[Rezension] "Der Glasmurmelsammler" von Cecelia Ahern

Buchinformationen: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

Hardcover
Aus dem Englischen von Christine Strüh
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60
ISBN: 978-3-8105-0152-3


Autoreninfo: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

Cecelia Ahern ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der Welt. Sie wurde 1981 in Irland geboren und studierte Journalistik und Medienkommunikation in Dublin. Mit 21 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman, der sie sofort international berühmt machte: ›P.S. Ich liebe Dich‹, verfilmt mit Hilary Swank. Danach folgten Jahr für Jahr weitere weltweit veröffentlichte Bücher in Millionenauflage. Die Autorin wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, schreibt auch Theaterstücke und Drehbücher und konzipierte die TV-Serie ›Samantha Who?‹ mit Christina Applegate sowie einen Zweiteiler für das ZDF. Auch ihr Roman ›Für immer vielleicht‹ wurde fürs Kino verfilmt. Cecelia Ahern lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern im Norden von Dublin.


Klappentext:

Wie gut kennen wir die Menschen, die wir lieben? Der neue große Roman der einfühlsamen Erfolgsautorin Cecelia Ahern aus Irland. ›Der Glasmurmelsammler‹ ist eine berührende Vater-Tochter-Geschichte, in der sich in kleinen Glaskugeln große Träume und Gefühle spiegeln.

Als Fergus einen Schlaganfall hat, vergisst er fast alles aus seinem Leben. Da findet seine Tochter Sabrina seine Glasmurmel-Sammlung, von der er ihr nie etwas erzählt hat. In der Sammlung fehlen die wertvollsten Stücke, und Sabrina macht sich auf die Suche nach ihnen. Es stellt sich heraus, dass Fergus noch viel mehr Geheimnisse hatte, und alle scheinen mit den schillernden Kugeln verbunden zu sein. Doch wenn ihr Vater nicht der Mann ist, für den sie ihn gehalten hat – was bedeutet das für Sabrinas eigenes Leben?

Die Geschichte eines Vaters, der Weg einer Tochter – der neue Bestseller von Cecelia Ahern, die weltweit Millionen von Leserinnen und Lesern begeistert.


Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch letztes Weihnachten als Geschenk erhalten, bin allerdings jetzt erst in der Stimmung gewesen es zu lesen. Ich muss gestehen, dass ich Cecelia Ahern und die meisten ihrer Bücher ziemlich mag. Da ihre Bücher zwischenzeitlich aber sehr ins Magische abdrifteten, bin ich jedes Mal gleichzeitig auf den Inhalt ihres neues Buches gespannt und hoffe zugleich, dass es dieses Mal nicht ins Magische abdriftet.

Als ich anfing zu lesen, war ich zunächst ziemlich zwiegespalten. Von der Idee her ist die Handlung sehr interessant. Die Handlung hüpft immer wieder zwischen der Gegenwart, in der die weibliche Hauptfigur Sabrina erfährt, dass ihr an Demenz erkrankter Vater Fergus Murmeln gesammelt und dies die ganze Zeit vor seiner Familie geheim gehalten hat, und Fergus Leben in der Vergangenheit hin und her.
Allerdings zieht sich einiges etwas und man kommt zwischendurch ein wenig durcheinander zu welcher Zeit die Handlung gerade spielt. Ich hatte mir auf jeden Fall mehr vom Buch erhofft.
Das Buch ist perse nicht schlecht. Allerdings hatte ich insbesondere so meine Probleme mit Sabrina. Sie ist mir die ganze Zeit über ziemlich suspekt gewesen und es fiel mir schwer mich in sie hineinzudenken. Sabrina bemitleidet sich ständig selbst und macht andere (insbesondere auch ihren Vater) für Dinge, die in ihrem Leben nicht so laufen, wie sie möchte, verantwortlich. Dadurch kann man nicht immer mit ihr mitfühlen, wenn ihr das Leben mal nicht so gut mitspielt.

Die Handlung dieses Romans ist irgendwie so ganz anders, als ich es von Ahern gewohnt bin. Die Rückblicke in die Vergangenheit von Fergus sind sehr interessant, aber Sabrina bleibt bis zum Ende hin nicht gerade liebenswert.
Hier steht nicht, wie typisch bei einem Ahern-Roman, die Liebe im Vordergrund, sondern das menschliche und familiäre Miteinander und ein Geheimnis rund um eine Murmelsammlung.
Die Rückblicke in die Vergangenheit von Fergus sind sehr interessant. Man erfährt einiges über die früheren Zeiten in Irland und wartet die ganze Zeit darauf, dass man Rückschlüsse auf die Murmelsammlung schließen kann. Vieles ist bleibt bis zum Ende (und teilweise auch darüber hinaus) noch in der Schwebe, wodurch zum Einen Spannung erzeugt wird, man zum Anderen allerdings unsicher ist, wie man die Handlung einschätzen soll.

Diesem Buch fehlt der typische Ahern-Charme, den es hervorragend gemacht hätte. Daher kann ich diesem Roman leider auch nicht mehr als gute 3 (von 5) Punkte geben.


Wer neugierig geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*

Kommentare:

  1. Hi!
    Am Anfang hab ich die Bücher von Cecelia Ahern so gerne gelesen, aber dann wurde irgendwie jedes Buch schlechter bzw. es hat mir überhaupt nicht mehr gefallen.
    Lg sonja

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  2. Hi Sonja,

    zwischenzeitlich ging es mir auch so, weil Cecelia Aherns Bücher irgendwann ziemlich ins Magische abdrifteten, womit ich nicht wirklich was anfangen konnte.
    Dann habe ich vor etwa 2 Jahren "Die Liebe deines Lebens" von ihr gelesen, das ihren ersten Büchern ziemlich ähnlich ist.
    Der aktuelle Roman ist generell nicht schlecht. Allerdings hat mir die weibliche Hauptfigur so gar nicht zusagt, weil sie überhaupt nicht sympathisch rüber kommt und ständig Mitleid erwartet.

    LG

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