Ab Juni hatte ich endlich mehr Zeit (was das Wegfallen eines Nebenjobs doch noch positiv beeinflussen kann ;-) )  und auch die Lust mich richtig meinem Blog zu widmen. Ich habe festgestellt, dass es mir Spaß macht meinen Senf zu gelesenen Büchern abzugeben und mich mit anderen auszutauschen. Daher hier mal ein RIESENGROßES DANKE an alle, die mir hier via GFC oder Google+ bzw. bei Twitter folgen und mir nette und ehrliche Kommentare hinterlassen. Ihr seid mit ein Grund dafür. dass ich so viel Spaß an meinem Blog habe.
Ich kann schon mal sagen, dass mein Blog 2016 optisch (und evtl. auch ein wenig inhaltlich) wahrscheinlich einen leichten Wandel durchleben wird. Dazu aber in meinem Ausblick auf 2016 mehr!

Ich habe 2015 an tollen Aktionen und Challenges teilgenommen. Insbesondere über die wöchentliche Aktion "Gemeinsam lesen" bin ich auf viele tolle Blogs gestoßen. Ich finde es toll, dass man so viele tolle Büchermenschen (bzw. auch "normale" Menschen ;-) ) kennenlernen kann. Ich werde an dieser Aktion in jedem Fall auch 2016 weiterhin regelmäßig teilnehmen.
Im Sommer hat mich die Challenge "Amazing Summer Reads - Ein Sommer der in Erinnerung bleibt" begleitet, bei dem es darum geht sich über gelesene Sommerbücher auszutauschen (und auch ein paar private Sachen von sich preiszugeben). Da ich Sommerbücher liebe, war es die perfekte Challenge für mich. Und ich wurde immerhin 6. von 13 Teilnehmern, was ich durchaus positiv verbuche! Ich hoffe auf jeden Fall, dass die Challenge auch 2016 stattfindet.
Seit März begleitet mich auch die "Sparstrumpf-Challenge", bei der es darum geht für jedes gelesene Buch einen bestimmten Geldbetrag beiseite zu legen. Ich habe mich hier für 2€ je Buch entschieden und zusätzlich beschlossen 0,50€ für jede geschriebene Rezension dazu zu packen. Das Geld sammel ich in einer Dose und es sind bis zum Jahresende so inzwischen 152€ zusammengekommen. Die Challenge läuft noch zwei Monate und momentan habe ich vor sie auch noch ein weiteres Jahr fortzuführen.

Ich habe 2015 sehr viele tolle Bücher gelesen. Mein absolutes Buchhighlight war aber in jedem Fall "Bis ans Ende der Geschichte" von Jodi Picoult, einem Buch, dass sich mit dem Holocaust auseinandersetzt. Bemerkenswert fand ich an diesem Roman vor allem, dass es einer amerikanischen Autorin gelang die deutschen Täter nicht einfach nur als Monster darzustellen, sondern ihnen auch teilweise auch eine menschliche Seite gewährte. Dies machte es einem zwar am Ende schwierig für sich zu entscheiden, ob man einem solchen Menschen verzeihen kann, oder eben nicht. Dieser Roman war für mich in sich stimmig und vollkommen.
Mein Buchflop des Jahres war neben "Was ich dir noch sagen wollte" von Tom McAllister, dass ich bereits nach knapp 100 Seiten abgebrochen habe, weil der Schreibstil so gar nicht meins war, außerdem "Miss Vee oder Wie man die Welt buchstabiert" von Lissa Evans. Hier haben mich die Figuren teilweise so angenervt, dass ich null Sympathien für sie entwickeln konnte.
Aber diese ist auch eher meine eigene Meinung und Geschmäcker sind nun mal verschieden. ;-)

So lange "gesprochen". Ich hör mal besser auf, bevor ihr noch beim lesen einschlaft. Kann sein, dass ich etwas vergessen habe zu erwähnen. Aber tausche mich auch gerne mit euch in den Kommentaren aus!

Sonnige Grüße
Natalie