Mini-Blogpause

Hallo zusammen,

ich habe mir dies nun das ganze Wochenende überlegt. Aber ich denke, dass ich diesen Schritt nun gehen muss.

Ich werde eine Mini-Blogpause einlegen! Es geht leider nicht anders!
In den letzten Wochen war und ist mein Leben total stressig, weshalb ich es ein wenig entschleunigen muss. Ich habe momentan großen beruflichen Stress und fühle mich einfach nur noch ausgelaugt. Selbst am Wochenende fällt es mir schwer zur Ruhe zu kommen. Gestern Abend habe ich mich beispielsweise nur kurz aufs Bett legen wollen, um ein wenig zu entspannen und bin dann plötzlich eingeschlafen und erst gegen 5:30 Uhr wieder wach geworden. Momentan könnte ich nur noch schlafen und habe keine Energie mehr für andere Sachen.
Insbesondere in den letzten beiden Wochen bin ich in der Regel Abends nach Hause gekommen, habe noch kurz etwas gegessen und hatte dann keinen Elan mehr mich so wirklich meinem Blog zu widmen. Darunter hat nicht nur die Anzahl meiner Beiträge gelitten, sondern auch deren Qualität. Ich bin momentan einfach nicht mit dem Herzblut dabei.

Ich habe dabei ein total schlechtes Gewissen und möchte nicht so weitermachen. Wenn ich meine berufliche Herausforderung meistern möchte, bedeutet dies leider, dass ich etwas, was mir eigentlich total viel Spaß macht, in den Hintergrund schieben muss.
Da ich mich nicht mehr zerreißen möchte, werde ich momentan keine Beiträge veröffentlichen. Die noch offenen zwei Rezensionen zu Reziexemplaren werde ich im Mai nachholen. Ich hoffe, dass die Verlage mir dies verzeihen.

Glücklicherweise ist die Verbesserung bereits in Sicht, weshalb meine Pause auch nicht von langer Dauer sein wird. Ich denke, dass diese Pause etwa 2-4 Wochen dauern wird.

Ich hoffe, dass ihr mir gewogen bleibt!

Sonnige Frühlingsgrüße
Natalie

[Rezension] "Der Glasmurmelsammler" von Cecelia Ahern

Buchinformationen: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

Hardcover
Aus dem Englischen von Christine Strüh
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-8105-0152-3


Autoreninfo: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

Cecelia Ahern ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt. Sie wurde 1981 in Irland geboren und studierte Journalistik und Medienkommunikation in Dublin. Mit 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte: ›P.S. Ich liebe Dich‹, verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere weltweit veröffentlichte Bücher in Millionenauflage. Die Autorin wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, schreibt auch Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie ›Samantha Who?‹ mit Christina Applegate sowie einen Zweiteiler für das ZDF. Auch ihr Roman ›Für immer vielleicht‹ wurde fürs Kino verfilmt. Cecelia Ahern lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Norden von Dublin.


Klappentext:

Wie gut kennen wir die Menschen, die wir lieben? Der neue große Roman der einfühlsamen Erfolgsautorin Cecelia Ahern aus Irland. ›Der Glasmurmelsammler‹ ist eine berührende Vater-Tochter-Geschichte, in der sich in kleinen Glaskugeln große Träume und Gefühle spiegeln.

Als Fergus einen Schlaganfall hat, vergisst er fast alles aus seinem Leben. Da findet seine Tochter Sabrina seine Glasmurmel-Sammlung, von der er ihr nie etwas erzählt hat. In der Sammlung fehlen die wertvollsten Stücke, und Sabrina macht sich auf die Suche nach ihnen. Es stellt sich heraus, dass Fergus noch viel mehr Geheimnisse hatte, und alle scheinen mit den schillernden Kugeln verbunden zu sein. Doch wenn ihr Vater nicht der Mann ist, für den sie ihn gehalten hat – was bedeutet das für Sabrinas eigenes Leben?

Die Geschichte eines Vaters, der Weg einer Tochter – der neue Bestseller von Cecelia Ahern, die weltweit Millionen von Leserinnen und Lesern begeistert.


Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch letztes Weihnachten als Geschenk erhalten, bin allerdings jetzt erst in der Stimmung gewesen es zu lesen. Ich muss gestehen, dass ich Cecelia Ahern und die meisten ihrer Bücher ziemlich mag. Da ihre Bücher zwischenzeitlich aber sehr ins Magische abdrifteten, bin ich jedes Mal gleichzeitig auf den Inhalt ihres neues Buches gespannt und hoffe zugleich, dass es dieses Mal nicht ins Magische abdriftet.

Als ich anfing zu lesen, war ich zunächst ziemlich zwiegespalten. Von der Idee her ist die Handlung sehr interessant. Die Handlung hüpft immer wieder zwischen der Gegenwart, in der die weibliche Hauptfigur Sabrina erfährt, dass ihr an Demenz erkrankter Vater Fergus Murmeln gesammelt und dies die ganze Zeit vor seiner Familie geheim gehalten hat, und Fergus Leben in der Vergangenheit hin und her.
Allerdings zieht sich einiges etwas und man kommt zwischendurch ein wenig durcheinander zu welcher Zeit die Handlung gerade spielt. Ich hatte mir auf jeden Fall mehr vom Buch erhofft.
Das Buch ist perse nicht schlecht. Allerdings hatte ich insbesondere so meine Probleme mit Sabrina. Sie ist mir die ganze Zeit über ziemlich suspekt gewesen und es fiel mir schwer mich in sie hineinzudenken. Sabrina bemitleidet sich ständig selbst und macht andere (insbesondere auch ihren Vater) für Dinge, die in ihrem Leben nicht so laufen, wie sie möchte, verantwortlich. Dadurch kann man nicht immer mit ihr mitfühlen, wenn ihr das Leben mal nicht so gut mitspielt.

Die Handlung dieses Romans ist irgendwie so ganz anders, als ich es von Ahern gewohnt bin. Die Rückblicke in die Vergangenheit von Fergus sind sehr interessant, aber Sabrina bleibt bis zum Ende hin nicht gerade liebenswert.
Hier steht nicht, wie typisch bei einem Ahern-Roman, die Liebe im Vordergrund, sondern das menschliche und familiäre Miteinander und ein Geheimnis rund um eine Murmelsammlung.
Die Rückblicke in die Vergangenheit von Fergus sind sehr interessant. Man erfährt einiges über die früheren Zeiten in Irland und wartet die ganze Zeit darauf, dass man Rückschlüsse auf die Murmelsammlung schließen kann. Vieles ist bleibt bis zum Ende (und teilweise auch darüber hinaus) noch in der Schwebe, wodurch zum Einen Spannung erzeugt wird, man zum Anderen allerdings unsicher ist, wie man die Handlung einschätzen soll.

Diesem Buch fehlt der typische Ahern-Charme, den es hervorragend gemacht hätte. Daher kann ich diesem Roman leider auch nicht mehr als gute 3 (von 5) Punkte geben.


Wer neugierig geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*

Gemeinsam Lesen #159


Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese derzeitig "Liebe auf Gansett Island" von Marie Force und bin aktuell auf Seite 42 (von 280).


Klappentext:
Maddie Chester ist fest entschlossen, ihren Heimatort Gansett Island, mit dem sie nur schlechte Erinnerungen und hässliche Gerüchte verbindet, zu verlassen. Aber dann wird sie auf dem Weg zur Arbeit beim McCarthy's Resort Hotel, wo sie einen Job als Zimmermädchen hat, von dem in Gansett allseits beliebten Mac McCarthy angefahren. Er ist wieder in der Stadt, um seinem Vater beim Verkauf des Familienhotels zur Seite zu stehen, und hatte eigentlich nicht vor, lange zu bleiben. Da Maddie bei dem Unfall am Bein verletzt wird, zieht er bei ihr ein, um sich um sie zu kümmern und ihr bei der Versorgung ihres kleinen Sohns zu helfen. Er merkt sehr schnell, dass seine Pläne, nur kurz auf der Insel zu bleiben, ernsthaft in Gefahr geraten und er vielleicht doch für die Liebe geschaffen ist.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Wenn das Haus Herrschaftsgebiet Linda McCarthys war, so herrschte Big Mac über die scheunenartige Garage.



3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Dieses Buch lag bereits seit längerem auf meinem SUB und anlässlich des SUB ABBAU EXTREM habe ich beschlossen es endlich vorgenommen. Und bislang bereue ich es auch keineswegs das Buch endlich zur Hand zu nehmen.
Ich bin noch relativ am Anfang und kann daher noch nicht allzu viel dazu sagen. Bislang gefällt es mir aber ganz gut. Maddie und Mac scheinen interessante Charaktere zu sein, in denen mehr zu stecken scheint, als auf den ersten Blick zu sehen ist. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wohin sich die Geschichte entwickelt.


4. Hast du ein Lesezeichen oder gibt es etwas anderes, dass du als Lesezeichen missbrauchst?

Genau genommen habe ich sogar mehrere Lesezeichen. Allerdings auch ein Lieblingslesezeichen. Es ist aus Metall und so im Stil 50er Jahre Werbeschildchen gehalten. Leider kann ich gerade kein Bild davon machen.
Generell nehme ich aber auch neben "normalen" Lesezeichen schon mal Postkarten als Lesezeichen, falls ich mal mehr als ein Buch gleichzeitig lese.


Und wie steht's bei euch? Habt ihr auch ein besonderes Lesezeichen?


Nette Frühlingsgrüße
Natalie

[Rezension] "Das Meer in deinem Namen" von Patricia Koelle

Buchinformationen: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

€ (D) 9,99 | € (A) 10,30
544 Seiten,
FISCHER Taschenbuch
ISBN 978-3-596-03188-7



Autoreninfo: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

Patricia Koelle ist eine Berliner Autorin mit Leidenschaft fürs Meer – und fürs Schreiben, in dem sie ihr immerwährendes Staunen über das Leben, die Menschen und unseren sagenhaften, unwahrscheinlichen Planeten zum Ausdruck bringt.



Klappentext:

Ein Buch wie warmer Sand am Meer. Wie das Rauschen der Wellen im Ohr. Wie Sonne auf unserer Haut.
Niemand redet darüber, wie Carlys Eltern ums Leben kamen. Der Tod ist für sie ebenso tabu wie alles, was mit dem Meer zusammenhängt. Da bekommt sie ein Angebot. Sie soll ein altes Reetdachhaus an der Ostsee ausräumen und für den Verkauf vorbereiten. Vier Sommerwochen hat sie dafür Zeit. Für Carly die Chance, sich ihrer Angst vor dem Meer zu stellen und Abstand von ihrer unmöglichen Liebe zu gewinnen. Doch schon bald fühlt sie sich der Frau, die in dem Haus gewohnt hat und der sie sehr ähnlich sieht, seltsam nahe…


Meine Meinung:

Ich bin in der Bücherei auf das Buch gestoßen, da mich das Cover und der Klappentext ansprach. Als ich jedoch anfing zu lesen, erlebte ich eine deutliche Ernüchterung. Ich kam nicht so wirklich in die Handlung rein und konnte kaum Sympathien für die Hauptfigur entwickeln. Ich hatte Schwierigkeiten mich in Carly hineinzudenken. Sie hat nur wenig Selbstbewusstsein und lässt sich sehr von ihrer heimlichen Liebe beeinflussen, ohne dass sie es wirklich merkt. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass sie von ihrem geheimen Liebhaber, der auch noch ihr "Vorgesetzter" ist, entlassen wird und sich dann auch noch bereit erklärt das Reetdachhaus, dass er geerbt hat auszuräumen und für den Verkauf vorzubereiten. Wer würde denn bitte schön so etwas machen???
Erst zum Ende des Romans hin konnte ich mich minimal zu ihr hingezogen fühlen und auch nur deshalb, weil sie mit Hilfe der Küstenbewohner zu ihrem wahren Selbst findet.

Ich habe definitiv Probleme die Figuren auseinander zu halten. Die Figuren waren sich teilweise ziemlich ähnlich. Des Weiteren fand ich die Tatsache, dass sämtliche Figuren, die an der Küste lebten skandinavische Vornamen trugen. Klar ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass die Häufigkeit in dieser Region erhöht ist. Aber jeder??? Und das in der heutigen Zeit??? Ich fand das ziemlich irritierend und stellenweise auch nervig. Dadurch kamen sie bei mir einfach nicht besonders einzigartig rüber und konnten so auch nicht einzeln brillieren.

Und irgendwie geschieht auch nicht wirklich etwas aufregendes. Zwar stößt Carly beim Ausräumen des Hauses auf Spuren der ehemaligen Bewohnerin und fühlt sich ihr verbunden. Jedoch springt der Funke hier nicht so richtig über. Die meisten Zeit plätschert die Handlung so dahin, dass es ihr deutlich an Dramatik fehlt.
Man hätte die Handlung um rund die Hälfte straffen können, ohne dass dies wirklich aufgefallen wäre. Vieles ist ziemlich langatmig und die Autorin wiederholt sich des häufigeren.

Dieses Buch konnte mich leider so gar nicht überzeugen - zu viele Figuren, die man kaum auseinander halten kann und eine zu lange Handlung. Ich war zwischendurch mehrmals geneigt, das Buch abzubrechen, habe mich aber letztendlich zum durchaus stimmigen Ende durchgekämpft. Aber ein gutes Ende kann leider auch die schwache Handlung davor nicht aufwerten.
Daher kann ich diesem Roman auch nicht mehr als 1 (von 5) Punkten zu geben.


[Rezension] "Zeit der Liebe in Thunder Point" von Robyn Carr

Buchinformationen: (Quelle: https://www.harpercollins.de)

Erscheinungstag: Do, 10.03.2016
Bandnummer: 25913
Seitenanzahl: 304
ISBN: 9783956492860


Autoreninfo: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

Als Robyn Carr mit Ende Zwanzig ihrem Ehemann zu seinen Einsätzen als Air Force Helikopterpilot folgte, konnte sie ihren eigentlichen Beruf als Krankenschwester nicht mehr ausüben. So begann sie erst zu lesen, und dann selber zu schreiben. Inzwischen sind von der erfolgreichen Bestsellerautorin und Mutter von zwei Kindern über fünfundzwanzig Romances erschienen.



Klappentext:

Hank Cooper ist ein Abenteurer, den es nie lange an einem Ort hält. Auch in dem idyllischen Thunder Point ist er bloß auf Durchreise. Sobald er sich um das Erbe eines Freundes gekümmert hat, will er weiterziehen. Doch Hank erwartet eine Überraschung in Gestalt der attraktiven Pilotin Sarah. Seit Langem hat er sich nicht mehr so zu einer Frau hingezogen gefühlt. Ohne es zu wollen, steht er am Scheideweg: Kehrt er in sein altes Leben zurück – oder lässt er es zu, dass sein Herz ein Zuhause findet? Der Auftakt der neuen Serie von Nr.-1-New York Times-Bestsellerautorin Robyn Carr


Meine Meinung:

Nachdem mich die Autorin mit ihrer Virgin River - Reihe total in ihren Bann gezogen hat, war dieser Start ihrer neuen Reihe natürlich für mich Pflicht. Als ich anfing zu lesen, war ich sofort wieder in Carrs perfekt inszenierter Welt, in der die Menschen zwar in der Regel auch ziemlich rau, aber dennoch gleichzeitig auch total fürsorglich sind.

Mit diesem Auftakt zu ihrer neuen Reihe führt Carr die Leser an das kleine Küstenstädtchen Thunder Point, in dem die meisten Bewohner ein einfaches Leben führen. Den ehemaligen Piloten Hank verschlägt es in diesen Ort, als er vom Tod seines alten Freundes erfährt und dieser ihm etwas hinterlässt. Hank, der von allen immer Coop oder Cooper genannt wird, möchte eigentlich nur kurz das Erbe klären und dann wieder verschwinden. Als er dann erfährt, dass sein Freund ihm seine Bar und den Küstenstreifen auf dem diese befindet, hinterlassen hat, bleibt Cooper noch, um die Bar wieder instand setzen zu lassen. Dabei verliebt er sich jedoch nicht nur immer mehr in den kleinen Ort und seine Bewohner, sondern insbesondere in die junge Küstenwachenpilotin Sarah, die ihn allerdings zunächst von sich weist, ist eine Liebe doch das Letzte, was sie momentan möchte.
Aber manchmal ist Wollen halt nebensächlich und die beiden müssen sich entscheiden, was sie tatsächlich vom Leben und ihrer Zukunft erwarten.

Mit Hank, der bereits kurz in der Virgin River Reihe auftaucht, und Sarah sind Robyn Carr zwei überaus liebenswerte und vielschichtige Charaktere gelungen. Beide hatten es nicht immer leicht in ihrem Leben, sind aber total willenstark und selbstbewusst.
Insbesondere Cooper ist mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen, da er obwohl er äußerlich vielleicht nicht so wirkt, ein ziemlich nachdenklicher Typ ist, der sich sehr viele Gedanken um seine Mitmenschen macht. Auch wenn er äußerlich betrachtet ein eher kräftig muskulöser Typ ist, blitzt zwischendurch bei ihm eine durchaus sensible Seite durch.

Dies ist ein toller Start in eine schöne neue Reihe rund um ein kleines Küstenstädtchen. Robyn Carr bleibt ihrem Stil treu, so dass man erneut tief in die Geschichte eintaucht. Man hat das kleine Küstenstädtchen vor Augen und kann nicht anders, als sich an diesen Ort zu wünschen. Ich für meinen Teil habe bereits beim Lesen eine leichte Briese auf meiner Haut gefühlt.
Da dies meiner Meinung nach ein perfekter Einstieg in die neue Reihe ist, bekommt dieser Roman von mir auch die volle Punktzahl und somit 5 (von 5) Punkte.

Wer nun neugierig aufs Buch geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*

Gemeinsam Lesen #158


Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Hier meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese momentan "Es muss wohl an dir liegen" von Mhairi McFarlane und bin derzeitig auf Seite 427 (von 528).

Klappentext:
Wie viele Schmetterlinge passen in einen Bauch?
Mit ihren tizianroten Haaren und ihren Kurven ist Delia vielleicht nicht ganz der Model-Typ, aber dass Paul sie nach zehn Jahren gemeinsamen Glücks mit einer Studentin betrügt, trifft sie ziemlich unvorbereitet. Am Anfang glaubt sie, alles sei ihre Schuld. Doch dann erkennt Delia, dass die zerplatzten Seifenblasen von gestern die Chance auf das Glück von morgen bedeuten: Denn nun kann sie selbst entscheiden, wie sie die bunten Puzzleteile ihres Lebens neu zusammensetzt. Kurzerhand zieht sie zu ihrer besten Freundin Emma nach London und sucht sich einen neuen Job. Alles könnte gut werden. Wäre da nicht Adam, ein Skandalreporter und der härteste Konkurrent ihres neuen Arbeitgebers - denn er bringt die Schmetterlinge in Delias Bauch plötzlich kräftig in Wallung. Und zu allem Übel setzt Paul wieder alle Hebel in Bewegung, um Delia zurückzugewinnen.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich habe ein Rätsel für dich: Was hat Kurt Spicer als nächstes getan, Daria?", fragte Adam .


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich habe das Buch als Wanderbuch erhalten und mich auch riesig auf das Buch gefreut, da ich bislang überwiegend positive Meinungen über das Buch gelesen habe. Allerdings muss ich gestehen, dass es meine Erwartungen nicht so ganz erfüllen kann. Das Buch ist generell nicht schlecht, jedoch an einigen Stellen ziemlich in die Länge gezogen und irgendwie ist Delia zwar ein Unikat, bleibt meiner Meinung dabei aber dennoch ziemlich farblos. Insbesondere am Anfang hatte ich so meine Probleme mit ihr. Inzwischen geht es zwar, kann jedoch den schwachen Start nicht so ganz aufwiegen. 
Ich bin schon ziemlich aufs Ende gespannt, da die Handlung inzwischen doch spannender wird und ich hoffe, dass ich das Buch dennoch überwiegend positiv abschließen kann.


4. Beeinflusst es deine Kaufentscheidung positiv oder negativ, wenn ein Buch als Einzelband, Trilogie, Tetralogie oder als Reihe angelegt ist? Wenn ja, warum?

Im Grunde wird meine Kaufentscheidung nicht davon beeinflusst, in welcher Form ein Buch erscheint. Wenn mich ein Buch interessiert, dann kaufe ich es unabhängig davon, ob es noch weitere davon gibt. 
Allerdings verschiebe ich den Kauf auch schon mal ein wenig, wenn ich weiß, dass die weiteren Bände ebenfalls bald erscheinen. Manchmal finde ich es nämlich echt schrecklich, wenn man ewig (teilweise bis zu einem Jahr) auf den nächsten Band warten muss. Meistens kann man sich dann nicht mehr so wirklich inhaltlich an den Vorgängerroman erinnern, so dass man das Buch nochmals lesen muss, um den Anschluss nicht zu verlieren.


Wie sieht es bei euch aus? Was lest ihr gerade? Werden eure Kaufentscheidungen davon beeinflusst, wie ein Buch erscheint?


Sonnige Frühlingsgrüße
Natalie

Rückblick März 2016

Hallo zusammen,

wie auch bereits in den vergangenen Monaten möchte ich auch dieses Mal kurz meinen Vormonat resümieren.

Lesetechnisch war der März ein Traummonat. Ich habe so viele Bücher gelesen, wie schon lange nicht mehr. Insgesamt sind 14 Bücher und über 6.000 Seiten zusammengekommen!

Folgende Bücher habe ich gelesen:
Breaking News - Frank Schätzing (976 Seiten) ... Rezension
Das Gefühl, dass man Liebe nennt - Julie Cohen (432 Seiten) ... Rezension
Der Marsianer - Andy Weir (512 Seiten) ... Rezension
Auch morgen werden Rosen blühen - Clara Sternberg (303 Seiten) ... Rezension
Natürlich sein - Das ganzheitliche Life-Coaching-Programm - Felix Klemme (271 Seiten)
Wenn du mich siehst - Nicholas Sparks (576 Seiten)
Lichtblaue Sommernächte - Emily Bold (384 Seiten) ... Rezension
The Choice - Bis zum letzten Tag - Nicholas Sparks (432 Seiten) ... Rezension
Ein Herz für Muffins - Dana Bate (480 Seiten)  ... Rezension
Wie wär's mit Liebe? - Bella Andre (304 Seiten) ... Rezension
Nicht verlieben ist auch keine Lösung - Bella Andre (300 Seiten) ... Rezension
Ein unmöglicher Mann - Bella Andre (304 Seiten) ... Rezension
Das Meer in deinem Namen - Patricia Koelle (544 Seiten)
Der Glasmurmelsammler - Cecelia Ahern (368 Seiten)

Leider habe ich es zeitlich und motivatorisch nicht geschafft alle Bücher zu rezensieren. Einerseits ist mein Wille alle Bücher auch zu rezensieren relativ hoch, anderseits fehlt mir aber insbesondere innerhalb der Woche ein wenig die Motivation mir Abends die Zeit dafür zu nehmen. Wie handhabt ihr dies? Wie könnt ihr euch motivieren, wenn ihr innerhalb der Woche nur wenig Zeit für den Blog habt?

Mein HIGHLIGHT im März neben "Breaking News" vor allem "Lichtblaue Sommernächte", da dieser Roman absolut emotional und lebensbejahend zugleich ist. Dieses Buch hat mich total berührt und mitgenommen.
Diesen Monat hatte ich leider einen FLOP und zwar "Das Meer in deinem Namen", da mich das Buch so gar nicht packen konnte und ich zwischendurch immer wieder dran gedacht habe es abzubrechen! Ich hatte totale Probleme die Figuren auseinander zu halten und fand die Handlung total in die Länge gezogen.

Zwischenzeitlich habe ich gedacht, dass ich im März nicht mal die erste Aufgabe zum "SuB-Abbau" nicht mal schaffen würde. Insgesamt sind im März 12 "neue" Bücher eingezogen. Aber dadurch, dass ich es geschafft habe 14 Bücher zu lesen, habe ich mein Ziel den SuB um mindestens 2 Büchern pro Monat zu minimieren geschafft und bin echt stolz auf mich!


Bis Ostern habe ich am Projekt "40 Tage Zuckerfrei" teilgenommen. Allerdings muss ich gestehen, dass meine Erfolge eher mäßig waren. Ich konnte den Süßigkeiten nicht immer widerstehen, habe ihren Konsum allerdings deutlich eingeschränkt. Das Projekt hat bei mir vor allem dazu geführt, mir vor Augen zu führen, wie viel Zucker sich vor allem in industriell hergestellten Lebensmitteln befindet.
Mein Fazit nach diesem Projekt lautet, dass es Sinn macht einfach mal den Versuch zu wagen eine Auszeit vom Zuckerwahnsinn zu machen. Selbst wenn nicht alles so klappt, wie man es sich vorgenommen hat. setzt man sich zumindest intensiv mit dem eigenen Essverhalten auseinander und stellt fest, dass manches einem gar nicht so gut tut.
Daher habe ich auch beschlossen meine Zuckerauszeit auch nicht komplett zu beenden, sondern mein Essverhalten auch in den nächsten Wochen genauer unter die Lupe nehmen.

Ich habe während der Projektzeit auch mein Ziel "1 Woche keinen Zucker in meinem Kaffee", welches ich mir bereits im letzten Jahr im Rahmen meines Projekts "40 bis 40" gesteckt habe, erreicht. Ich habe dieses Ziel lange Zeit als unerreichbar empfunden, weil ich einfach zu sehr daran gewöhnt war meinen Kaffee mit Zucker zu trinken. Die ersten Tassen waren dann auch ziemlich gewöhnungsbedürftig, aber dann machte es plötzlich Klick! Wenn ich auch ansonsten beim Projekt nicht immer so erfolgreich war, hat mich das Erreichen dieses Ziel darin bestärkt nicht aufzugeben.
Ich habe nun wieder die Motivation meine Abnahme weiter voranzutreiben!


So, das war's dann für's Erste von mir. ;-)

Liebe Grüße
Natalie