Gemeinsam Lesen #147


Hallo zusammen,

ich bin auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier nun meine Antworten für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese momentan "Das Licht der letzten Tage" von Emily St. John Mandel und bin derzeitig auf Seite 57 (von 416)




Klappentext:
Niemand konnte ahnen, wie zerbrechlich unsere Welt ist. Ein Wimpernschlag, und sie ging unter. Doch selbst jetzt, während das Licht der letzten Tage langsam schwindet, geben die Überlebenden nicht auf. Sie haben nicht vergessen, wie wunderschön die Welt war. Sie vermissen all das, was einst so wundervoll und selbstverständlich war, und sie weigern sich zu akzeptieren, dass alles für immer verloren sein soll. Auf ihrem Weg werden sie von Hoffnung geleitet – und Zuversicht. Denn selbst das schwächste Licht erhellt die Dunkelheit. Immer.



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Charlie war schwanger von der sechsten Gitarre.


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich bin noch relativ am Anfang und kann daher noch nicht allzu viel sagen. Das Buch ist auf jeden Fall bislang ziemlich interessant. Der Roman hat gerade einen deutlichen Zeitsprung von gut zwanzig Jahren gemacht, der jedoch nicht unglaubwürdig wirkt, da beim Lesen klar ist, welches einschneidende Ereignis die Welt verändert hat.
Aktuell befindet sich die Welt in einer Art postapokalypischen Zeitalter, in der sich die Menschheit stark dezimiert hat und nichts mehr so ist, wie wir es heute gewohnt sind. Gerade die Tatsache, dass die Menschen plötzlich wieder ohne den ganzen technischen Schnick-Schnack klarkommen müssen, an den wir uns so gewöhnt haben, macht die Handlung interessant und regt zum Nachdenken an. Ich glaube, dass der Roman noch weitere Hintergründe zum Ereignis aufdecken wird und bin schon sehr gespannt darauf.

4. In seiner Schulzeit begegnen einem im Unterricht diverse Bücher. Kannst du dich noch an einige davon erinnern? Sind sie in guter oder schlechter Erinnerung geblieben?

An ganz so viele Bücher kann ich mich gar nicht erinnern. Klar, waren da die typischen deutschen und englischen Lektüren. Ich hatte in der Oberstufe Deutsch als Leistungskurs und wir haben dort total viel von Goethe (Iphigenie auf Tauris, Die Leiden des jungen Werter, etc.) und Berthold Brecht (Der kaukasische Kreidekreis, etc.) gelesen. Im Englischunterricht haben wir den Klassiker "Romeo und Julia" gelesen. Aber so richtige Bücher waren nur wenige dabei, bzw. nur wenige an die ich mich erinnern kann.
Wir haben im Englischunterricht ansonsten mal Animal Farm gelesen. Oder im Deutschunterricht "Schlafes Bruder" (von Robert Schneider; wurde auch verfilmt) bzw. "Die Welle". Außerdem musste ich mal einen Agatha Christie - Roman lesen und darüber eine Buchvorstellung halten.
Irgendwie habe ich die meisten Bücher nicht mehr so gut in Erinnerung. "Die Welle" war OK, aber verlor irgendwann seinen Reiz, als man den Inhalt nicht nur im Deutsch-, sondern auch im Sozialwissenschaftsunterricht besprochen hat. "Schlafes Bruder" fand ich generell OK, habe ihn aber auch als etwas in de Länge gezogen in Erinnerung. Der Agatha Christie - Roman mochte ich so gar nicht. Der hat mir auch nur eine eher mittelmäßige Note beschert.
Ich muss gestehen, da waren bestimmt noch einige Bücher mehr. An die kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern. Ich bin ja auch bereits seit fast 20 Jahren aus der Schule raus (Abi 99).

Könnt ihr euch noch an eure "Schul-" Bücher erinnern? Wenn ja, verknüpft ihr damit gute oder schlechte Erinnerungen?


Winterliche Grüße
Natalie

Kommentare:

  1. Hallo Natalie,
    Dein aktuelles Buch hört sich interessant an, hab´s grade mal auf meine Wunschliste gesetzt und bin gespannt, was Du abschließend dazu sagen wirst.
    Ich war "nur" auf der Hauptschule und habe somit nicht viele Bücher dort gelesen, aber in der Grundschule gab ein Buch welches ich geliebt habe und heute als kleinen aber wertvollen Schatz mit im Bücherschrank habe. Ich hab darüber in meinem Beitrag zu "Gemeinsam lesen" berichtet.
    Liebe Grüße und einen schönen Tag,
    Melanie

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    1. Hi Melanie,

      es kommt doch gar nicht darauf an, auf welcher Schule man irgendwann mal war. Ich selbst war bis zur 10. Klasse "nur" auf der Hauptschule und bin anschließend auf ein Aufbaugymnasium gewechselt. Dort habe ich auch direkt die 11. Klasse wiederholt und letztendlich ein "schlechtes" Abi mit einer Note von 3,5 hingelegt. Heute, gut 18 Jahre später kräht jedoch kein Hahn danach.

      LG
      Natalie

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    2. Da gebe ich Dir Recht. ;-) Mit "nur" Hauptschule meinte ich auch eigentlich, dass man dort nicht soviel liest wie auf dem Gymnasium, schätze ich zumindest. Oder es war früher generell weniger? Bin ja auch schon seit bald 24 Jahren fertig damit. *gg*

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  2. Huhu Natalie,

    der erste Satz deiner aktuellen Seite klingt so aus dem Kontext gerissen total seltsam, ich musste wirklich schmunzeln. :D

    Ach ja, "Die Welle", die habe ich auch gelesen. Allerdings weder in Deutsch, noch in Englisch, sondern im bilingualen Unterricht. Ich hatte eine Zeit lang nämlich Geschichte und Erdkunde in Englisch. "Die Welle" ist mir glaube ich im bilingualen Geschichtsunterricht begegnet. Ich fand es toll und bin froh, dass wir es durch genommen haben, denn im normalen Geschichtsunterricht war dafür keine Zeit. :)

    Gemeinsam Lesen auf dem wortmagieblog

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. Hi Elli,

      ich denke durch "Die Welle" musste jeder Schüler irgendwann mal durch. Wenn schon nicht als Buch, dann zumindest als Film. Im Sozialwissenschaftunterricht haben wir auch eher den Film auseinandergenommen, so nach dem Motto wie kann es sein, dass einige Menschen blinden Gehorsam leisten und andere nicht.
      Bilingualer Geschichtsunterricht klingt interessant. Ich hätte mir in meiner Schulzeit auch so etwas gewünscht. Das hilft wahrscheinlich auch dabei mehr Sicherheit in Englisch zu gewinnen.
      Im Geschichtsunterricht kommt meiner Meinung so vieles zu kurz. Hätte früher gerne mehr Geschichtsunterricht und dafür weniger Chemie und Physik (und Mathe) gehabt. ;-)

      LG
      Natalie

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  3. Huhu,

    bin gerade am Überlgen ob wir die Welle auch in der Schule gelesen haben. Ich weiß, wir haben die alte Version des Films gesehen, aber ich weiß nicht mehr genau ob wir auch das Buch gelsen haben. Ich hab es aber auf jeden Fal gelesen.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2016/01/19/gemeinsam-lesen-mit-pan-und-schulbuechern/

    LG Corly

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    1. Hi Corly,

      die Welle haben wir in der 10. Klasse gelesen (und natürlich auch den Film gesehen [ebenfalls noch die alte Version]). Später in der Oberstufe kam dass Buch dann nochmals im Sozialkundeunterricht auf. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir dann auch das Buch komplett gelesen haben, aber zumindest den Film haben wir auseinandergenommen.

      LG
      Natalie

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    2. Ja, den Film haben wir auch auseinander genommen. Beim Buch bin ich mir wie gesagt nicht sicher, aber ich glaub schon

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  4. Hallo Nathalie,
    dein Roman steht auch ganz oben auf meiner Wunschliste. Bin auf deine Rezension gespannt.
    Liebe Grüße, Tina

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  5. Hallo Natalie,

    also dein Satz ist ja wirklich lustig. Jetzt hast du mich neugierig gemacht, was hat es mit der sechsten Gitarre auf sich?? :-)

    Hier geht es zu meinem Beitrag

    Liebe Grüße
    Sandra

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    1. Hey Sandra,

      die sechste Gitarre ist im Grunde der Kerl, der im umherreisenden Symphonieorchester mal die 6. Gitarre gespielt hat, so wie "die dritte Querflöte", die "zweite Geige", etc.
      Im Buch haben manche Figuren nach der Pandemie nicht mehr ihre alten Namen, sondern werden mit Spitznamen versehen.
      Als ich den Satz rausgeschrieben habe, musste ich selbst schmunzeln. Vor allem, weil er aus dem Kontext gerissen im Grunde nichts übers Buch verrät. ;-)

      LG
      Natalie

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    2. Ahhh vielen Dank für die Erklärung :-)

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  6. Huhu Nathalie,
    dein aktuelles Buch habe ich zu Weihanchten geschenkt bekommen und ich will es unbedingt demnächst lesen, denn ich habe viel Gutes darüber gehört. Ich bin also schon ganz gespannt auf deine Meinung!

    Zur 4. Frage:
    Ich kann mich an viele Klassiker erinnern, die wir im Deutschunterricht lesen mussten. Bis auf "Kabale und Liebe" fand ich alle auch sehr gut. KuL fand ich aber absolut furchtbar und ich habe es nicht mal zu Ende gelesen (was mir dann letztendlich auch eine schlechte Note eingebracht hat).
    Am besten von den ganzen Klassikern fand ich "Hamlet". Ich fand den sogar so gut, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe. Ich musst es dann zwar noch einmal lesen, weil ich die ganzen Zusatzaufgaben, die wir während des Lesens beantworten sollten, komplett vergessen hatte, aber das hat mir damals nichts ausgemacht. ;)

    Hier ist mein Beitrag zu "Gemeinsam lesen":
    Leni liest – Gemeinsam lesen

    Viele Grüße,
    Leni

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    1. Huhuu Leni,

      ich muss gestehen, dass ich mit den meisten Klassikern relativ wenig anfangen konnte. Teilweise lag mir einfach die Sprache nicht, manchmal auch der Inhalt. Bei "Iphigenie auf Tauris" fand ich beispielsweise den Inhalt zwar interessant, aber Goethes Schreibweise war einfach nicht mein Fall. OK, das kann auch daran gelegen haben, dass mein damaliger Deutschlehrer ein absoluter Goethe-Fanatiker war und ich halt nicht. Leider hat mir dies auch eher mittelprächtige Noten eingebracht. :-/

      LG
      Natalie

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  7. Hallo Natalie :)
    Dein aktuelles Buch steht schon auf meiner Wunschliste, es klingt wirklich vielversprechend. Bin mal auf dein abschließendes Urteil gespannt.
    Viel Spaß weiterhin!

    Ich habe an meine Schullektüren (Abi 2009) auch nicht viele positive Erinnerungen. "Effi Briest" gefiel mir gut, aber alles andere, wie "Don Karlos" und "Kassandra" fand ich ganz schrecklich. Ich denke allerdings immer noch das das an der Art und Weise liegt, wie die Bücher im Unterricht besprochen werden. Die werden ja zu Tode interpretiert. Schrecklich.
    Naja. Gut, dass wir uns nun aussuchen können, was wir lesen wollen :D

    Gemeinsam lesen bei MsBookpassion

    Wünsche dir einen schönen Tag.
    Liebe Grüße
    Jacky :)

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    1. Hey Jacky,

      das "zu Tode interpretieren" kann ich definitiv unterstützen. Mich hat vor allem immer ein wenig geärgert, dass bestimmte Sichtweisen über die Lektüren erwartet wurden. Weichte man zu sehr von der Meinung des Lehrers ab, hatte man das ganze falsch interpretiert.

      LG
      Natalie

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    2. Ja, das war bei uns leider auch so. Das hat mich auch immer gestört. Eine Interpretation würde ja schließlich nicht so heißen, wenn es nicht mehrere Sichtweisen gäbe! :)
      Gut, dass ich schon aus der Schule raus bin :D

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  8. Hi Nathalie,

    deine aktuelle Lektüre hat ein ganz tolles Cover und der Klappentext klingt auch sehr gut. Muss ich mir nachher mal ganz in Ruhe ansehen. :)

    Ich wünsche dir auf jeden Fall schöne und spannende Lesestunden mit dem Buch ♥

    Liebe Grüße
    Lilly

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    1. Hey Lilly,

      kann dir das Buch wirklich empfehlen. Habe jetzt gut die Hälfte um und mir gefällt der Inhalt. Und das obwohl dieses Buch sonst eigentlich nicht so ganz mein Stil ist.

      LG
      Natalie

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  9. Guten Morgen Natalie,

    Ich habe das Buch auch auf meiner Wunschliste, weil ich einfach mal vermute, dass es sich bei diesem Buch um eine etwas andere Dystopie handelt ;)

    LG
    Steffi♥

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    1. Hey Steffi,

      das Buch ist wirklich gut (zumindest soweit ich dies nach nun gut der Hälfte sagen kann). Es ist jetzt keine typische Dystopie. Zwar befindet man sich in einer postapokalyptischen Welt. Allerdings bleibt vieles zunächst noch ziemlich schleierhaft.

      LG
      Natalie

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