[Rezension] "Küsse haben keine Kalorien" von Susan Mallery

Buchinformationen: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

ISBN 978-3-95649-163-4
368 Seiten
9,99 EUR [D] 10,30 EUR [AT]
Originaltitel: Sweet Success
ISBN eBook 978-3-95649-551-9 9,99 EUR [D]


Autoreninfo: (Quelle: http://www.mira-taschenbuch.de/)

New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von der Literaturkritik als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwerpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.


Klappentext:

Pralinen, Trüffel und feinste Schokoladen: Cafébesitzerin Allison Thomas ist Meisterin der süßen Verführung – allerdings nur, was die Herstellung zartschmelzender Köstlichkeiten angeht. Bei Männern hat sie leider kein so glückliches Händchen und lässt zur Sicherheit lieber die Finger vom starken Geschlecht. Bis Matt Baker in ihr Leben tritt. Der attraktive Handwerker renoviert nicht nur ihren Lagerraum, er ist auch die sinnlichste Versuchung, seit es Männer gibt. Doch obwohl Ali in seinen Armen dahinschmilzt, merkt sie, dass es in Matts Vergangenheit Dinge gibt, an denen er noch zu knabbern hat …


Meine Meinung:

Da ich Susan Mallerys Bücher bislang alle ziemlich gut fand, war dieser Roman für mich natürlich Pflicht, zumal mich der Klappentext neugierig gemacht hat.
Susan Mallery zeigt mit diesem Roman mal wieder, dass überaus emotional schreiben kann, so dass man tief in die Handlung eintaucht und sich in dieser verlieren kann. Ich für meinen Teil habe diesen Roman wieder sehr genossen zu lesen.

Im Mittelpunkt dieses Romans steht vorrangig Allison Thomas, von allen nur Ali genannt, die eine Confisserie führt und dabei auf den attraktiven Handwerker Matt Baker trifft, der vor etwas davonzulaufen scheint.
Ali ist eine überaus selbstbewusste, aber auch zugleich fürsorgliche Frau, die dafür bekannt ist, sich um "notdüftige" Menschen und Tiere zu kümmern. Als sie auf Matt trifft, erkennt sie sofort, dass er vor irgendetwas zu flüchten scheint. Obwohl sie ihm zunächst ziemlich kritisch gegenüber steht, versucht sie hinter seinem Geheimnis zu kommen und ihm zu helfen. Dabei entwickelt nicht nur sie Gefühle für Matt, sondern auch bei ihm werden Gefühle wach. Beide wollen sich diese aber nicht so recht eingestehen, sondern versuchen dagegen anzukämpfen.

Beim Lesen fällt es einem leicht sich in die Figuren hineinzudenken. Diese sind wunderbar bodenständig und liebenswert gestaltet. Bisweilen kommen bei einzelnen Figuren auch schrullige Eigenschaften zutage, was sie nur noch interessanter erscheinen lässt. Insbesondere über Alis Mutter musste ich mehrfach einfach den Kopf schütteln, so sehr verhält sie sich abseits jeglicher Konventionen und Erwartungen.
Ich habe mich beim Lesen in die Figuren verliebt und insbesondere Allison und Matt sind mir total ans Herz gewachsen, da sie nach und nach zeigen, dass sie mehr ausmacht, als sie auf den ersten Blick zeigen können. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich nicht mit allen Handlungen von Matt einverstanden war, da er sich stellenweise auch ziemlich überheblich verhält. Allerdings machen dessen zwischenzeitlichen Entgleisungen final durchaus einen Sinn, da seine Vergangenheit seine Gegenwart bestimmt.

Susan Mallery schafft es mit diesem Roman mal wieder eine tolle Kleinstadt mit interessanten Bewohnern zu erschaffen, die man bildlich vor Augen hat. Man hat das Gefühl real vor Ort zu sein und alles live mitzuerleben. Ich für meinen Teil habe mich auch ein wenig in den Ort verliebt.
Beim Lesen vergisst man sein Umfeld und taucht tief in die Geschehnisse ein. Man fiebert und leidet mit den Figuren. Man merkt, dass diese wohldurchdacht sind und Susan Mallery ihnen trotz aller Widrigkeiten, die sie zu meistern haben, Stärke verleihen möchte.
Dieser Roman beweist erneut, dass Mallery den Kleinstadtcharme total vermitteln kann und diesen sogar noch perfektioniert hat.

Dieser Roman mag zwar in ziemlich einfacher Sprache geschrieben sein, vermittelt aber mit einem sehr bildlichen Stil eine enorme Spannung. Susan Mallery schafft es einen durchweg hohen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und kann immer wieder mit interessanten Wendungen aufwarten. Sie kann immer wieder mit kleinen lustigen Einwürfen die Stimmung, die stellenweise auch ein wenig melancholisch ist, aufheitern.
Zwar ist das Ende letztendlich schon ziemlich vorhersehbar, aber ich empfand dies nicht wirklich als störend, sonder eher als vollkommen stimmigen Abschluss.

Da mich der Roman vollends überzeugt hat, bekommt er von mir mit 5 (von 5) Punkten die volle Punktzahl.


1 Kommentar:

  1. Hi!
    Hach ich habe das Buch verschlungen. Mir hat es sehr sehr gut gefallen.
    Lg Sonja

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