#projectoneyear


Ich bin vor einer guten Woche per Zufall via Instagram auf diese Aktion gestoßen und mein Interesse war sofort geweckt.

Was wäre wenn ... ?
Was wäre, wenn ich vor 1 Jahr mein Vorhaben in die Tat umgesetzt hätte?
Solche Fragen kennen wir doch alle, oder?! Wer mir schon länger folgt, wird wahrscheinlich zwischendurch schon mal auf meine Bucketlist "40 bis 40" gestoßen sein und weiß, dass ich bereits vor gut 2 Jahren Wünsche und Ziele formuliert habe, die ich erreichen möchte bis ich 40 bin. Allerdings bin ich bislang noch nicht besonders weit gekommen und mein 40. rückt immer näher. Theoretisch habe ich nun nur noch gut 2 Jahr und 3 1/2 Monate Zeit, um die Liste abzuarbeiten. Nicht mehr viel Zeit, oder?!

Als ich dann bei Instagram auf diese Aktion gestoßen bin, die von loudwords ins Leben gerufen wurde, bekam mein Wunsch meine Ziele zu erreichen einen neuen Auftrieb. Bei #projectoneyear geht es darum sich ab einem bestimmten Datum Ziele zu setzten, die man innerhalb eines Jahres erreichen möchte. Das können ganz individuelle Ziele sein, die allerdings auch für einen persönlich eine gewisse Herausforderung darstellen. Welche Ziele man sich setzt, bleibt jedem selbst überlassen.
Im Laufe des Jahres berichtet man immer wieder wöchentlich/monatlich von seinen Fortschritten. Zur Motivation existiert auch eine Gruppe bei Facebook, wo man sich gegenseitig unterstützen kann.


Ein Teil meiner Ziele für dieses Jahr sind auch in meiner Bucketlist enthalten, die ich endlich wirklich in Angriff nehmen möchte. Letztendlich habe ich mich für folgende Dinge entschieden:

  • meine Bucketlist "40 bis 40" vervollständigen
Obwohl ich mit meiner Liste bereits vor gut 2 Jahren begonnen habe, möchte ich die Liste bis zum 01.08.2017 endlich komplett haben. Ich habe die Liste längere Zeit links liegen gelassen und teilweise sogar aus den Augen verloren, so dass ich immer noch nicht alle Ziele definiert habe. Die Liste soll aber innerhalb des Jahres vollständig werden. 

  • 20 kg abnehmen
Seit Jahren versuche ich ja schon abzunehmen. Und anstatt voranzukommen ist mein Gewicht nicht gesunken, hat auch nicht stagniert, sondern ist noch weiter angewachsen. Inzwischen wiege ich 116 kg, ein neues Höchstgewicht. 
Ich habe mich lange Zeit nicht genug um mich selbst gekümmert. Und die Quittung bekomme ich gerade gesundheitlich stark zu spüren. Mein Arzt hat mir vor Augen geführt, was passiert, wenn ich mein Leben nicht ändere! Daher möchte ich dies nun endlich in Angriff nehmen und mit einer Abnahme von 20kg einen großen Schritt nach vorne machen. 
Insbesondere zu diesem Punkt wird es wahrscheinlich von mir nun häufige Zwischenmeldungen auf meinem Blog geben. 

  • Mehr Bewegung/ Sport in mein Leben einbauen
    • 5 km am Stück laufen können bzw. an einem 5km-Lauf teilnehmen
    • täglich mindestens 10.000 Schritte am Tag bzw. 300.000 Schritte im Monat laufen
    • Strecke Zuhause - Arbeit hin und zurück (ca. 60 km) an einem Tag mit dem Rad fahren
    • 50 Liegestütz bzw. SitUps am Stück können
    • das Auto nur noch für notwendige Fahrten nutzen
Hier habe ich absichtlich ein paar Unterpunkte mit eingebaut. Da ich inzwischen körperlich von meinem Gewicht beeinträchtigt bin, muss ihr definitiv etwas geschehen. Ich bin es satt total schnell aus der Puste zu sein bzw. nur sehr schwergängig bewegen zu können. Ich war in meiner Jugend mal ziemlich ausdauernd. Davon ist leider nicht mehr viel geblieben. 
Da ich in meinem Job die meiste Zeit sitze, muss ich auf jeden Fall einen Ausgleich finden. 

  • Ernährung umstellen
    • mindestens 4x wöchentlich gesund und frisch kochen
    • mehr frische Lebensmittel kaufen bzw. nach Möglichkeit nur Lebensmittel mit max. 5 Zutaten
Auch hier habe ich nochmals zwei Unterpunkte hinzugefügt, da ich zwar zwischenzeitlich immer wieder mal frisch und gesund koche. Allerdings letztendlich leider zu selten. Oftmals siegt dann doch die Bequemlichkeit und etwas Fertiges bzw. etwas zum Zusammenrühren herhalten muss. Damit soll jetzt auch Schluss sein. Ich möchte wieder mehr selbst zubereiten, so dass ich auch weiß, was drin enthalten ist. Denn seien wir mal ehrlich: Häufig wissen wir gar nicht, was wir in uns reinstopfen und essen Lebensmittel mit Zutaten, die wir nicht mal aussprechen können. 
Dieser Punkt soll mir letztendlich auch bei meiner Abnahme helfen und zu einem gesünderen Leben führen. 

  • Sachen immer direkt wegräumen
Wer kennt ihn nicht: Den Stuhl, auf dem wir immer Kleidung anhäufen, die noch nicht wirklich schmutzig ist, die wir aber auch nicht zurück in den Schrank räumen wollen?! Ich habe so einen Stuhl, auf dem die ganze Woche mein Wäscheberg anwächst, um dann am Wochenende doch im Wäschekorb bzw. der Waschmaschine zu landen. Neben "dem Stuhl" habe ich unter anderen auch noch den Schreibtisch, auf dem ich alles mögliche immer ablege, bis ich ihn kaum noch nutzen kann und dann in den Aufräumwahn verfalle.
Das sind nur zwei Dinge, die verdeutlichen, dass ich meine Bequemlichkeit überwinden möchte und etwas mehr Ordnung in mein Leben bringen möchte. 

  • 1.000€ auf der hohen Kante haben
Ich gehöre leider nicht wirklich zu den sparsamen Menschen und das sogar, obwohl ich keinen hochbezahlten Job habe. Irgendwie wundere ich mich am Ende des Monats ständig, wo mein Geld geblieben ist. Ständig hat das Geld zu viel Monat! Aber das ist natürlich nur eine Ausrede. Die Wahrheit ist, dass ich einfach zu viel Geld für unnütze Sachen ausgebe, statt für Ziele und Vorhaben zu sparen. 
Ich möchte gerne nach Irland. Aber ohne Geld geht das ja nicht, oder?!

  • Rezeptsammlung zusammenschreiben
Ich habe bereits seit langem eine Sammlung von Rezepten (u.a. aus Zeitschriften, Kopien aus Büchern von Freunden, etc.), die ich abtippen möchte, um so meine eigene geordnete Sammlung zu haben, die nicht mehr einfach nur aus einem Durcheinander besteht, in dem ich ein bestimmtes Rezept kaum finde. 

  • offener sein
Dieses Ziel ist vielleicht nicht besonders klar definiert. Aber es beschreibt mich ziemlich gut. Seit langem verstecke ich mich hinter einer Maske aus Angst davor, was mein direktes Umfeld von mir denkt. Ich verberge vieles, von dem ich befürchte, dass die Menschen um mich herum es nicht akzeptieren oder verstehen können.
Dieser Blog ist ein gutes Beispiel dafür. Kaum jemand in meinem direkten Umfeld weiß davon. Nicht, weil ich mich wirklich dafür schäme oder ihn nicht mit Leidenschaft führe. Sondern eher, weil ich denke, dass sie die Gründe dafür nicht nachvollziehen können. 
Aber mit diesem Verstecken soll nun Schluss sein. Daher gehe ich jetzt den ersten Schritt in Richtung Offenheit: Mein "richtiger" Vorname ist Barbara bzw. Babs, wie mich die meisten in meinem Umfeld nennen! Ab sofort werde ich meine Blogbeiträge nicht mehr mit meinem zweiten Vornamen Natalie unterzeichnen, sondern mit "Babs", da ich nunmal so heiße!


Ich habe mir noch ein paar kleinere Ziele gesteckt, die ich aber derzeitig noch nicht offenbaren mag, da sie ziemlich persönlich sind. Außerdem würde es irgendwann den Rahmen dieses Posts komplett sprengen, wenn ich alles niederschreibe. Ich werde diese Ziele auf jeden Fall in meine zukünftigen Beiträge mit einfließen lassen. 
Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wie dieses Jahr verlaufen wird!

Sonnige Grüße
Babs


[Rezension] "Im Herzen das Glück" von Lucy Dillon

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Broschur
ISBN: 978-3-442-48384-6
Erschienen: 15.02.2016



Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Lucy Dillon kommt aus Cumbria, einer Grafschaft im Nordwesten Englands und lebt mit ihrem Dackel Violet in London und Wye Valley.




Klappentext:

Für Libby hat eine kleine gute Tat ungeahnt große Folgen ...

Libby und Jason sind aufs Land gezogen, um Jasons Mutter nach dem Tod ihres Mannes im kleinen Familienhotel zu unterstützen und die altmodische Herberge in ein exklusives Feriendomizil zu verwandeln. Der Umbau kostet Zeit, Geld und Nerven. Doch das wird nebensächlich, als es zu einem Unfall kommt: Vor dem Hotel wird eine junge Frau angefahren. Rührend kümmert sich Libby um die Fremde. Als klar wird, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat und niemand sie zu vermissen scheint, bietet Libby ihr an, im Hotel zu bleiben – nicht ahnend, dass diese eine gute Tat ihr ganzes Leben verändern wird ...


Meine Meinung:

Da ich Lucy Dillons Bücher bislang sehr mochte, lag das Buch bereits seit längerem auf meiner Wunschliste. Daher war ich froh, als ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe.
Das Buch hat mich mit seinen Figuren dann beim Lesen auch sehr schnell in seinen Bann gezogen, so dass ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte. Wobei ich auch gestehen muss, dass die Handlung ziemlich vorhersehbar ist, was dem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch tut.

Im Zentrum der Geschichte steht zum Einen Libby, die mit ihrem Mann Jason aufs Land gezogen ist und mit ihm das Hotel ihrer Schwiegermutter übernommen hat. Ihre renitente Schwiegermutter setzt ihr dabei genauso zu, wie ihr Mann Jason, der sich plötzlich stark verändert.
Als direkt vorm Hotel eine junge Frau angefahren wird, kümmert sich Libby aufopferungsvoll um die junge Frau, vor allem als sich herausstellt, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat und sie scheinbar niemand als vermisst gemeldet hat.
Die beiden Frauen freunden sich sehr schnell an und sind sich gegenseitig eine starke Unterstützung, da für beide Frauen das Leben Überraschungen bereit hält.

Dieses Buch lebt vor allem durch seine Figuren. In Libby hat Lucy Dillon eine wirklich interessante und vielschichtige Person geschaffen, die im Laufe des Roman so richtig zeigen kann, was in ihr steckt. Dieser innere Zwiespalt, den sie immer wieder ausleben muss, hält die Handlung am Laufen und trägt deutlich zur Spannung bei. Man nimmt ihr das Zaudern, dass sie immer wieder an den Tag legt durchaus ab, wodurch sie sehr lebensnah wirkt. Sie ist überaus liebenswert.
Ähnlich wie Libby ist auch die junge Frau gestrickt, die angefahren wird. Zwar werden nach und nach wieder Erinnerungen bei ihr wach. Aber sie bleibt die ganze Zeit eine sehr unschuldige Figur. der man einfach nur beistehen möchte und daher mit ihr leidet. Sie kam bei mir überaus sympathisch an, insbesondere, da sie obwohl sie sich mehr im Hintergrund hält immer wieder einlenkend in die Handlung eingreift.
Mit den männlichen Figuren geht Lucy Dillon nicht so gut um. Sie sind nicht immer gerade liebenswert. Stellenweise habe ich sie förmlich gehasst, allerdings auf der guten Art. Man mag ihre Handlungen und Einstellungen nicht immer. Aber gerade dieses "Hassen" der Figuren sorgt dafür, dass Dramatik entsteht.
Die Schwiegermutter kommt am Anfang ebenfalls so gar nicht gut weg. Sie ist bis fast zum Ende ein richtiger Hausdrachen, wodurch allerdings auch Spannung erzeugt wird. Ich muss jedoch auch sagen, dass ihr Wandel am Ende in meinen Augen zu plötzlich kam und dadurch ein wenig unglaubwürdig wirkte.

Mit diesem Roman hat Lucy Dillon erneut einen tollen Roman geschaffen, den man gerne liest. Während in den vorherigen Büchern das Thema "Hund" noch eine größere Rolle spielte, nimmt es hier eher nur noch eine kleine Nebenrolle ein. Das empfand ich als sehr positiv, da die Autorin sich dadurch mehr auf das menschliche Miteinander konzentriert hat, was in diesem Roman eine große Rolle spielt.

Obwohl etwas vorhersehbar, ist der Roman aber dennoch ziemlich spannend, da er mit interessanten Charakteren aufwarten kann!
Ich für meinen Teil habe diesen Roman sehr genossen. Daher bekommt er auch starke 4 (von 5) Punkte.


[Gemeinsam lesen] 19.06.2016


Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Nachdem ich längere Zeit aus persönlichen Gründen ausgesetzt habe, bin ich vor zwei Wochen wieder mit eingestiegen und möchte nun gerne wieder regelmäßig mitmachen, da mir der Austausch mit anderen immer total gefallen hat. Ich freue mich schon darauf zu lesen, was ihr gerade alle so lest! :-)

Hier meine Antworten für diese Woche:


1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Sommer in St. Ives" und bin derzeitig auf Seite 264 (von 416).


Klappentext: 
Alte Liebe. Neues Glück. Und ein verrückter Sommer in Cornwall ...

Lola Lessing stehen turbulente Wochen bevor: Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Geschwistern reist die junge Frau nach Cornwall, um ihrer Großmutter Elvira einen letzten Wunsch zu erfüllen. Denn Elvira möchte ihre Lieben noch einmal um sich haben, und zwar in dem charmanten Fischerdorf St. Ives, wo sie den glücklichsten Sommer ihres Lebens verbrachte. Niemand ahnt, dass Elvira hier einst ihre große Liebe gefunden hatte — und dass die ganze Familie kurz davor steht, in Elviras geheimnisvolle Vergangenheit einzutauchen und den überraschendsten Sommer ihres Lebens zu verbringen …


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Ich denke über die beiden nach, während ich in der Küche stehe und Kartoffeln schäle. 


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Das Buch gefällt mir bislang ziemlich gut. Ich finde die einzelnen Figuren sind durchaus ein wenig skurril, was die Handlung interessant läuft. Das Buch spielt die meiste Zeit in der Gegenwart und deckt durch Rückblicke nach und nach Elviras und Sams gemeinsame Vergangenheit auf.
Auch wenn Lola durchaus sehr viel jünger ist, als ich, fällt es mir leicht mich in sie hineinzuversetzen. Sie ist ein ziemlich eigensinniger und gleichzeitig auch ziemlich geerdeter Charakter, den man einfach nur gern haben kann.
Zwar weist der Roman auch an der ein oder anderen Stelle leichte Längen bzw. dadurch bedingt auch Schwächen auf. Allerdings finde ich diese nicht allzu gravierend, da nur kurz darauf immer wieder etwas unvorhergesehenes passiert.
Ich habe schon ein gewisse Vorstellung, wie der Roman enden wird und bin gespannt, ob dies dann auch so eintreten wird.


4. Bei Büchern aus einer Reihe, gibt es am Ende des Buches oft ein Kapitel als Leseprobe vom nächsten Buch! Liest du sie oder bräuchtest du das nicht?

Einerseits bräuchte ich es nicht wirklich. Denn wenn eine Reihe gut ist, lese ich auch ohne groß nachzudenken den nächsten Teil. Anderseits siegt häufig aber auch die Fortsetzung auf den nächsten Band.
Je nachdem wie gut die Leseprobe ist, ärgere ich mich manchmal allerdings auch, dass die Fortsetzung manchmal noch nicht erschienen ist und ich dann so lange mit dem weiterlesen warten muss.
Was ich überhaupt nicht so gut finde, ist, wenn am Ende des Buches Leseproben von vorherigen Bänden eingefügt sind. Das kommt mir dann manchmal einfach nur als Lückenfüller vor, um das Buch etwas "dicker" erscheinen zu lassen. In der Regel hat man ja die vorherigen Bände bereits vorab gelesen.


Wie sieht's bei euch aus? Was lest ihr gerade? Mögt ihr Leseproben von Folgebänden am Ende des Buches?


Sommerliche Grüße
Natalie

[Rezension] "Fünf am Meer" von Emma Sternberg

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

€ 9,99 [D] € | 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empf. VK-Preis)
Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-453-42163-9
Erschienen: 09.05.2016


Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Emma Sternberg, geboren 1979, hat schon fast überall gewohnt: in Hamburg, in Oberbayern, in Frankfurt, in Berlin. Wo es am schönsten ist? Natürlich immer da, wo sie noch nicht gewesen ist – das ist ja die Krux mit dem Leben.




Klappentext: 

Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint ...


Meine Meinung: 

Es passiert äußerst selten, dass ein Buch mich direkt mit seinem ersten Satz direkt hat. Aber hier war dies der Fall:

DAS LEBEN NIMMT ja manchmal Wendungen, bei denen du dir nicht gleich sicher bist, ob du sie gut finden sollst oder nicht.

Dieser Satz hat für mich eine enorme persönliche Bedeutung, da auch mein Leben nicht so verlaufen ist, sondern Wendungen genommen hat, von denen ich zunächst nicht wusste, ob ich sie gut oder schlecht finden sollte.
Durch diesen Eingangssatz wurde direkt mein Interesse auf den Inhalt geweckt und wurde dann von einer überaus sympathischen weiblichen Hauptfigur am Leben erhalten. Auch wenn dieses Buch an der ein oder anderen Stelle leichte Längen überwinden muss, überzeugt es vor allem durch seine Charaktere, die allesamt wunderbar einzigartig sind.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht die junge Linn, der das Leben nicht immer gut mitgespielt hat. Kurz nachdem sie ihren Verlobten in flagranti erwischt hat, erfährt sie, dass sie von einer ihr bis dato unbekannten Großtante ein Haus in den Hamptons geerbt hat. Als sie sich dieses anschauen möchte, stößt sie dort auf fünf lebenslustige Senioren, die das Haus gemeinsam mit ihrer Großtante Dotty bewohnt haben. Linn schließt Freundschaft mit den Senioren, während sie versucht mehr von ihrer Tante zu erfahren und gleichzeitig herausfinden muss, wie sie das Haus behalten kann, damit die Senioren nicht auf die Straße gesetzt werden müssen.
Als dann auch noch ein gutaussehender Journalist auftaucht, der Linn den Hof macht und scheinbar Geheimnisse ihrer Tante kennt, wird es immer turbulenter.

Dieser Roman lebt vor allem von Linn und ihrer sehr mitfühlenden Art. Linn hat bereits einige Hürden überwinden müssen. Als sie vom Erbe erfährt, denkt sie zunächst, dass das Leben es endlich gut mit ihr meint. Als sie dann jedoch erfährt, dass sie wenn sie das Haus behält, nicht nur Erbschaftssteuern von mehreren Millionen zahlen muss, sondern der schmierige Erbenfinder auch noch seinen Anteil am Erbe haben möchte, droht Linn beinahe das Handtuch hinwerfen zu wollen. Einerseits möchte sie das Haus behalten, damit die Senioren, die ihr schnell ans Herz gewachsen sind, nicht mittellos werden. Anderseits bleibt scheinbar kein anderer Ausweg, als das Haus zu verkaufen.

Dieses Buch hat mich außerdem positiv überrascht, weil darin mehr steckt, als ich zunächst erwartet hatte. Ursprünglich ging ich davon aus, dass Liebe thematisch im Vordergrund steht. Aber diese nimmt in diesem Roman eher eine Nebenrolle ein. Dieser Roman ist so viel mehr: Er handelt von Freundschaft abseits jeglicher Konventionen und der Bewältigung der eigenen Vergangenheit.
Durch ihrer Charaktere vermittelt Emma Sternberg sehr viel Lebenserfahrung und lässt die Leser die Geschehnisse durch verschiedene Blickwinkel betrachten.
Was diesen Roman auch ziemlich auszeichnet ist die Tatsache, dass insbesondere die Männer nicht besonders gut wegkommen. Sie wirken in vielen Fällen etwas widersprüchlich. Aber gerade dies macht sie interessant und sorgen für Spannung.

Ich habe diesen Roman sehr genossen, wobei ich auch sagen muss, dass die Handlung an der ein oder anderen Stelle ein wenig gestrafft hätte werden können, da sie sich manchmal ein wenig auf der Stelle bewegt.
Es ist schwierig diesen Roman vollends zusammenfassen, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. Ich kann für diesen Roman in jedem Fall eine Leseempfehlung ausschreiben. Der Roman überzeugt mit seinen Charakteren in einer traumhaften Kulisse. Daher bekommt er von mir auch solide 4 (von 5) Punkte.


[Gemeinsam lesen] 12.07.2016



Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Nachdem ich zwischenzeitlich für knapp 3 Monate aufgrund persönlicher Schwierigkeiten pausiert habe, bin ich letzte Woche wieder mit eingestiegen und möchte nun gerne wieder regelmäßig mitmachen, da mir der Austausch mit anderen immer total gefallen hat. Ich freue mich schon darauf zu lesen, was ihr gerade alle so lest! :-)

Hier meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade im "Herzen das Glück" und bin derzeitig auf Seite 
42 von 544. 

Klappentext:
Libby und Jason sind aufs Land gezogen, um Jasons Mutter nach dem Tod ihres Mannes im kleinen Familienhotel zu unterstützen und die altmodische Herberge in ein exklusives Feriendomizil zu verwandeln. Der Umbau kostet Zeit, Geld und Nerven. Doch das wird nebensächlich, als es zu einem Unfall kommt: Vor dem Hotel wird eine junge Frau angefahren. Rührend kümmert sich Libby um die Fremde. Als klar wird, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat und niemand sie zu vermissen scheint, bietet Libby ihr an, im Hotel zu bleiben – nicht ahnend, dass diese eine gute Tat ihr ganzes Leben verändern wird.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

Bevor Libby nach Longhampton gezogen war und ihre neue Karriere als semiprofessionelle Frühstückschefin gestartet hatte, war ihr nicht klar gewesen, dass man Bacon auf eine richtige und auf eine falsche Weise braten konnte. 


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Da ich noch ziemlich am Anfang bin, kann ich noch nicht allzu viel zum Buch sagen. Ich bin auf jeden Fall sehr gut ins Buch reingekommen und bislang finde ich es auch interessant. Ich bin schon auf lustige Spannungen zwischen Libby und ihrer Schwiegermutter gespannt, da bereits ein paar Sachen angedeutet wurden. Außerdem bin ich schon neugierig zu erfahren, welche Geheimnisse die "fremde Frau" verbirgt. 
Ich habe bereits sehr viel Gutes von diesem Roman gehört, daher denke ich, dass es mir gefallen wird. Hat jemand von euch das Buch vielleicht schon gelesen und wie ist eure Meinung zum Buch?


4.Welches deiner bisherigen Bücher wich von der Handlung oder der Erwartung bisher am meisten vom Klappentext ab? 

Ich muss gestehen, dass ich da kein Buch benennen kann. 
Klar gab es schon das ein oder andere Buch, bei dem der Klappentext nicht so ganz zur Handlung passte oder falsche Erwartungen weckte. Allerdings ärgere ich mich dann auch nur kurz darüber und hake die Sache ab! Es bringt ja nichts, sich darüber ewig aufzuregen, weil man sich dann nicht mehr richtig auf die Handlung einlassen kann. 


Wie sieht's bei euch aus? 

Sommerliche Grüße
Natalie


[Rezension] "Ich kenne dich aus meinen Träumen" von Clélie Avit

Buchinformationen: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Aus dem Französischen von Doris Heinemann
Originaltitel: Je suis là
Originalverlag: JC Lattès
eBook (epub)
ISBN: 978-3-641-18005-8
€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Goldmann
Erschienen: 16.05.2016


Autoreninfo: (Quelle: http://www.randomhouse.de/)

Clélie Avit wurde 1986 geboren und wuchs in der Auvergne auf. Heute ist sie Physik- und Chemielehrerin an einem Gymnasium in Nizza und unterrichtet auch Tanz. "Ich kenne dich aus meinen Träumen" ist ihr erster Roman, mit dem die junge Autorin einen renommierten Talentwettbewerb in Frankreich gewann, und wurde in 21 Länder verkauft.


Klappentext:

Elsa verspürt keine Kälte mehr, keinen Hunger, keine Angst. Sie liegt im Koma. Doch sie hört alles um sich herum. Hört, dass die Ärzte die Hoffnung aufgegeben haben und die Maschinen, die sie am Leben erhalten, abstellen wollen. Hört, dass sie auch für ihre Freunde und Familie eigentlich schon verschwunden ist. Bis eines Tages Thibault aus Versehen in ihr Zimmer platzt. Er beginnt mit ihr zu sprechen, ohne Antworten zu erwarten. Erzählt ihr von sich und dem Leben. Und er kommt wieder. Jeden Tag, da er sie in ihrem Zimmer besucht, wächst das Gefühl der Verbundenheit zwischen dem fremden Mann und dem schlafenden Mädchen. Denn Thibault sieht etwas, das alle anderen nicht mehr erkennen: Elsa ist noch da.


Meine Meinung:

Ich bin aufgrund des hübschen Covers und des interessanten Klappentexts auf das Buch aufmerksam geworden. Daher habe ich mich sehr gefreut, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe.
Als ich anfing zu lesen, haben das Buch und seine Hauptfiguren sehr in ihren Bann gezogen. Dies ist ein überaus emotionaler und herzergreifender Roman, bei dem kein Auge trocken bleibt. Ich habe mit den beiden Figuren die ganze Zeit über mitgelitten, da das Leben ihnen nicht gut mitgespielt hat.

Elsa liegt seit einem Gletscherunfall im Koma und niemand glaubt, dass sie daraus jemals erwachen wird. Vielmehr raten die Ärzte ihrer Familie die Maschinen abzustellen. Allerdings bekommt Elsa all dies mit, kann sich jedoch nicht bemerkbar machen.
Thibault kommt durch reinen Zufall in Elsas Zimmer und hat zunächst vor direkt wieder zu gehen. Allerdings ist da etwas, was ihn an Elsa fasziniert, dass er selbst zunächst nicht beschreiben kann. Er fühlt sich ihr irgendwie verbunden und kommt daher immer wieder zu Besuch.

Die Geschichte wird im Wechsel von Elsa und Thibault erzählt, wodurch man die Beiden sehr gut kennenlernt. Man dringt tief in ihre Gedanken- und Gefühlswelt ein und fühlt sich ihnen nahe. Insbesondere Elsas Beschreibungen ihrer Gedanken im Koma fand ich sehr emotional und tiefgehend, da sie dadurch lebendig war. Obwohl ihr Umfeld sie behandelt, als sei sie nicht mehr da, zeigt sie sich die meiste Zeit über sehr verständnisvoll. Sie ist mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen.
Thibault ist meiner Meinung nach ein überaus tiefsinniger und mitfühlender Charakter, der einen starken Gerechtigkeitssinn hat. Er hadert zwar des häufigeren mit sich selbst, ist aber immer für andere da, solange sie seinem Weltbild entsprechen. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Welt manchmal für ihn nur schwarz und weiß ist. Insbesondere seine Reaktion auf den Unfall seines Bruders fand ich nicht immer ganz nachvollziehbar, wenngleich ich dafür aber auch Verständnis hatte.
Besonders gut gefallen hat mir außerdem, dass die Autorin Thibault auch sehr emotionale Szenen zugesteht, die man sonst in anderen Roman häufig nicht findet. Dies ist zumindest eins der wenigen Romane, die ich bislang gelesen habe, in dem ein Autor einer männlichen Figuren weinen lässt und das auch noch total natürlich erscheinen lässt. Hier muss die Hauptfigur mal nicht der immer Starke sein, der seine Gefühle unterdrückt, sondern sich auch von ihnen übermannen lassen kann.

Diese Buch hat mich so sehr fasziniert, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Mit 256 Seiten ist es zwar nicht besonders dick. Allerdings vermag es auch auf so "wenigen" Seiten eine solche Intensität und Emotionalität auszustrahlen, dass man das Gefühl hat, man habe weit mehr Seiten gelesen.
Allerdings muss ich leider auch gestehen, dass ich mir an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Länge gewünscht habe.

Insgesamt betrachtet ist dies ein wundervoller Roman, der zwar mit dem Ende nicht wirklich überraschen kann, aber dennoch einfach zum nachdenken und verweilen anregt. Ich für meinen Teil habe diesen Roman wahrlich genossen. Daher bekommt er auch die volle Punktzahl von 5 (von 5) Punkte.


Wer neugierig auf diesen Roman geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*


[Gemeinsam lesen] 05.07.2016


Hallo zusammen,

ich bin letztes Jahr bereits auf zwei Blogs (Weltenwanderer & schlunzenbücher) auf eine tolle Aktion gestoßen, bei der man immer Dienstags von seinen Buch, welches man derzeitig liest, berichtet, indem man vier Fragen dazu beantwortet.
Die ersten drei Fragen sind immer vorgegeben:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Die vierte Frage wird jedes Mal neu gestellt und inzwischen nur noch bei Schlunzenbücher online gestellt.

Nachdem ich nun fast 3 Monate aufgrund persönlicher Schwierigkeiten nicht teilgenommen, möchte ich nun gerne wieder regelmäßig mitmachen, da mir der Austausch mit anderen total gefallen hat. Ich freue mich schon darauf zu lesen, was ihr gerade alle so lest! :-)

Hier meine Antworten für diese Woche:

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich habe heute mit "Fünf am Meer" von Emma Sternberg begonnen und bin noch ganz am Anfang,



Klappentext:
Es zieht Linn den Boden unter den Füßen weg, als sie ihren Verlobten in flagranti erwischt. Aber dann erfährt sie, dass sie geerbt hat – und findet sich in einem Haus in den Hamptons wieder, direkt am Meer. Die Bewohner, fünf lebenslustige Senioren, wachsen Linn bald ans Herz, genauso wie die gemeinsamen Granatapfel-Manhattans und die Storys über ihre glamouröse Tante Dorothy. Doch dann taucht dieser attraktive Journalist auf, der noch ein bisschen mehr zu wissen scheint ...




2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?

DAS LEBEN NIMMT ja manchmal Wendungen, bei denen du dir nicht gleich sicher bist, ob du sie gut finden sollst oder nicht.


3. Was willst du unbedingt zu deinem aktuellen Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)

Ich kann bislang noch nichts zu meinem Buch sagen, da ich ja noch komplett am Anfang stehe. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten und freue mich schon auf den Inhalt, da der Klappentext schon mal total interessant klingt. Und ich muss sagen, dass mir der Einstiegssatz besonders gut gefällt, da es mein Leben perfekt beschreibt. Hätte mich vor gut 10 Jahren jemand gefragt, wo ich in zehn Jahren bin und was ich mache, wäre mit Sicherheit keine Beschreibung meines derzeitigen Lebens rausgekommen. Aber wie der Einstiegssatz so schön sagt: Das Leben nimmt manchmal einfach Wendungen, die man nicht beeinflussen kann. Man kann sich nur mit ihnen arrangieren und das Beste daraus machen. Wobei ich auch sagen muss, dass ich nur, weil mein Leben in andere Bahnen gelenkt wurde, dieses nicht weniger schätze!


4. Bist du jemand der bei Büchern manchmal die letzten Seiten liest, oder findest du das absolut daneben? 

Nein, definitiv nein. Ich gehöre zu den Menschen, die niemals die letzte Seite liest, weil ich finde, dass es einem ein wenig den Spaß am Buch nimmt. Man weiß dann ja schon welchen Verlauf die Handlung nimmt und dies nimmt einem die Spannung. Ist natürlich auch immer Ansichtssache! ;)


Wie sieht's bei euch gerade aus? Was lest ihr gerade und würdet ihr die letzten Seiten verfrüht lesen?

Sommerliche Grüße
Natalie

[Rezension] "Sommer für immer" von Paige Toon

Buchinformationen: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

Roman
Aus dem Englischen von Alice Jakubeit
Preis € (D) 14,99 | € (A) 15,50
400 Seiten, Klappenbroschur
FISCHER Krüger
ISBN 978-3-8105-2265-8

Autoreninfo: (Quelle: http://www.fischerverlage.de/)

Als Tochter eines australischen Rennfahrers wuchs Paige Toon in Australien, England und Amerika auf. Nach ihrem Studium arbeitete sie zuerst bei verschiedenen Zeitschriften und anschließend sieben Jahre lang als Redakteurin beim Magazin »Heat«. Paige Toon schreibt inzwischen hauptberuflich und lebt mit ihrer Familie – sie ist verheiratet und hat zwei Kinder – in Cambridgeshire. Von ihr lieferbar sind folgende Romane und E-Novellas: ›Lucy in the sky‹, ›Du bist mein Stern‹, ›Einmal rund ums Glück‹, ›Diesmal für immer‹, ›Immer wieder du‹, ›Ohne dich fehlt mir was‹, ›Johnnys kleines Geheimnis‹ und ›Ohne dich keine Weihnacht‹.


Klappentext:

Kann aus einem Sommerflirt die Liebe für immer werden? Romantisch, witzig, berührend. Der perfekte Sommerroman von Bestsellerautorin Paige Toon.

Laura ist am Boden zerstört: Ihre große Liebe Matthew, mit dem sie seit sieben Monaten verheiratet ist, hat sie auf seinem Junggesellenabschied betrogen – und diese Frau ist nun auch noch schwanger! Um Laura aufzuheitern, nimmt ihre Freundin Marty sie mit in den Urlaub nach Florida. Eine sorgenfreie Zeit unter Palmen mit viel Spaß und vielen bunten Cocktails scheint die beste Medizin. Aber auch in Key West, meilenweit von zu Hause entfernt, kann Laura Matthew und das, was er ihr angetan hat, nicht einfach vergessen. Als sie beim Scuba-Diving den kubanischen Tauchlehrer Leo kennenlernt, passiert etwas mit dem sie überhaupt nicht gerechnet hat: Sie verliebt sich Hals über Kopf. Alles nur ein harmloser Sommerflirt? Als sich der Urlaub seinem Ende neigt, muss sie sich die Frage stellen: Ist Leo nur die willkommene Ablenkung von ihrer Trauer oder steckt mehr dahinter? Um das herauszufinden, cancelt sie den Rückflug …


Meine Meinung:

Als großer Paige Toon - Fan war dieses Buch natürlich ein Muss, ist sie doch gewöhnlich ein Garant für tolle und abwechslungsreiche Liebesromane.
Auch mit diesem Roman konnte Toon mich sofort in ihren Bann ziehen, da man direkt mitten in die Turbulenzen reingeworfen wird, die die Charaktere zu durchleben haben.

Im Mittelpunkt dieses Romans steht Laura, die vor kurzem erfahren hat, dass ihr Mann Matthew sie auf seinem Junggesellenabschied betrogen hat und nun Vater wird. Um sich abzulenken begleitet Laura ihre Freundin Marty und Bridget in den Urlaub nach Florida. Dort begegnet sie Leo und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Allerdings kann sie Matthew nicht so ganz vergessen, zumal er mit allen Mitteln versucht sie zurückzugewinnen.

Dieser Roman spielt in wirklich traumhafter Kulisse, die Paige Toon weiß perfekt einzufangen. Ich konnte beim Lesen die Sonne Floridas auf meiner Haut spüren und habe den hispanischen Flair deutlich wahrgenommen. Dies ist ein Roman in den man tief eintaucht und nie wieder verlassen möchte.

Die einzige Kritik, die ich an diesem Roman anbringen kann betrifft leider auch die Hauptfigur Laura. Hätte ich nicht bereits "Einmal rund ums Glück" gelesen und wäre der Zusammenhang zwischen der Laura aus diesem Roman und aus "Einmal rund ums Glück" nicht mehrfach gemacht worden, wäre ich wahrscheinlich vollkommen unbefangen an Laura herangetreten.
Als ich anfing zu lesen, fand ich sie zunächst sehr sympathisch. Insbesondere, da sie so gar nicht abgehoben daher kommt. Sie wirkt direkt zu Beginn vollkommen natürlich und geerdet. Im Verlauf des Romans wird nach einigen Kapiteln allerdings bekannt, dass Laura vor Matthew mit dem Formel 1 Rennfahrer Will Trust zusammen war, eine Begebenheit, die in "Einmal rund ums Glück" eine Bedeutung hat. Da ich den anderen Roman bereits gelesen habe und Laura dort so komplett anders wahrgenommen habe, konnte ich diese beiden Figuren leider nur sehr schwer zusammenbringen. Dafür verhalten sie sich einfach zu unterschiedlich. Wahrscheinlich hätte ich nicht so viele Probleme damit, wenn die Autorin nicht selbst immer wieder die Verbindung zu ihm auf den Schirm bringen würde.
Ich denke allerdings auch, dass jemand, der den anderen Roman noch nicht gelesen hat, ein viel unbefangeneres Bild von Laura hat. Denn generell ist sie in diesem Roman eine überaus vielschichtige Figur, die vor allem mit einer Menge an Tiefgang strotzt. Wer "Einmal rund ums Glück" noch nicht gelesen hat, wird diesen Roman und die Figur Laura daher wahrscheinlich lieben.

Alles in allem ist dies erneut ein super Sommerroman, der perfekte Sommergefühle vermittelt und vor allem damit punkten kann, dass das Leben halt nicht immer eitel Sonnenschein ist.
Die einzelnen Figuren können, obwohl sie allesamt ziemlich charakterstark sind, immer wieder Schwächen zeigen und dadurch lebhaft und real erscheinen. Sie sind nicht immer gradlinig, sondern kämpfen alle mit sich selbst und ihren Entscheidungen. Es fällt leicht sich in sie hineinzuversetzen, auch wenn manche ihrer Handlungen auf den ersten Blick nicht immer ganz plausibel erscheinen.
Für mich war dieser Roman erneut ein Genuss, der lediglich in meinem Fall davon getrübt wurde, dass ich ein bereits gefestigtes Bild von der Hauptfigur hatte.
Daher kann ich nicht anders, als diesem Roman starke 4 (von 5) Punkte zu geben!


Wer jetzt neugierig geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*

Rückblick Juni 2016

Hallo zusammen,

leider ist es Anfang Juni nochmals ruhig auf meinem Blog geworden, da ich im Urlaub war und zusätzlich nicht nur lesetechnisch ein kleines Tief hatte, sondern auch gesundheitlich ein wenig zu kämpfen hatte. Zwar ist meine Krise noch nicht so wirklich überstanden. Aber es geht bergauf, weshalb ich mir für den Juli bereits vorgenommen wieder aktiver zu sein.

Leider sind im Juni nur 7 Bücher zusammengekommen. Ich habe so wenig gelesen, wie schon lange nicht mehr. Obwohl die Bücher größtenteils allesamt ziemlich OK (und auch besser) waren, konnte ich mich nur schwer darauf konzentrieren.
Mein Lesehightlight im Juni war neben "Einmal hin und für immer" von Sarah Morgan auf jeden Fall "Ein ganz neues Leben" von Jojo Moyes. Ich fand den Vorgänger "Ein ganzes halbes Jahr" ja schon prima. Aber der Nachfolger tobt das Buch nochmals, da mir die Hauptfigur noch mehr ans Herz gewachsen ist. Ich habe mich beim Lesen total in der Handlung verloren und habe mit den Figuren mitgelitten.
Neben den beiden richtig tollen Büchern, waren allerdings auch zwei Bücher dabei, von denen ich mir deutlich mehr versprochen hatte. Da ist zum Einen "The other girl" von Maggie Mitchell, das als voll spannender Psychothriller ankündigt wurde, bei dem jedoch so gut wie kein Thrillfaktor vorhanden war. Zum Anderen war da "Glück zum Frühstück" von Maisey Yates, einem ganz netten Buch, dem es allerdings an echten Spannungsspitzen fehlt.

Gelesen habe ich insgesamt 3.053 Seiten:
Girl on the train - Paula Hawkins (448 Seiten)
Einmal hin und für immer - Sarah Morgan (304 Seiten)
Glück zum Frühstück - Maisey Yates (400 Seite)
Die Nacht schreibt uns neu - Dani Atkins (448 Seiten) ... Rezension
The other girl - Du kannst niemals ganz entkommen - Maggie Mitchell (479 Seiten)
Wolken wegschieben - Rowan Coleman (446 Seiten)
Ein ganz neues Leben - Jojo Moyes (528 Seiten)


Wahrscheinlich werde ich im Juli auch endlich mehr Beiträge "privater" Natur veröffentlichen, da ich mich momentan verstärkt meiner Gesundheit und meinem Wohlergehen widme. Ich bin gerade dabei mein Leben ein wenig umzukrempeln und möchte euch gerne im Laufe der nächsten Wochen/Monate daran teilhaben lassen.
Natürlich wird "das Buchige" immer noch im Vordergrund stehen. Immerhin liebe ich das Lesen und den Austausch mit Anderen darüber.
Ihr könnt daher gespannt sein!


Bis bald!
Sommerliche Grüße
Natalie