[Rezension] "The Choice - Bis zum letzten Tag" von Nicholas Sparks

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

€ 9,99 [D] € | 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-453-41979-7
Erschienen: 08.02.2016


Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Nicholas Sparks, 1965 in Nebraska geboren, lebt in North Carolina. Mit seinen Romanen, die ausnahmslos die Bestsellerlisten eroberten und weltweit in über 50 Sprachen erscheinen, gilt Sparks als einer der meistgelesenen Autoren der Welt. Mehrere seiner Bestseller wurden erfolgreich verfilmt. Alle seine Bücher sind bei Heyne erschienen, zuletzt „Kein Ort ohne dich”.


Klappentext:

An die große Liebe glaubt Travis Parker nicht. Er hat sich seine Welt bestens eingerichtet: ein guter Job, nette Freunde, ab und an eine kleine Affäre. Doch dann lernt der überzeugte Junggeselle Gabby Holland kennen, die sein Herz im Sturm erobert. Gegen viele Widerstände gelingt es ihm, sie für sich zu gewinnen. Er ahnt nicht, dass seine härteste Prüfung noch bevorsteht.


Meine Meinung:

Ich habe diesen Roman bereits vor gut 7-8 Jahren schon einmal gelesen und war dennoch glücklich, dass ich anlässlich des aktuellen Kinofilms ein Sparks-Paket bestehend aus Taschenbuch, Hörbuch, Poster und Kinofreikarten gewonnen habe. Als ich das Buch in den Händen hielt, habe ich beschlossen, dass ich das Buch unbedingt nochmals lesen möchte, insbesondere bevor ich mir den Film anschaue.
Ich konnte mich an den Inhalt des Romans nicht mehr genau erinnern, wusste nur noch, dass ich beim Lesen ein wenig zwiegespalten war, was dieses Buch angeht. Als ich dann anfing zu lesen, wusste ich auch direkt wieder warum ich den Roman nicht als Sparks besten Roman im Gedächtnis hatte. Bei diesem Roman springt der richtige Funke erst zum Ende so wirklich über. Ihm fehlt die echte Dramatik, die einen Sparks-Roman ausmacht bzw. er wird erst zum Schluss so richtig emotional.
Dieser Roman ist generell nicht schlecht. Allerdings ist es nicht gerade Nicholas Sparks bester Roman.

Sparks-Romane machen für gewöhnlich die sympathischen Hauptfiguren aus, die man sehr schnell ins Herz schließt und mit denen man sich sehr gut identifizieren kann bzw. bei denen es leicht fällt sich in sie hineinzuversetzen. Allerdings hatte ich beim Lesen das Gefühl. dass er hier nicht seine gesamten Stärken eingebracht hat. Insbesondere Gabby ist nicht unbedingt der interessanteste Charakter. Ihr fehlt es an Tiefgang und Originalität, die man sonst von den weiblichen Hauptfiguren in Nicholas Sparks Romanen gewohnt ist. Allerdings rettet Travis wiederum viele Situationen, da er nach und nach zeigt, dass mehr in ihm steckt, als auf den ersten Blick scheint. Er war mir von Anfang an sympathisch.

Dies ist nicht unbedingt Nicholas Sparks bester Roman. Hier kommt die Dramatik erst relativ spät - dann allerdings heftig!
Da ich so meine Schwierigkeiten mit diesem Roman hatte bekommt er von mir nur extrem schwache 4 (von 5) Punkte.


Gemeinsam Lesen #157


Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Der Glasmurmelsammler" von Cecelia Ahern und bin derzeitig auf Seite 127 (von 368).



Klappentext:
Als Fergus einen Schlaganfall hat, vergisst er fast alles aus seinem Leben. Da findet seine Tochter Sabrina seine Glasmurmel-Sammlung, von der er ihr nie etwas erzählt hat. In der Sammlung fehlen die wertvollsten Stücke, und Sabrina macht sich auf die Suche nach ihnen. Es stellt sich heraus, dass Fergus noch viel mehr Geheimnisse hatte, und alle scheinen mit den schillernden Kugeln verbunden zu sein. Doch wenn ihr Vater nicht der Mann ist, für den sie ihn gehalten hat – was bedeutet das für Sabrinas eigenes Leben?




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Es ist Zeit, Fergus!", ruft Schwester Lea, als sie, übers ganze Gesicht strahlend, mein Zimmer betritt.


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich bin mir noch nicht sicher, was ich vom Roman halten soll. Die Handlung ist irgendwie so ganz anders, als ich es von Ahern gewohnt bin. Hier steht nicht die Liebe im Vordergrund, sondern das menschliche und familiäre Miteinander und ein Geheimnis rund um eine Murmelsammlung.
Die Rückblicke in die Vergangenheit von Fergus sind sehr interessant. Man erfährt einiges über die früheren Zeiten in Irland und wartet die ganze Zeit darauf, dass man Rückschlüsse auf die Murmelsammlung finden kann. Vieles ist derzeitig noch in der Schwebe, wodurch zum Einen Spannung erzeugt wird, man zum Anderen allerdings unsicher ist, wie man die Handlung einschätzen soll. Allerdings muss ich auch gestehen, dass mir Sabrina ein wenig suspekt ist.
Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht.

4. Hat dich eine Geschichte jemals so sehr geprägt, dass es deine Sicht auf Bücher und deinen Lesegeschmack irgendwie verändert hat?

Ich würde nicht soweit gehen zu sagen, dass mich ein Buch so sehr geprägt hat, dass mein Blick auf Bücher bzw. mein Lesegeschmack sich verändert haben. Klar nimmt ein das ein oder andere Buch etwas mehr mit und das Buch schwirrt einem noch länger im Gedächtnis rum. Insbesondere wenn Bücher einen emotional mitreißen, dann fühlt man sich dem Buch und seinen Charakteren noch etwas länger verbunden.
Allerdings hat "Ich bin die Nacht" von Ethan Cross bei mir das Interesse auf Thriller geweckt, ein Genre, für das ich mich bislang nicht so recht erwärmen konnte.


Wie sieht's bei euch aus? Was lest ihr gerade? Hat ein Buch bewirkt, dass sich euer Lesegeschmack verändert hat?


Sonnige Frühlingsgrüße
Natalie

[Fazit] 40 Tage Projekt: Zuckerfrei



Hallo zusammen,

da Ostern nun auch inzwischen fast wieder vorbei ist, möchte ich jetzt mal mein Fazit aus dem Projekt "40 Tage Projekt: Zuckerfrei", an dem ich teilgenommen habe.
Nähere Infos zum Projekt findet ihr auf Hannah Freys Blog "Projekt: Gesund Leben", dem ich bereits seit längerem folge.

Im Grunde geht ging es bei diesem Projekt darum 40 Tage lang (während der Fastenzeit) auf Zucker zu verzichten. In welchem Umfang das dann vonstatten geht, d.h. ob man nur auf Industriezucker oder sogar alle Zuckerprodukte wie Fruktose, Süsstoffe, etc. verzichtet, konnte jeder für sich selbst entscheiden. Dafür eingerichtet wurde auch eine Facebook-Veranstaltung und eine geschlossene Gruppe, bei der man sich auch austauschen konnte.
Viele nutzen die Zeit auch, um noch auf weitere Dinge zu verzichten.

Ich selbst wollte ja während der Fastenzeit vorrangig auf Industriezucker, Süßigkeiten (wie Kekse, Schokolade, Weingummi, etc.), Kuchen, Softdrinks und Fertigprodukte verzichten, um mir mal wieder ins Gedächtnis zu rufen, was ich alles so unbewusst esse. Außerdem wollte ich gerne hin zu einer gesünderen Lebensweise, um so meine Abnahme voranzubringen.
Ich wollte auch wieder einen richtigen Geschmackssinn entwickeln, weil mir der glaube ich in den letzten Jahren schon ziemlich abhanden gekommen war.
Ich bin halt schon extrem auf süß gepolt!

Leider lief das Projekt für mich nicht so gut, wie ich erhofft hatte. Am Anfang lief es noch relativ gut. Ich habe mich sehr schnell daran gewöhnt meinen Kaffee ohne Zucker zu trinken, etwas das ich mir zuvor nie hätte vorstellen können. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier und insbesondere bei Zucker ist man sehr schnell daran gewöhnt. Die ersten Tassen Kaffee waren für mich dann zunächst auch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber dann stellte ich plötzlich fest, dass der Kaffee auch ohne Zucker super schmeckt. Ein paar Tage nach Beginn des Projekts habe ich aus Versehen Sonntags einen halben Teelöffel Kaffee in meinen Kaffee geschüttet. Da ich den Kaffee nicht einfach wegschütten wollte, nahm ich einen Schluck. Interessanterweise kam mir der Kaffee plötzlich sehr süß (im Grunde sogar zu süß) vor, so dass der Kaffee dann doch im Spülbecken gelandet ist.
Am Anfang konnte ich sogar relativ problemfrei auf Schlickerkram verzichten. Sie fehlten mir nur in Stress- oder aufgewühlten Gemütsphasen ein wenig. Aber es gelang mir dennoch zu widerstehen. Dann bekam ich leider Ende Februar die Grippe und ich hatte plötzlich einen totalen Süßjieper, insbesondere auf Kindermilchschnitte. Ich hatte davon ja schon in meinem Zwischenfazit berichtet. Ob es daran lag, dass ich Hals- bzw. Hustenbonbons (natürlich zuckerfrei bzw. die mit Süßstoffen gesüßte Variante) gelutscht habe oder ob mein Bedürfnis auf insbesondere Milchschnitte einfach nur so kam, kann ich gar nicht mal genau sagen. Ich sollte dazu erzählen, dass ich mit Kranksein und Kindermilchschnitte eine "positive" Kindheitserinnerung verbinde. Immer wenn ich krank war, hat mir mein Papa extra Kindermilchschnitten gekauft, wofür ich ihn damals total geliebt habe, weil er ansonsten ziemlich abwesend war. Irgendwie verbinde ich die Schnitten bis heute ein wenig mit "ich tue mir etwas gutes, damit es mir wieder besser geht bzw. um mich aufzumuntern". Idiotisch so etwas! Ich weiß! Immerhin bin ich inzwischen 37 Jahre alt und sollte so viel Verstand haben, dass die Milchschnitten nicht wirklich gesund sind, oder?! Aber es war nun mal so. Auch in den letzten Wochen nach der Grippe hatte mein Süßjieper nicht so ganz nachgelassen. Es fiel mir schwer mich so richtig unter Kontrolle zu halten. Erst kurz vor den Ostertagen habe ich komischerweise nicht mehr das Gefühl gehabt, dass ich unbedingt etwas Schokoladiges oder ähnliches benötige, dabei bekommt man zu dieser Zeit von allen Seiten etwas angeboten.

Generell hat dieses Projekt bei mir aber bewirkt mich stärker darüber zu informieren, wo überall versteckter Zucker zu finden ist. Das was ich nach und nach erfuhr, fand ich schon ziemlich erschreckend.
Es ist echt erschreckend wie viel Zucker sich insbesondere ich industriell hergestellten Lebensmitteln verstecken, auch wenn man dies zunächst nicht vermutet. Eine intensive Auseinandersetzung mit diesem Thema sollte sich meiner Ansicht nach jeder mal durchführen. Bei mir hat sie auf jeden Fall dazu geführt, dass ich mich wieder "natürlicher" ernähren möchte und so einiges von meinem Einkaufszettel verschwunden ist.
Wer beispielsweise täglich einen Fruchtjoghurt ist, sollte mal die angegeben Menge Zucker abwiegen und sich überraschen lassen, wie viel dort drin versteckt ist. Ich habe dies getan und muss sagen, dass ich es erschreckend finde. Die WHO empfiehlt, dass eine Frau nur etwa 25g Zucker am Tag zu sich nehmen sollte, dies entspricht etwa 6TL Zucker am Tag. Alleine im Fruchtjoghurt befanden sich allerdings bereits 21g Zucker! Dazu kommt noch der weitere Zucker, den man so ganz unbewusst zu sich nimmt: Im Ketchup, in der fertigen Tomatensauce, in der Marmelade, in Gebäckteilchen, in gesüßten Getränken, etc. ... ich könnte die Liste noch ewig so weiterführen!
Ein weiteres gutes Beispiel sind auch Softdrinks. Selbst in aromatisiertem Wasser steckt eine Unmenge an Zucker. In einer 0,75 l Flasche können dies beispielsweise etwa 31g sein. Und seien wir mal ehrlich ... wie schnell haben wir die Flasche leer getrunken?!

Fakt ist, wir konsumieren vieles, was uns gar nicht so bewusst ist. Während der 40 Tage ist mir aufgefallen, dass viele industrielle Lebensmittel viele Dinge enthalten, die wir nicht mal kennen, geschweige denn aussprechen können. Leider sind wir in der heutigen Zeit einfach zu bequem geworden. Essen ist immer und überall verfügbar, so dass wir einfach zugreifen können. Mir ergeht es wie vielen Menschen heutzutage. Ich denke ich habe nicht genug Zeit, um mir Essen frisch vorzubereiten bzw. zuzubereiten, als muss halt Essen zum Mitnehmen (neudeutsch auch Take Away genannt) oder die Tiefkühlpizza bzw. die fertige Konserve herhalten. Aber das stimmt so nicht! Wir nehmen uns einfach nur nicht mehr genug Zeit, um uns mit unserem Essen zu beschäftigen.
In den vergangenen 6 Wochen bin ich zwar nicht immer stark geblieben ... klar passierte es beispielsweise an meinem Spätschichtmittwoch auch mal, dass ich nach dem Büro mir kurz eine Tiefkühlpizza in den Ofen geschoben habe. Ich bin halt nur ein Mensch! Allerdings werden diese Momente immer weniger, da ich diesen Weg nicht mehr so weitergehen möchte.

Ich werde wahrscheinlich nie ein Mensch sein, der komplett zuckerfrei leben wird. Aber die vergangene Zeit hat bei mir immerhin bewirkt, dass ich den Konsum von Zucker einschränke. Das Stück Kuchen darf auch weiterhin sein. Jedoch sollte es in einem gesundem Mass konsumiert werden, so dass das Stück Kuchen zu etwas besonderem wird.
Ich werde weiterhin nicht die Person sein, die bereit ist für Zuckeraustauschstoffe wie beispielsweise Birkenblütenzucker, Kokosblütenzucker, Xylit, etc. Unsummen von Geld ausgeben wird, nur um weiterhin süß leben zu können. Diese Zuckerarten mögen zwar eventuell gesünder sein (wobei mir wirkliche wissenschaftliche Beweise noch fehlen), aber wer kann diese denn bitte bezahlen, wenn er nicht gerade Spitzenverdiener ist. Meinen Kuchen werde ich weiterhin mit Zucker (wenn auch mit weniger)  backen. Allerdings soll der Kuchen zu etwas besonderem werden, was ich nicht täglich genieße. Ich finde, man kann es auch selbst übertreiben.

 Ein weiteres Fazit, welches ich definitiv auch ziehen kann, ist, dass ich mich weiterhin nicht darum scheren werde, ob in meinem Sonntagsbrötchen vom Bäcker eventuell eine Prise Zucker mit verbacken ist. Ich kaufe ohnehin schon seit längerem nicht mehr beim SB-Bäcker (bzw. Discounter-Bäcker), da ich die ganzen Zusatzstoffe vermeiden möchte.  Klar, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, ob der Bäcker meines Gewissens nicht auch mit Zusatzstoffen backt. Aber zumindest richt das Brötchen dort noch nach Brötchen und nicht nach Chemie.
Ich werde mir auch weiterhin die paar Scheiben Wurst, die ich pro Woche esse, nicht madig machen lassen, Klar, wird vielen Zutaten inzwischen Zucker zugemischt. Da bin ich beim Metzger meines Vertrauens auch nicht vor gefeit.
Ich finde aber, man kann es auch auf die Spitze treiben. Die Verbissenheit, mit der manche Teilnehmer an die Sache herangegangen sind, fand ich persönlich stellenweise etwas übertrieben. Klar Zucker ist nicht gesund! Aber muss daher alles, was überhaupt eine Prise Zucker enthält aus seinem Leben verbannen? Ich finde NEIN! Mein Fazit lautet: Alles sollte ein gesundes Mass haben!

Diese 40 Tage haben bei mir auf jeden Fall bewirkt, dass ich wieder mehr Lust auf meine Abnahme habe. Und zwar auf eine natürliche Art und Weise.
Die vergangenen Wochen haben auf jeden Fall bei mir bewirkt, dass ich nun wieder versuchen werde wieder "frischer" zu kochen. Vieles lässt sich ja auch auf Vorrat kochen. Man kann es einfrieren oder einkochen, so dass man bei wenig Zeit immer ein "natürliches" Fertiggericht zur Hand hat. Man muss sich nur die Mühe machen. Klar, oftmals sagt man sich "Dafür habe ich keine Zeit", Aber seien wir mal ehrlich: Wie viel Zeit verschwenden wir für weniger wichtige Dinge wie fernsehen oder in den sozialen Medien surfen?!

Wenn ich nun ein komplettes Fazit ziehen muss, so kann ich sagen, dass es Sinn macht einfach mal zu versuchen eine Auszeit vom Zuckerwahnsinn zu nehmen. Selbst wenn nicht alles ganz so klappt, wie man es sich vornimmt, setzt man sich dennoch intensiv mit dem eigenen Essverhalten auseinander und stellt fest, dass nicht alles immer so nötig ist.
Aus diesem Grund möchte ich meine meine Zuckerauszeit auch nicht komplett beenden, sondern mein Essverhalten auch in den nächsten Wochen genauer unter die Lupe nehmen. Mein Projekt ist also nicht komplett beendet.

Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich denke, das würde irgendwann dann doch den Rahmen des Beitrags sprengen. Ich hoffe, dass ich niemanden vor den Kopf gestoßen habe und niemand beim Lesen eingeschlafen ist. Aber das alles musste mal gesagt werden! ;-)

Zuckerarme Grüße
Natalie

[Rezension] "Ein Herz für Muffins" von Dana Bate

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-7341-0216-5
Erschienen: 14.03.2016


Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Dana Bate ist eine amerikanische Schriftstellerin und ehemalige Reporterin. Sie studierte Molekularbiophysik und -biochemie in Yale, machte aber ihren Master schließlich in Journalistik an der berühmten Medill School of Journalism, wo sie eine Auszeichnung für ihre hervorragenden Leistungen bekam. Dana Bate lebt in der Nähe von Philadelphia. Nach Aber bitte mit Liebe ist Ein Herz für Muffins ihr erster Roman.


Klappentext:

Ein charmanter Roman über Liebe, große Chancen und die besten Muffins der Welt – für alle Fans von Meg Cabot

Sydney Strauss liebt Essen – besonders, darüber zu schreiben. Doch da Jobs im Food-Journalismus so heißbegehrt sind wie die berühmten Cronuts®, bezahlt Sydney ihre Rechnungen, indem sie für einen der größten Egomanen der Fernsehgeschichte arbeitet. Bis dessen neueste Eskapade sie den Job kostet und sie plötzlich gezwungen ist, den grantigen Boss ihrer besten Freundin Heidi um Schichten auf dem Farmer’s Market anzubetteln. Dann, gerade als ihr Privatleben einen erfreulichen Aufschwung erlebt, erhält sie die Chance, die ihre Karriere herumreißen könnte. Doch dafür muss sie es riskieren, alle vor den Kopf zu stoßen, die ihr am Herzen liegen …


Meine Meinung:

Ich bin auf dieses Buch aufgrund des interessanten Covers und anschließend aufgrund des ziemlich lustigen Klappentext aufmerksam geworden. Daher war ich froh, als ich das Buch als Rezensionsexemplar erhielt.
Und was soll ich sagen: Der Inhalt hält, was Cover und Klappentext versprechen. Dies ist ein ziemlich interessanter, abwechslungsreicher und spannender Frauenroman rund um die Themen Neuanfang, Liebe, Familie, Ehrlichkeit und Selbsttreue.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Sydney Strauss, die aufgrund von Etatkürzungen ihren Job als Fernehproduzentin verliert. Plötzlich steht sie ohne Job da und muss sich zunächst mit einem Job auf dem Farmer's Market über Wasser halten, während sie gleichzeitig versucht ihren Traum von einem Leben als Food Journalistin wahr werden zu lassen. Dabei lernt sie auch Jeremy kennen und lieben. Als sie eine Chance erhält als Food Journalistin groß rauszukommen, muss Sydney ein großes Risiko eingehen und sich entscheiden wie viel sie dabei bereit ist aufzugeben. Denn nicht nur ihre Liebe zu Jeremy steht auf dem Spiel, sondern auch ihre eigene Integrität.

Der Roman beginnt direkt interessant und nimmt einen als Leser mit auf einer turbulenten Reise durch den alltäglichen Wahnsinn von Sydneys Leben. Es fällt einem leicht mit ihr Mitleid zu haben, da das Leben ihr nicht besonders gut mitspielt und sie schlechte Nachrichten präsentiert bekommt. Sydney ist eine wirklich interessante Figur. Sie scheint das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen. Allerdings hegt sie zunächst eine ziemliche Ablehnung gegenüber Männern und insbesondere Jeremy, als sie ihm am Abend ihrer Kündigung in einer Bar kennen lernt.
Nach und nach wird einem Sydney immer sympathischer. Man merkt, dass sie ihr Leben anpackt. Sie ist offen für neues und packt die Dinge einfach an. Da Jeremy nicht nachgibt, beginnt sie nach einer Weile sich ihm zu öffnen. Dadurch wirkte sie sehr menschlich und real.
In Jeremy hat Sydney einem ihr ebenbürtigen Gegenpart gefunden, der sich ebenfalls von den Widrigkeiten des Lebens nicht unterkriegen lässt. Er hat in seiner Vergangenheit einen Fehler begangen, für den er immer noch büßen muss. Und als Sydney droht das Vertrauen zu ihm zu brechen, steht mehr als nur ihre gegenseitige Liebe auf dem Spiel.

Dana Bate ist mit diesem Roman ein wundervoller Roman mit einer Menge Witz und Esprit gelungen, den man nur verschlingen kann. Dieses Buch enthält eine Menge lustiger Pointen und Missgeschicke bereit, die einen zum schmunzeln bringen und regnerische Nachmittage direkt aufwerten.
Ich für meinen Teil habe das Buch wahrlich genossen, da mir sämtliche Figuren, bis hin zu Sydneys ziemlich grantigen Chef und ihrer selbstsüchtigen Schwester, beim Lesen ans Herz gewachsen sind.

Dies ist ein wirklich tolles Buch, mit einer Menge Witz und Charme. Vor allem die Hauptfigur kann mit Natürlichkeit punkten.
Daher bekommt dieser Roman von mir auch wohlverdiente starke 4 (von 5) Punkte.


Wer jetzt neugierig auf's Buch geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*

[Rezension] "Ein unmöglicher Mann" von Bella Andre

Buchinformationen: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

ISBN 978-3-95649-173-3
304 Seiten
9,99 EUR [D] 10,30 EUR [AT] 14,90 sFr [CH]
Originaltitel: Can't Help Falling In Love


Autoreninfo: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

Bella Andre hat bereits über zwei Millionen Bücher verkauft, die immer wieder auf den Bestsellerlisten der New York Times, USA Today und Publishers Weekly landen. Die Washington Post nennt sie „eine der erfolgreichsten amerikanischen E-Book-Autorinnen.“ Zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt Bella Andre abwechselnd auf einem Weingut in Nordkalifornien und einer rustikal-romantischen Blockhütte in den Adirondack Mountains.



Klappentext:

Megan wünscht sich einen Mann, der jeden Abend zu ihr nach Hause kommt. Der einen langweiligen, sicheren Job hat. Einen Mann also, der ganz anders ist als Gabe Sullivan. Warum kann sie dann trotzdem nicht aufhören, an den attraktiven Feuerwehrmann zu denken, der sie und ihre Tochter Summer aus dem brennenden Apartment gerettet hat? Sie weiß doch, dass sie niemals mehr mit jemandem zusammen sein könnte, der jeden Tag mit dem Tod flirtet. Tapfer wehrt sich Megan gegen ihre immer intensiveren Gefühle - macht die Rechnung allerdings ohne Summer, die beschließt, dem Glück ihrer Mutter auf die Sprünge zu helfen ...


Meine Meinung:

Nachdem ich Band 1 ("Wie wär's mit Liebe?") und Band 2 ("Nicht verlieben ist auch keine Lösung") bereits gelesen habe, wollte ich Band 3 direkt im Anschluss lesen. Dieser Band konnte mich beim Lesen direkt in seinen Bann ziehen, da Megan und Gabe zugleich starke, aber auch verletzliche Charaktere sind. Die beiden treffen aufeinander, als Gabe Megan und ihre Tochter bei einem Brand rettet. Zwischen den beiden beginnt es direkt zu knistern. Aber insbesondere Megan möchte sich nicht ihren Gefühlen hingeben, erinnert Gabe sie doch an ihren verstorbenen Mann, der ähnlich wie er ein ziemlich abenteuerlustiger Mann ist, der scheinbar keine Angst vor Gefahren hat.
Aber so sehr sich auch wehrt und versucht Gabe aus dem Weg zu gehen, läuft sie ihm zwischendurch scheinbar immer wieder zufällig über den Weg, oftmals auch mit ein wenig heimlicher Hilfe von Summer.

Den inneren Zwiespalt, den Megan immer wieder mit sich ausficht, fand ich besonders lesenswert. Sie stellt das Glück ihrer Tochter über alles und möchte vermeiden, dass Summer nochmals eine Vaterfigur verlieren muss. Sie sieht in Gabe zunächst einfach nur den halsbrecherischen Feuerwehrmann. Erst nach und nach öffnet sie sich ihm, kann sich ihm jedoch nicht ganz hingeben.
Die Art und Weise wie Bella Andre in diesem Band die beiden Hauptfiguren umeinander rumtänzeln lässt, sorgt für einen durchgehenden Spannungsbogen. Hier stimmt die Chemie zwischen den Beiden perfekt.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich jedoch Summer, die mit ihrem Erfindungsreichtum und ihrer Lebendigkeit total überzeugt. Sie ist ein quirliges kleines Mädchen, die sehr selbstbewusst die Dinge einfach in die Hand nimmt.

Glücklicherweise hat die Autorin der Rahmenhandlung vor der Erotik gestellt, so dass dieser Roman zwar auch mit einer Menge Sex aufwartet, gleichzeitig aber vor allem durch eine interessant gestaltete Konflikthandlung überzeugen kann.

Dies ist der bislang letzte auf deutsch erschienene Band der Sullivan-Reihe. Ich muss gestehen, dass ich mir auch nicht sicher bin, ob ich noch einen weiteren Band würde lesen wollen. Die Bücher sind generell nicht schlecht. Allerdings fehlt mir persönlich ein wenig der Entwicklungsfaktor. Zwar kommen auch andere Figuren aus den bisherigen Romanen am Rande vor. Jedoch spielen sie in jedem Folgeband nur eine unbedeutende Nebenrolle. Die Romanreihen von Susan Mallery (Fools Gold), Robyn Carr (Virgin River) und Susan Wiggs (Lakeshore Chronicles) sind meiner Meinung nach ein gutes Beispiel dafür, wie es aussehen könnte, da in diesen Reihen vorherige Figuren immer wieder auf den Plan treten und man erfährt, wie es mit ihnen weitergeht.

Da der Roman mir ziemlich gut gefallen hat, bekommt er von mir, wie bereits sein Vorgänger, solide 4 (von 5) Punkte.


[Rezension] "Nicht verlieben ist auch keine Lösung" von Bella Andre

Buchinformationen: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

ISBN 978-3-95649-112-2
304 Seiten
9,99 EUR [D] 10,30 EUR [AT] 14,90 sFr [CH]
Originaltitel: From This Moment On (Sullivans #2)


Autoreninfo: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

Bella Andre hat bereits über zwei Millionen Bücher verkauft, die immer wieder auf den Bestsellerlisten der New York Times, USA Today und Publishers Weekly landen. Die Washington Post nennt sie „eine der erfolgreichsten amerikanischen E-Book-Autorinnen.“ Zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt Bella Andre abwechselnd auf einem Weingut in Nordkalifornien und einer rustikal-romantischen Blockhütte in den Adirondack Mountains.



Klappentext:

Eigentlich ist Marcus Sullivan kein Typ für einen One-Night-Stand. Doch die scharfe Blondine im Club ist genau die Richtige, um ihn seine untreue Freundin vergessen zu lassen. Leider schläft Nicola noch vor dem ersten Kuss ein, vielleicht besser so... Denn am Morgen bereut Marcus sein Aufreißer-Verhalten – und für Nicola gibt es Kaffee und einen warmen Händedruck anstatt wilden Sex. Erst später, als er Nicola unerwartet wiedersieht, erfährt er, wen er da von der Bettkante gestoßen hat: ein für Sexkapaden berüchtigtes Pop-Sternchen. Diesmal verdrängt er zugunsten heißer Stunden seine Bedenken. Aber Marcus Sullivan und unverbindlich hat noch nie zusammengepasst, und auch Stars sind nicht immer so, wie es auf den ersten Blick scheint …


Meine Meinung;

Nachdem der erste Band mich ein wenig enttäuscht hat (wobei es schon ganz gut war), war ich anfangs etwas zwiegespalten, ob ich mir diesen Band direkt als nächstes vornehmen sollte oder nicht,
Als ich anfing zu lesen, dachte ich zunächst, dieser Band würde ebenfalls allzu schnell in die Richtung Groschenroman abdriften, da Marcus Sullivan, die männliche Hauptfigur in diesem Roman, sich auf die Suche nach einem One Night Stand begibt. Allerdings kommt es etwas anders. In einem Club begegnet er der jungen und hübschen Nicola, die eigentlich ebenfalls auf der Suche nach einem kleinen Abenteuer ist. Die beiden fühlen sich sofort voneinander angezogen. Als Marcus sie mit ins Haus seines Bruders mitnimmt, um mit ihr schlafen zu wollen, schläft Nicola jedoch ein. Und da er ein Gentleman ist, macht er sich diesen Umstand auch nicht zunutze, sondern schläft auf der Couch. Auch am nächsten Morgen, als beide sich ein wenig abgekühlt haben, passiert nicht mehr als ein Kuss und die beiden gehen zunächst verschiedene Wege.
Aber beide können einander nicht wirklich vergessen und bereuen insgeheim, dass nicht mehr aus der vorherigen Nacht geworden ist. Ein Zufall führt die beiden dann wieder zueinander und Marcus erfährt, dass Nicola kein normales Mädchen ist, sondern der berühmte Popstar Nico. Beide können sich dem Verlangen aufeinander nicht verwehren und so beschließen sie während Nicolas Anwesenheit in der Stadt eine geheime Affaire zu haben.

Während mir im ersten Teil einfach die erotischen Beschreibungen zu viel Raum einnahmen, hielt sich die Autorin hier etwas zurück. Klar geht es auch hier ziemlich heftig zur Sache. Allerdings bekommen hier die zwiespältigen Gefühle, die die Beiden zu ihrem Leben haben, einen größeren Raum. Man lernt insbesondere Nicola von verschiedenen Seiten kennen und erkennt sehr schnell, dass sie mehr ist, als der Superstar, für den sie gehalten wird. Sie hat einer überaus natürliche und auch leicht zerbrechliche Seite, die sie hinter einer starken Fassade verbirgt.
Beide müssen im Laufe der Zeit erkennen, dass sie das Ganze zwar nur für eine geheime Affaire halten, sich im Grunde jedoch nicht ihren tiefer gehenden Gefühlen für einander jedoch nicht verwehren können.
Am Ende müssen die Beiden entscheiden wie viel sie bereit sind zu geben und wohin ihr Weg sie zukünftig führen soll.

Dieser Band ist definitiv besser als der erste Band, vor allem, da dieser Roman mehr Tiefgang hat und sich nicht zum Groschenroman entwickelt. Nach diesem Roman bin ich auf jeden Fall gespannt auf Band 3.
Daher bekommt dieser Roman von mir solide 4 (von 5) Punkte.


[Rezension] "Wie wär's mit Liebe?" von Bella Andre

Buchinformationen: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

ISBN 978-3-95649-078-1
304 Seiten
9,99 EUR [D] 10,30 EUR [AT] 14,90 sFr [CH]


Autoreninfo: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

Bella Andre hat bereits über zwei Millionen Bücher verkauft, die immer wieder auf den Bestsellerlisten der New York Times, USA Today und Publishers Weekly landen. Die Washington Post nennt sie „eine der erfolgreichsten amerikanischen E-Book-Autorinnen.“ Zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern lebt Bella Andre abwechselnd auf einem Weingut in Nordkalifornien und einer rustikal-romantischen Blockhütte in den Adirondack Mountains.



Klappentext:

Triff die Sullivans!
Als Fotograf hat Chase Sullivan einen Blick für Details - deshalb tritt er sofort auf die Bremse, als er im strömenden Regen eine junge Frau neben ihrem Wagen stehen sieht. Er erkennt gleich, dass Chloe mit mehr zu kämpfen hat als mit einem kaputten Auto. Hilfsbereit nimmt er sie mit auf das Familienweingut in Napa Valley. Zwischen beiden knistert es, aber zu seiner großen Verblüffung stellt Womanizer Chase fest, dass er von Chloe mehr will als ein paar heiße Nächte. Noch gibt sie sich zurückhaltend, wird der berühmt-berüchtigte Sullivan-Charme mal wieder Wunder wirken? Oder hat ihr Trauma der Vergangenheit für immer Chloes Glauben an die Liebe zerstört - selbst bei einem Mann wie Chase?


Meine Meinung:

Die Buchreihe rund um die Sullivans befand sich bereits seit längerem auf meiner Wunschliste, weshalb ich ziemlich froh war, als ich sie alle relativ "günstig" bei tauschticket.de ergattern konnte.
Als ich mir dann Band 1 "Wie wär's mit Liebe?" begann, hat sich die Familie und in diesem Band insbesondere Chase direkt in ihren Bann gezogen, da sie allesamt wunderbar natürlich und familienorientiert sind.

In diesem Band spielt Chase Sullivan die Hauptrolle. Chase ist ein berühmter Fotograf und bei der Rückfahrt von einer Familienfeier trifft er auf Chloe, die bei strömenden Regen mit ihrem Auto im Graben gelandet ist. Eher widerwillig nimmt sie Chase Angebot sie mitzunehmen an, da sie eine traumatische Vergangenheit mit einem Mann hinter sich hat.
Zwischen den beiden knistert es sofort gewaltig und beide wollen sich allerdings nicht eingestehen, dass sie zu mehr als einer kurzen Affaire bereit sind.
Chase und Chloe sind überaus sympathische Figuren, die vor allem durch ihre Natürlichkeit punkten können. Beide sind ziemlich willensstark und zeigen dies auch. Beiden Figuren liegen ihre Mitmenschen am Herzen.

Dieser Roman startet sehr emotional, verkommt dann aber leider ab etwa der Hälfte des Romans ein wenig zu einem billigen Groschenroman, da die Beschreibungen wo und wie Chase und Chloe es treiben überhand nehmen. Ich hätte mir hier ein wenig mehr Handlung gewünscht, insbesondere, da Chloes Vergangenheit genug Potential bietet. Zwar macht die Autorin immer wieder Andeutungen, allerdings fehlt hier der nötige Tiefgang bzw. sie nutzt diese erst am Ende, um dem Roman einen passenden Abschluss zu geben.

Dieses Buch hat definitives Potential, das leider nicht richtig ausgeschöpft wird. Nach einem ziemlich emotionalem Start entwickelt der Roman sich zwischendurch leider eher in Richtung Schundroman und auch das gelungene Ende kann dies nur etwas aufwerten. Hätte ich die anderen Bände nicht schon zu Hause, würde ich mir wahrscheinlich zweimal überlegen, ob ich sie mir noch besorge.
Da dieser Roman zwischendurch einige Mängel zeigt, bekommt er von mir nur sehr schwache 4 (von 5) Punkte.


Gemeinsam Lesen #156


Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier meine Antworten für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell mehr oder weniger zwei Bücher gleichzeitig.
Zum Einen lese ich gerade "Das Meer in deinem Namen" von Patricia Koelle und bin derzeitig auf Seite 139 (von 544).


Klappentext:
Ein Buch wie warmer Sand am Meer. Wie das Rauschen der Wellen im Ohr. Wie Sonne auf unserer Haut. Niemand redet darüber, wie Carlys Eltern ums Leben kamen. Der Tod ist für sie ebenso tabu wie alles, was mit dem Meer zusammenhängt. Da bekommt sie ein Angebot. Sie soll ein altes Reetdachhaus an der Ostsee ausräumen und für den Verkauf vorbereiten. Vier Sommerwochen hat sie dafür Zeit. Für Carly die Chance, sich ihrer Angst vor dem Meer zu stellen und Abstand von ihrer unmöglichen Liebe zu gewinnen. Doch schon bald fühlt sie sich der Frau, die in dem Haus gewohnt hat und der sie sehr ähnlich sieht, seltsam nahe.



Zum Anderen lese ich aktuell "Ein Herz für Muffins" von Dana Bate und bin derzeitig auf Seite 248 (von 480).


Klappentext:
Sydney Strauss liebt Essen – besonders, darüber zu schreiben. Doch da Jobs im Food-Journalismus so heißbegehrt sind wie die berühmten Cronuts®, bezahlt Sydney ihre Rechnungen, indem sie für einen der größten Egomanen der Fernsehgeschichte arbeitet. Bis dessen neueste Eskapade sie den Job kostet und sie plötzlich gezwungen ist, den grantigen Boss ihrer besten Freundin Heidi um Schichten auf dem Farmer’s Market anzubetteln. Dann, gerade als ihr Privatleben einen erfreulichen Aufschwung erlebt, erhält sie die Chance, die ihre Karriere herumreißen könnte. Doch dafür muss sie es riskieren, alle vor den Kopf zu stoßen, die ihr am Herzen liegen …




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

"Das Meer in deinem Namen":
Im nächsten Moment hörte Carly ein ängstliches Zwitschern und Flattern von oben und lachte über sich selbst.

"Ein Herz für Muffins":
Offenbar möchte ich alleine sterben.


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

"Das Meer in deinem Namen" habe ich aus der Bücherei und am Freitag bereits begonnen, Allerdings komme ich irgendwie nicht so richtig in die Handlung rein. Es fällt mir momentan noch schwer mich in Carly hineinzudenken. Irgendwie scheint sie nur wenig Selbstbewusstsein zu haben. Ich hoffe, die Geschichte entwickelt sich noch besser! Seit Freitag habe ich allerdings in diesem Buch bislang nicht weitergelesen, da ich mich nicht so richtig für das Buch aufraffen konnte.
Daher habe ich am Wochenende (neben einem anderen Buch, dass ich am Wochenende auch noch ausgelesen habe) mit "Ein Herz für Muffins" begonnen. Zumindest dieser Roman gefällt mir ziemlich gut. Man kann ziemliches Mitleid mit Sydney haben, die eine sehr selbstbewusste Frau ist, gleichzeitig aber auch immer wieder in Fettnäpfchen tritt. Sie ist eine wirklich interessante Figur und scheint das Beste aus den gegebenen Umständen zu machen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die Zukunft für sie gestalten wird.


4. Bleiben eure Lieblingsbücher immer gleich oder gibt es Bücher, die ihr mal geliebt habt und jetzt nicht mehr, oder Bücher, die ihr mal nicht mochtet und jetzt liebt? Und welche Bücher sind das?

Eigentlich bleiben meine Lieblingsbücher immer meine Lieblingsbücher. Allerdings kommen immer wieder neue hinzu. Zu meinen Lieblingsbüchern gehören u.a. "P.S., ich liebe dich" von Cecelia Ahern, "19 Minuten" und "Bis ans Ende der Geschichte" von Jodi  Picoult, "Ich bin der Schmerz" von Ethan Cross, "Wie ein Licht in der Nacht" von Nicholas Sparks, "Wie Blüten im Wind" von Kristin Hannah ... hach, ich könnte noch viele mehr aufzählen! Aber das würde den Rahmen des Beitrags sprengen! ;-)
Das mir ein Buch mal so gar nicht gefallen hat, und dann plötzlich doch, hatte ich eigentlich noch nie. Ich muss aber auch gestehen, dass ich Büchern, die mir so gar nicht gefallen, auch keine zweite Chance gebe. Wenn ich sie aus welchem Grund auch immer abgebrochen habe, habe ich auch nicht unbedingt die Motivation und Muße, ihnen eine zweite Chance zu geben. Dafür gibt es einfach zu viele Bücher, denen ich eine Chance geben möchte. Außerdem würde ich an das Buch beim zweiten Versuch mit einer eher negativen Grundhaltung begegnen. Und ich finde das hat das Buch und der Autor dann auch nicht verdient. Es gibt halt eine tolle Büchervielfalt und die Geschmäcker sind verschieden.
Außerdem lese ich in der Regel ohnehin nur Bücher ein weiteres Mal, wenn sie mir auch gefallen haben.

Wie sieht es bei euch aus? Haben sich eure Lieblingsbücher im Laufe der Zeit gewandelt? Was sind eure Lieblingsbücher?


Sonnige Frühlingsgrüße
Natalie

[Rezension] "Lichtblaue Sommernächte" von Emily Bold

Buchinformationen: (Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/)

Taschenbuch
Klappenbroschur
384 Seiten
ISBN-13 9783548287065
Erschienen: 07.08.2015


Autoreninfo: (Quelle: http://www.ullsteinbuchverlage.de/)

Emily Bold wurde 1980 in Mittelfranken geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern lebt. Sie schreibt Liebesromane für Erwachsene und Jugendliche und blickt mittlerweile auf neunzehn deutschsprachige sowie neun englischsprachige Bücher und Novellen zurück, die den Lesern viele romantische Stunden, und Emily Bold eine begeisterte Leserschaft beschert haben. Roman Nr. 20 ist bereits in Arbeit. Über das Schreiben sagt sie: "Schreiben ist für mich Entspannung, Passion und Leidenschaft. Mit meinen eigenen Worten neue Welten und Charaktere zu erschaffen ist einfach nur wundervoll."


Klappentext:

Lauren war sich so sicher, glücklich zu sein. Zusammen mit ihrem Mann Tim und den beiden Kindern wohnt sie in einem süßen, kleinen Haus in Vermont und will sogar ihr Studium wieder aufnehmen. Bis der Schicksalsschlag kommt: Diagnose Hirntumor. Lauren will kämpfen, will nicht aufgeben, will bleiben. Aber die Krankheit ist stärker. Laurens Zustand verschlechtert sich. Kann es nicht auch eine Lösung sein, wenn sie selbst entscheidet, wann sie das Leben loslassen wird? Aber wie soll sie das ihrer Familie klarmachen? Ihren Eltern und ihren Kindern? Nach und nach begreift Lauren, dass man mit allem seinen Frieden schließen kann.


Meine Meinung:

Ich bin eher zufällig in der Bücherei auf dieses Buch gestoßen. Eigentlich wollte ich ja kein Buch ausleihen, sondern nur welche zurückgeben. Aber als ich das Cover sah und dann auch noch den Klappentext las, wurde mein Interesse geweckt.
Als ich anfing zu lesen, war ich dann auch direkt froh das Buch mitgenommen zu haben. Das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Emily Bold schreibt mit einer so gefühlvollen und emotionalen Stimmung, dass man nicht anderen kann, als sich in der Handlung zu verlieren.

Im Mittelpunkt dieses Romans steht Lauren, die plötzlich die Diagnose Hirntumor erhält. Sie versucht stark zu sein, nicht nur für sich, sondern auch für ihren Mann Tim und ihre beiden Töchter Mia und Alyssa. Aber manchmal ist das Leben halt nicht fair und Lauren sieht sich mit ihrem Tod konfrontiert. Aber Lauren möchte selbstbestimmen, wie und wann sie stirbt! Vorher muss sie aber mit ihrem Leben und ihren Lieben noch Frieden schließen.

Dieses Buch erzählt nach und nach, Kapitel für Kapitel, das Leben von Lauren, angefangen vom ersten Zusammentreffen mit Tim. Unterbrochen werden die einzelnen Kapitel von dem letzten Zusammensein von Lauren mit ihrer Familie und ihren Freunden, das gleichzeitig auch ein Abschied ist. Man ahnt sehr schnell, dass Lauren ihren Kampf nicht gewinnen wird. Dies sorgt aber keineswegs für eine Minderung der Lesefreude. Man fühlt einfach so sehr mit Lauren und ihren Liebsten, dass man einfach wissen will, wie Lauren zu der Frau geworden ist, die sie am Ende ihres Lebens ist.
Die einzelnen Figuren in diesem Roman tragen zu der sehr emotionalen Stimmung bei, da sie allesamt extrem real erscheinen. Sie haben alle ihre Eigenarten, die sie einzigartig machen. Insbesondere die rebellischen Mia, die sich auf der Schwelle zwischen Kind und Teenager befindet, konnte ist mir sehr sympathisch geworden, da sie sich zwar ständig mit ihren Eltern in den Haaren liegt, man aber auch gleichzeitig spürt, dass sie ein reines Herz hat.

Dies ist in jedem Fall ein Roman, bei dem man eine Packung Taschentücher bereit halten sollte. Zumindest mir sind an der ein oder anderen Stelle ein paar Tränen in die Augen getreten. Gleichzeitig kommt man aber auch immer wieder ins Schmunzeln, so dass man hier ein Wechselbad der Gefühle erlebt.
Meiner Ansicht nach beinhaltet dieses Buch die perfekte Mischung an Gefühlen, so dass man nicht anders kann, als immer weiterlesen zu wollen.

Dieses Buch ist einfach nur herzergreifend und bewegend. Ein Buch, welches einem Tränen in die Augen treibt, gleichzeitig aber auch total lebensbejahend ist! Dies wird mit Sicherheit nicht mein einziger Roman von Emily Bold bleiben.
Da ich an diesen Buch so gar nichts auszusetzen habe, bekommt dieses Buch von mir wohlverdient die volle Punktzahl von 5 (von 5) Punkte.


Wer jetzt neugierig auf den Roman geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*


[Rezension] "Breaking News" von Frank Schätzing

Buchinformationen: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

Taschenbuch
Preis € (D) 12,00 | € (A) 12,40
ISBN: 978-3-596-03064-4


Autoreninfo: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

Frank Schätzing, Jahrgang 1957, studierte Kommunikationswissenschaften und war Mitbegründer der Kölner Werbeagentur Intevi. Seit den 90er Jahren ist er als Schriftsteller in Erscheinung getreten, sein größter Erfolg war >Der Schwarm<, der weltweit in 27 Sprachen übersetzt wurde und seit Erscheinen eine Gesamtauflage von ca. 3.8 Millionen Exemplaren erreichte. Frank Schätzing ist nicht nur ausgebildeter Taucher, Musiker, Musikproduzent und leidenschaftlicher Hobbykoch. Er lebt mit seiner Frau in Köln.


Klappentext:

Wo immer die Welt brennt – Starreporter Tom Hagen ist an vorderster Front mit dabei, zu jedem Risiko bereit. Bis er in Afghanistan den Bogen überspannt. In einer einzigen mörderischen Nacht verliert er alles, Renommee, Geld, Zukunft. Drei Jahre später bietet sich in Israel die Gelegenheit zum Comeback. Doch was ein journalistischer Coup zu werden verspricht, entwickelt sich unversehens zu einer Hetzjagd durch die explosivste Region der Welt. Auf der Flucht vor Geheimagenten und Killern kämpft Hagen ums nackte Überleben – gegen eine Verschwörung, deren Anfänge ins koloniale Palästina zurückreichen, in eine von Mythen durchzogene Epoche, als die Saat für den Nahostkonflikt gelegt wurde….
›Breaking News‹ ist Thriller, Politdrama und Familiensaga – hart, rasant und berührend.


Meine Meinung:

Dies war mein erster Schätzing, den ich eher zufällig in der Buchhandlung entdeckt habe und den ich aufgrund des interessanten Klappentexts gekauft habe. Und was soll ich sagen: Ich fand ihn super.
Bereits der Start ist überaus interessant, insbesondere da Schätzing sich auf die Seite der deutschen Soldaten stellt und durch Hagen herausarbeitet, welchen Stellenwert ihr Kriegseinsatz in Afghanistan (bzw. überall auf der Welt) für die deutsche Bevölkerung und Regierung hat.
"Vietnam-Veteranen sahen sich nach ihrer Rückkehr alleingelassen. Das ist in Deutschland anders. Als Soldat der Bundeswehr bist du schon vor dem Einsatz allein. Keiner bekundet öffentlich stolz auf dich zu sein. Keiner will wirklich wissen, wie dein beschissener Alltag dort aussieht, wo sie dich hinmandatiert haben, fast 5000 Kilometer von zu Hause entfernt. Stolz auf die Armee? Nicht im Land der politisch Korekten, von dessen Boden nie wieder bla bla bla, und so weiter und so fort -" (Seite 28)
Dies ist im Grunde nur in Beispiel für Schätzings Unverblümtheit. Diese Direktheit behält Schätzing in seinem gesamten Roman fort und erklärt die Dinge so wie sie sind, ohne etwas zu beschönigen. Schätzing geht mit seinem Roman dem Nahostkonflikt auf dem Grund und arbeitet die Ursachen von Grund auf auf. Zwar kann man natürlich als "normal belesener und aufgeklärter Mensch" nicht genau sagen, wie viel davon der Wahrheit entspricht. Aber zumindest für mich  klangen seine beschriebenen Vorkommnisse überaus plausibel.
Schätzing schreibt hier so beeindruckend lebensnah, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag. Man erfährt viel über die tatsächlichen geschichtlichen Ereignisse rund um die Staatsgründung Israels vor und nach dem zweiten Weltkrieg und ist dabei teils fasziniert, teils aber auch schockiert.
Man wird als Leser in eine turbulente, aufregende und nicht immer gewaltfreie Welt katapultiert. Die Geschichte in mit so einer nüchternen Sachlichkeit erzählt, dass es schon ein wenig erschreckend ist.

Des Weiteren lebt die Geschichte sehr von seinen teils nicht gerade liebenswerten Figuren. Zum Einen ist Hagen nicht gerade die typische Heldenfigur, sondern stellenweise ein arrogantes A...loch! Die Figuren in diesem Roman sind äußerst vielschichtig und zeigen, dass sie mehr Charakterzüge besitzen, als sie auf den ersten Blick zeigen können.
Anfangs war ich ein wenig skeptisch, ob das Interesse an die Figuren auch über knapp 1.000 Seiten aufrecht erhalten kann. Aber gerade diese Länge ermöglicht es, dass die Figuren sich richtig entwickeln können und ihren Charakter voll ausleben können. Selbst typische "Hassfiguren" konnten zwischendurch auch eine menschliche Seite zeigen, wodurch sie real erschienen.

Allerdings muss ich auch gestehen, dass insbesondere zur Mitte hin die Handlung gerade ein wenig in die Länge gezogen ist. Jedoch verliert sich die Handlung zwischendurch auch etwas im Wirrwarr, so dass man manche Stellen zweimal lesen muss, um durchzusteigen. Es bleibt aber dennoch weiterhin turbulent und aufregend. Die Handlung im Roman entwickelt sich nach und nach zu einem Katz und Maus-Spiel.

Ich habe bezüglich der Bewertung ein wenig mit mir gerungen. Das Buch ist echt super und ich kann auf jeden Fall das Prädikat "Lesemuss" vergeben! An ein paar Stellen ist der Roman jedoch auch etwas in die Länge gezogen!
Daher bekommt der Roman von mir extrem starke 4 (von 5) Punkte.

Gemeinsam Lesen #155


Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Wenn du mich siehst" von Nicholas Sparks und bin derzeitig auf Seite 500 (von 576).


Klappentext:
Mitten auf einer einsamen nächtlichen Landstraße hat die 28-jährige Maria eine Reifenpanne. Ein Wagen hält, ein bedrohlich muskelbepackter Mann mit Schlägervisage steigt aus – und wechselt ihr freundlich den Reifen. Colin Hancock hat schon viele dumme Entscheidungen in seinem Leben getroffen und bitter dafür büßen müssen, eine Beziehung ist das Letzte, was er sucht. Doch so wenig Maria und Colin zusammenzupassen scheinen und so sehr sie sich auch dagegen wehren: Sie verlieben sich rettungslos ineinander. Aber ihnen droht größte Gefahr, denn ein finsteres Kapitel aus ihrer Vergangenheit holt Maria ein und lässt sie um ihr Leben fürchten. Werden die alten Dämonen alles zerstören, oder kann ihre Liebe Colin und Maria in der dunkelsten Stunde retten?



2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Seit Colins Anruf schwirrte Maria der Kopf, angestrengt versuchte sie, alles, was passiert war, zu sortieren.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Als großer Nicholas Sparks Fan war dieser Roman quasi Pflichlektüre für mich. Ich muss aber auch gestehen, dass ich mit den ersten 15-20 Seiten zunächst nicht allzu viel anfangen konnte und nicht direkt in die Handlung fand. Danach wurde es aber deutlich besser, so dass ich die Geschichte nun liebe. Inzwischen ist der Roman sogar überaus dramatisch geworden. Mit Colin und Maria hat Sparks sich wirklich interessante und vielschichtige Charaktere ausgedacht, denen man ihre Handlungen abnimmt. Inzwischen ist der Inhalt überaus spannend. Ein bisschen erinnert mich der Roman an "Du bist nie allein", da auch in diesem Roman Stalking eine große Rolle spielt.
Mit diesem Roman zeigt Sparks erneut, dass er nicht nur seicht kann, sondern auch Geschichten mit Tiefgang erzählen kann.

4. Liest du immer Kapitel-weise oder unterbrichst du dein Buch an einer beliebigen Stelle ?

In der Regel lese ich meistens Kapitelweise, da es mir dann etwas abgeschlossener vorkommt. Außerdem finde ich so beim weiterlesen auch wieder besser in die Handlung rein.
Wenn ich ein Buch dann doch mal "spontan" unterbrechen muss, habe ich immer ein wenig das Gefühl, als fehlt mir dann etwas, Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben.


Wie steht's bei euch? Seid ihr Kapitel- oder beliebige Stellen-leser?

Liebe Grüße
Natalie

[Rezension] "Der Marsianer" von Andy Weir

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

€ 8,99 [D] \ CHF 11,00* (* empf. VK-Preis)
eBook (epub)
ISBN: 978-3-641-14400-5
Erschienen: 13.10.2014


Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Bereits im zarten Alter von fünfzehn war Andy Weir als Programmierer für diverse Computerfirmen tätig und arbeitet inzwischen als Softwareentwickler. In seiner Freizeit interessiert er sich für Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – und natürlich für das Schreiben. Mit seinem Debütroman Der Marsianer wird er als die Science-Fiction-Entdeckung des Jahres gefeiert.


Klappentext:

Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden, schließlich war er der erste Mensch in der Geschichte der Raumfahrt, der je den Mars betreten hat. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...


Meine Meinung:

Ursprünglich wollte ich gar nicht zu diesem Roman greifen, da ScienceFiction nicht unbedingt so mein Genre ist. Aber nachdem mir das Buch (und auch der dazugehörige Film) auf mehreren Seiten begegnet ist und größtenteils positive Bewertungen erhalten hat, wollte ich das Buch natürlich auch lesen, zumal mein Vorsatz für dieses Jahr ja lautet vielfältiger zu lesen. Und da ich den Film bereits bei mir liegen hatte, aber zuvor das Buch gelesen haben wollte, habe ich mir das Buch nun vorgenommen.
Als ich dann anfing zu lesen, hat sich das Buch und insbesondere seine Hauptfigur Mark auch direkt in ihren Bann gezogen. Vieles ist aus Sicht des "gestrandeten" Astronauten Mark geschrieben, der mir überaus gefällt. Mark besticht durch seinen Sinn für Humor, aber auch mit seinem Erfindungsreichtum. Stellenweise gleicht er ein wenig MacGyver, indem er versucht das Beste aus seiner Situation herauszuholen. Dabei gelingt ihm vieles. Manches geht allerdings auch daneben, so dass es zwischendurch auch ein wenig an ein Wunder grenzt, dass er am Leben bleibt.
Ich hätte zuvor nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Insbesondere, da es nicht mein übliches Genre ist.

Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Handlung so fesseln würde, aber Marks Erfindungsreichtum ist schon ziemlich bewundernswert. Man hofft die ganze Zeit beim Lesen, dass er mit keinen (weiteren) riesigen Schwierigkeiten rechnen muss, hat jedoch auch keinen Einfluss darauf. Mark gefiel mir von Seite zu Seite immer mehr.

Etwa 3/4 des Romans handeln tatsächlich von den Bemühungen Marks auf dem Mars am Leben zu bleiben, während man auf der Erde versucht sich Rettungsmöglichkeiten auszudenken, wobei die Erfolgsaussichten nur sehr gering sind.
Man sollte meinen, dass die Handlung irgendwann eintönig wird, weil man im Grunde die ganze Zeit nur ein stiller Beobachter eines Mannes ist und kaum Konversation stattfindet. Aber gerade dieser Kampf, den Mark mit sich und den Gegebenheiten auf dem Mars ausfechten muss, macht den Roman interessant. Dadurch lernt man Mark und seinen Charakter richtig intensiv kennen und lieben.
Ich muss aber auch sagen, dass man die Handlung an der ein oder anderen Stelle hätte minimal straffen können, ohne den Lesegenuss zu mindern.

Für mich war dies ein guter Roman mit einer Menge Esprit und Erfindungsreichtum. Und obwohl man die ganze Zeit nur einem Mann auf dem Mars dabei beobachtet, wie er ums Überleben kämpft, überzeugt dieser gerade dadurch!
Daher bekommt der Roman von mir auch starke 4 (von 5) Punkte.


[Rezension] "Auch morgen werden Rosen blühen" von Clara Sternberg

Buchinformationen: (Quelle: http://www.aufbau-verlag.de/)

Broschur, 304 Seiten
Aufbau Taschenbuch
978-3-7466-3173-8
9,99 €


Autoreninfo: (Quelle: http://www.aufbau-verlag.de/)

Clara Sternberg, 1960 geboren, wollte als Kind Ärztin, Schauspielerin, Tierärztin, Schriftstellerin oder Sängerin werden. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Texterin und Übersetzerin. Clara Sternberg lebt in Berlin. Im Aufbau Taschenbuch sind ihre Romane „Sonntags bei Sophie“ und „Auch morgen werden Rosen blühen“ lieferbar.



Klappentext:

Was würdest du tun, wenn dir das Leben eine zweite Chance gibt?
Alma geht es eigentlich gut: Sie hat eine wunderbare beste Freundin, einen großen Garten, und sie ist frisch verliebt. Doch dann wacht sie auf der Intensivstation auf. Ihr Herz ist stehen geblieben – und ihr Leben gerät aus dem Gleichgewicht. Ist sie wirklich glücklich? Was ist aus ihren Träumen geworden? Hat sie die Liebe ihres Lebens aufgegeben? Gut, dass ihre Freundin sie bei der Suche nach Antworten begleitet, denn man braucht Mut, wenn man verpasste Chancen doch noch nutzen will …
Eine mitreißende Geschichte über die Liebe, vergessene Wünsche und die Möglichkeit, alles noch einmal zu wagen


Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch als Wanderbuch erhalten und war daher ziemlich gespannt. Als ich anfing zu lesen, stellte ich direkt fest, dass ich meine Vorstellung, die vor dem Lesen von der Hauptfigur hatte, erst mal direkt über Bord werfen konnte. Ich war davon ausgegangen, dass es sich um eine Frau um die Dreißig handelt. Tatsächlich ist Alma aber gut 20 Jahre älter. Obwohl Alma deutlich älter als ich ist, fiel es mir nicht schwer mich in sie hineinzuversetzen, da sie ziemlich "jugendlich" rüberkommt, gleichzeitig aber auch schon eine gewisse Erfahrung ausstrahlt. Alma ist eine überaus sympathische Hauptfigur, bei der man nicht anders kann, als sie direkt ins Herz zu schließen und mit ihr und ihrer Lebenskrise mitzufühlen, als sie einen Herzinfarkt erleidet.
Man spürt beim Lesen, dass Clara Sternberg sich wirklich Gedanken zu ihren Figuren gemacht hat, da sie alle, bis hin zu den Nebenfiguren einzigartig und teils auch ziemlich urig ist. Stellenweise kommen berlinerische Eigenheiten stark zum Vorschein, über die man an der ein oder anderen Stelle schmunzeln muss.

Dieser Roman erzählt von vergangener Liebe und welche Rolle sie auch in unserem späteren Leben spielen kann. Jeder hat sich bestimmt schon mal die Frage "Was wäre wenn" gestellt, die in diesem Roman eine zentrale Rolle spielt. Gerade dies macht diesen Roman überaus lesens- und seine Figuren liebenswert.
Nach einem Herzinfarkt ist Almas Leben und Gefühlswelt plötzlich auf den Kopf gestellt, da sie während ihrer Nahtoderfahrung sich mit ihrer ersten Liebe Max und gemeinsamen Kindern gesehen hat, einem Szenario, dass nie so eingetreten ist. Alma stellt sich plötzlich die Frage, was wäre, wenn sie Max damals mit nach Australien begleitet hätte? Auch wenn sie weiß, dass es nie so werden wird, wie sie es in den Minuten ihres Herzstillstands geträumt hat, kann sie nicht aufhören an Max zu denken und versucht ihn ausfindig zu machen. Dadurch stößt sie insbesondere bei ihrer "neuen Liebe" Bernhard auf Unverständnis. Am Ende heißt es von Alma zu entscheiden, was sie vom Leben möchte und egal wie sie sich entscheiden wird, ob sie mit den Konsequenzen leben kann.

Gleichzeitig ist dieser Roman auch eine Liebeserklärung an Berlin, die unsere Hauptstadt nicht nur als Großstadt deklariert, sondern auch ländlichen Charme des Ortes zeigt. Ich für meinen Teil habe die Orte beim Lesen real vor Augen gehabt und konnte die Blumen förmlich riechen.

Ich habe diesen Roman innerhalb von 1 1/2 Tagen komplett gelesen, so sehr hat er mich gefesselt. Da an der ein oder anderen Stelle Almas Verhalten allerdings ein wenig unverständlich ist, kann ich leider nicht die volle Punktzahl geben. Daher bekommt der Roman von mir äußerst starke 4 (von 5) Punkte.


[Rezension] "Das Gefühl, das man Liebe nennt" von Julie Cohen

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-453-35838-6
Erschienen: 15.06.2015


Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Berkshire, England. Sie leitet Schreibworkshops und widmet sich den Rest der Zeit dem Schreiben. Im Diana Verlag erschienen ihre Romane »Mit den Augen meiner Schwester«, »All unsere Träume« und »Das Gefühl, das man Liebe nennt«.



Klappentext:

Felicity ist glücklich. Sollte sie zumindest sein, denn sie hat den besten Ehemann der Welt, lebt in einem bezaubernden Cottage, und ihre Kinderbücher sind ein Riesenerfolg. Doch in letzter Zeit kommen immer häufiger Erinnerungen an ihre erste große Liebe Ewan zurück, der ihr vor vielen Jahren das Herz gebrochen hat. Warum verspürt sie plötzlich solche Sehnsucht nach ihm? Felicity kann nicht anders und folgt diesen Gefühlen, die sie selbst nicht versteht. Ist sie dabei, sich zu finden – oder zu verlieren? Fast zu spät erkennt sie, was wirklich mit ihr los ist …


Meine Meinung;

Nachdem ich bereits "Mit den Augen meiner Schwester" und "All unsere Träume" von der Autorin gelesen habe und sie mir gefielen, war ich auf diesen Roman natürlich ziemlich neugierig.
Als ich anfing zu lesen, kam leider nicht direkt Lesefreude bei mir auf. Anfangs dachte ich noch, die würde schon noch kommen. Aber dem war dann leider nicht so.
Ich hatte direkt zu Beginn meine Probleme mit der Hauptfigur Felicity und diese legten sich auch im Laufe des Romans nicht wirklich. Sie wirkte mir einfach zu unnahbar und distanziert, als das sie sympathisch rüberkommen kann. Obwohl sie es im Leben nicht immer ganz leicht hatte, konnte ich nicht unbedingt Mitgefühl für sie empfinden. Und auch als sie eine schreckliche Diagnose erhält, hielt sich dies in Grenzen, da sie ständig andere für ihre Situationen verantwortlich macht. So ist das Zusammenleben mit ihrem Mann Quinn beispielsweise plötzlich für ihre Schreibblockade verantwortlich und sie ist auch nur bedingt bereit dessen Kinderwunsch zu verstehen. Allerdings versucht sie sich auch nicht wirklich mit ihm auseinanderzusetzen, sondern flüchtet - nicht nur in ihrer Fantasie, sondern auch räumlich.
Allerdings muss man auch sagen, dass die anderen Figuren teilweise auch nicht besonders hervorstechend sind. Es sind relativ normale Menschen wie du und ich und bieten dadurch immerhin die Möglichkeit sich besser in sie hineinzuversetzen. Am sympathischsten von allen Figuren kamen bei mir immer noch Quinns Mutter und seine Schwester rüber. Seine Mutter, einfach weil sie total mütterlich, mit einer großen Prise Neugier ist. Und Quinns Schwester, weil sie sich immer stehts in diskreter Rücksicht übt, gleichzeitig jedoch auch Dinge in die Hand nimmt.

Generell bietet dieser Roman eine Menge Potential, der leider nicht vollkommen ausgeschöpft wird. Der Handlung fehlt es an echter Dramatik, so dass nur an wenigen Stellen richtige Spannung aufkommt. Stattdessen dümpelt die Handlung ziemlich vor sich hin. Oftmals konnte man Dinge bereits vorausahnen, wodurch nur wenige Überraschungsmomente auftauchten.
Leider kam bei mir auch kein Gefühl von echter Liebe bei diesem Roman über.

Leider musste ich mich etwas durchs Buch quälen, weil keine Sympathien für die Hauptfigur aufgekommen sind! Ich bin auf jeden Fall besseres von Julie Cohen gewöhnt und hoffe, dass mich ihr nächster Roman wieder überzeugen kann.
Daher bekommt der Roman von mir leider nur 2 (von 5) Punkte.


Gemeinsam Lesen #154


Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese aktuell "Der Marsianer" und bin derzeitig auf Seite 225 (von 512).



Klappentext:
Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes ...




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Nebenbei: Auf genau diese Weise ist die Crew von Apollo 1 gestorben.

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich bin auf das Buch (und dem dazugehörigen Film) aufgrund vieler positiver Meinung aufmerksam geworden. Da ich den Film bereits bei mir liegen habe, aber zuvor das Buch gelesen haben wollte, habe ich mir das Buch nun vorgenommen.
Ich finde das Buch interessant. Vieles ist aus Sicht des "gestrandeten" Astronauten Mark geschrieben, der mir überaus gefällt. Mark besticht durch seinen Sinn für Humor, aber auch mit seinem Erfindungsreichtum. Stellenweise gleicht er ein wenig MacGyver, indem er versucht das Beste aus seiner Situation herauszuholen. Dabei gelingt ihm vieles. Manches geht allerdings auch daneben, so dass es auch ein wenig an ein Wunder grenzt, dass er noch am Leben ist.
Ich hätte zuvor nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen würde. Insbesondere, da es nicht mein übliches Genre ist. So langsam finde ich Gefallen an solchen Stories. Es macht sich echt bezahlt auch mal andere Genre auszuprobieren. Man entdeckt dabei teilweise echte Buchperlen.

4. Hast du eine Geschichte und ihre Charaktere jemals so sehr geliebt, dass du richtig niedergeschlagen warst, als du das Buch fertig gelesen hattest?

Das ist mir teilweise bereits mehrfach passiert. Wenn ein Buch besonders gut war, dann habe ich in der Regel auch immer Probleme mit dem nächsten Buch zu beginnen. da ich dies dann immer automatisch an dem Buch davor messe. Wenn mich Figuren oder Handlungen richtig mitnehmen, dann muss ich auch manchmal eine Lesepause von ein bis zwei Tagen einlegen oder eine ziemlich leichte Lektüre lesen.
In der Regel habe ich nach ein paar Tagen das Buch dann aber auch verdaut und kann mich vollkommen auf das nächste Buch einlassen.
Meistens passiert mir dies bei sehr emotionalen, dramatischen oder extrem spannenden Büchern. Zuletzt hatte ich dies u.a. bei "Bis ans Ende der Geschichte" von Jodi Picoult und "Kurz bevor das Glück beginnt" von Agnès Ledig.


Wie sieht es bei euch aus? Hat euch ein Buch schon mal so richtig mitgenommen?


Winterliche Frühlingsgrüße
Natalie

Rückblick Februar 2016

Hallo zusammen,

die ersten Tage des März sind inzwischen um und ich habe heute endlich mit der letzten offenen Rezension endlich auch den Februar und damit auch die Sparstrumpf-Challenge abgeschlossen.

Im Februar hatte ich zwischendurch ein kleines Lesetief. Anfang des Monats war ich beruflich unterwegs und war Abends dann zu müde zum Lesen. Daher sind etwas weniger Bücher, als geplant zusammengekommen. Ende des Monats konnte ich dann "dank" meiner Grippe ein wenig aufholen (etwas Gutes muss so eine Grippe ja haben, oder?!),

Gelesen habe ich:
Das Jahr, in dem wir alles wagen - Lucy Diamond (Rezension)
Weil wir zusammengehören - Anouska Knight (Rezension)
Im Spiegel ferner Tage - Kate Riordan (Rezension)
Die Auserwählten 2: In der Brandwüste - James Dashner (Rezension)
Wir zwei und der Himmel dazwischen - Polly Dugan (Rezension)
Frühlingsnächte - Debbie Macomber (Rezension)
All die verdammt perfekten Tage - Jennifer Niven (Rezension)

Mein HIGHLIGHT im Februar war "Wir zwei und der Himmel dazwischen" von Polly Dugan, ein Buch, dass es geschafft hat mich direkt zu Beginn vor Rührung Tränen in die Augen zu treiben. Dies ist vielleicht nicht das fröhlichste Buch, das man lesen kann. Aber dieses Buch erzählt mit beeindruckender Emotionalität vom Verabschieden, Loslassen und Neuanfang und reißt einen so mit, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
Ein richtiges FLOP war in diesem Monat erneut nicht dabei. Lediglich von "All die verdammt perfekten Tage" hatte ich mir etwas mehr erhofft. Insbesondere, da dieses Buch in den letzten Wochen total gehypt wurde. Dies ist im Grunde kein schlechter Roman. Allerdings hatte ich so meine Probleme mit den Figuren.

Mein SUB hat sich um 3 Bücher verringert, somit habe ich die erste Aufgabe des SUB-Abbaus auch geschafft. Leider sind auch im Februar wieder "neue" Bücher in meinen Bücherschrank gewandert (weshalb ich hier keine Punkte sammeln konnte). Aber zum Glück hielt sich dies mit 4 Büchern noch in Grenzen. 
Ich kann schon mal sagen: Im März wird es eng. Ich habe bereits vier Bücher ertauscht, eins gekauft und ein Wanderbuch ist unterwegs zu mir. Wenn ich zumindest die erste Aufgabe des SuB-Abbaus in diesem Monat schaffen möchte, dann muss muss ich derzeitig mindestens 8 Bücher lesen. 

Im Februar habe ich nun die Sparstrumpf-Challenge #4 abgeschlossen, bei der es darum geht ein ganzes Jahr lang für jedes gelesene Buch (bzw. in meinem Fall auch für jede geschriebene Rezension) einen bestimmten Geldbetrag in eine Spardose zu legen. Ich habe die Challenge komplett durchgezogen und so immerhin 195€ zusammengespart. 
Auch bei der nächsten Sparstrumpf-Challenge #5 bin ich wieder mit dabei. 








Bezüglich meiner aktuellen Teilnahme am der Challenge "40 Tage Projekt: Zuckerfrei" und meinem Zwischenstand habe ich ja diese Woche schon berichtet. Hier kämpfe ich immer noch mit mir. 


Leider musste ich meine Sparchallenge, die ich im Januar begonnen habe und bei der es darum geht jede Woche einen steigenden Betrag in eine Spardose zu packen (KW1 = 2€, KW2 = 4€, KW3 = 6€, etc.) musste ich jetzt leider ad acta legen. Im Februar bin ich mit meinem Auto liegen geblieben bzw. der Motor startete nicht mehr. Leider war's nicht einfach nur die Batterie, weshalb mich die Reparatur knapp 500€ gekostet hat. Und seit letzter Woche streikt nun auch die Waschmaschine und zickt rum, indem sie nicht mehr richtig abpumpt und den Weichspüler nicht mehr zieht. Leider hilft auch die Störungshilfe aus der Gebrauchsanweisung nicht. Probleme bestehen weiterhin. Eine Reparatur lohnt sich leider auch nicht mehr. Die Maschine ist inzwischen 20 Jahre alt. Daher würde die Reparatur einfach nur unnötige Kosten verursachen, ohne die Garantie zu haben, dass die Maschine nicht bald wieder zickt, d.h. eine neue Maschine muss her!
Da ich somit keine wirklichen Geldreserven habe, kann ich die Sparchallenge nicht durchhalten. Vielleicht nächstes Jahr?! Aber zumindest die 50€, die ich nun bereits seit acht Monaten jeweils zurücklege, werde ich weiterhin sparen. Bis zum Jahresende werde ich so immerhin 850€ zusammenhaben. 

So, das war's dann für's Erste von mir. ;-) 

Liebe Grüße
Natalie

[Rezension] "Die Auserwählten 2: In der Brandwüste" von James Dashner

Buchinformationen:

D: 29,99 € / A: 30,90 €
ISBN 978-3-551-52068-5
Chicken House (26. September 2014)


Autoreninfo: (Quelle: http://www.carlsen.de/)

James Dashner wuchs in einer Kleinstadt in Georgia, USA, auf. Der dichte Wald in dieser Gegend lieferte ihm bereits als Kind viele Ideen für seine späteren Geschichten. Nach seinem Studium arbeitete James zunächst in der Wirtschaft. Doch schon bald fühlte er sich als "kreativer Mensch im Körper eines Buchhalters" gefangen und wandte sich dem Schreiben zu. Seitdem ist er Autor zahlreicher Bücher. Seine Serie "Maze Runner - Die Auserwählten" eroberte weltweit die Bestsellerlisten und hat sich inzwischen mehr als 16 Millionen Mal verkauft. Die ersten beiden Bände wurden von 20th Century Fox verfilmt, unter anderem mit Dylan O’Brien und Thomas Brodie-Sangster in den Hauptrollen. James Dashner lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern inmitten der Rocky Mountains, behauptet er zumindest.


Klappentext:

Sie haben einen Ausweg aus dem tödlichen Labyrinth gefunden und geglaubt, endlich wären sie frei. Doch auf Thomas und seine Freunde wartet das Grauen: sengende Hitze, verbranntes Land und ein tödlicher Virus.
Und noch immer halten die undurchsichtigen Schöpfer die Fäden in der Hand. Damit steht den Jungen die nächste Prüfung bevor. Sie müssen innerhalb von zwei Wochen die Brandwüste durchqueren, sonst sind sie verloren …
Ein Wettkampf gegen die Zeit und mörderische Gegner – Spannung pur!


Meine Meinung:

Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe, bevor ich den Film sah, wollte ich natürlich zunächst diesen Band lesen bevor ich mir den Film ansehe. Da ich mir vor kurzem auch den zweiten Film auf DVD besorgt habe, war für mich natürlich klar, dass ich das Buch schnellstmöglichst lese.
Als ich dann anfing zu lesen, hat mich das Buch auch direkt in seinen Bann gezogen. Ich war total gefesselt von den Ereignissen des Romans. Thomas und seine Freunde werden vor neuen Herausforderungen gestellt. Außerdem erfährt man mehr über die tödliche Seuche, die die Menschheit befallen hat.
Nachdem die Gruppe am Ende des ersten Teils "gerettet" wurde, erfahren sie sehr schnell, dass dies nur eine vorgetäuschte Rettung war und sie sich weiterhin in der Hand der Regierungsorganisation A.N.G.S.T. (oder im Englischen WICKED) befinden. Theresa wird dabei von den Jungen getrennt. Diese Organisation hat sich weitere perfide Aufgaben für die Gruppe ausgedacht. Dieses Mal sollen sie innerhalb von zwei Wochen die sogenannte Brandwüste durchqueren, um zum sicheren Hafen zu gelangen, wo sie vom Brand geheilt werden sollen. Dies hört sich allerdings leichter an, als es scheint. Befindet sich zwischen ihnen doch eine sengende Wüste, wo die Sonne alles versengt, was mit ihr in Berührung kommt, und außerdem eine Stadt, in der die vom Brand infizierten Menschen gebracht werden, wo sie sich zu regelrechten Zombies verwandeln.
Des weiteren scheint die telepathische Verbindung die Thomas und Theresa verbindet, gekappt zu sein. Theresa befindet sich inzwischen bei einer zweiten Versuchsgruppe, die nur aus Mädchen besteht und die es insbesondere auf Thomas abgesehen haben. An Theresas Stelle ist Aris getreten, der auch über telepathische Fähigkeiten verfügt, dem Thomas und auch die anderen jedoch nicht über den Weg trauen.

Es kristalisiert sich in diesem Band immer mehr heraus, dass Thomas der Schlüssel zur Rettung ist. Auch wenn er sich nicht so recht erklären kann, warum dies so ist. Thomas wird während der Reise immer wieder von Träumen geplagt, in denen seine Vergangenheit nach und nach aufgedeckt wird. Dadurch erfährt man auch als Leser mehr von den Machenschaften der Organisation.

Dieser Band toppt den ersten Band nochmals um Längen, da er immer wieder mit interessanten Wendungen aufwarten kann. Er erzeugt durchweg eine solche Spannung, dass es einem schwer fällt das Buch aus der Hand legen zu wollen. War der erste Band durch die Griewer stellenweise schon etwas blutrünstig und für die Figuren kräftezerrend, steigert dieser Roman sich hier noch um einige Längen. Die Figuren müssen nicht nur Zombies, sengende Hitze und neue "Ungeheuer" überstehen, sondern auch Verrat untereinander. Die Gruppe muss dabei erkennen, dass es gar nicht so einfach ist, einander zu vertrauen, wenn man immer neue Sachen über jemanden erfährt.
Dieser Roman kann mit einer Menge Dramatik, Aktion und auch psychologischem Tiefgang aufwarten. Dies macht den Roman spannend und den Plot interessant.
Die Figuren zeigen in diesem Roman, dass sie alle eine geheimnisvolle Vergangenheit verbindet, insbesondere zwischen Thomas, Theresa und Aris.

Da es schwierig ist, diesen Roman wiederzugeben, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, werde ich hier auch nicht mehr dazu sagen, außer dass ich für diesen Roman eine absolute Leseempfehlung aussprechen kann.
Ich bin in jedem Fall froh, dass ich diesen Roman vor dem Film gelesen habe. Er hat seine starken 4 (von 5) Punkte auf jedem Fall voll verdient.


P.S.: Hier noch kurz meine Meinung zum Film:
Ich muss gestehen, dass mir der Film zwar ziemlich gut gefallen hat. Allerdings war ich sehr enttäuscht, da er viele Elemente des Romans überhaupt nicht aufgegriffen hat. Ich musste den Film schon ein zweites Mal schauen, um ihn zu mögen, da ich beim ersten Schauen immer nur dachte "Hey, das ist ja ganz anders, als im Buch". 
Der erste Film hat sich zumindest noch ansatzweise an den Geschehnisse des Romans gehalten. Dieser Film jedoch erzählt einen ganz anderen Plot, wodurch die Handlung schon ein wenig an Dramatik verliert. Viele, wie ich meine wichtige Ereignisse, die den Roman gerade lesenswert machen, spielen im Film überhaupt keine Rolle. Dies hat mich schon etwas enttäuscht. 
Ich bin definitiv froh, dass ich den Roman zuvor gelesen habe.