[Rezension] "Die kleine Bäckerei am Strandweg" von Jenny Colgan

Buchinformationen: (Quelle: https://www.piper.de)

€ 9,99 [D], € 10,30 [A]
Erschienen am 01.06.2016
496 Seiten, Broschur
Übersetzt von: Sonja Hagemann
ISBN: 978-3-8333-1053-9


Autoreninfo: (Quelle: https://www.piper.de)

Jenny Colgan studierte an der Universität von Edinburgh und arbeitete sechs Jahre lang im Gesundheitswesen, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. In England ist sie seit mittlerweile gut zehn Jahren eine Bestseller-Autorin. Mit dem Marineingenieur Andrew hat Jenny Colgan drei Kinder und die Familie lebt etwa die Hälfte des Jahres in Frankreich.



Klappentext:

Es klingt fast zu gut um wahr zu sein - Polly wird ihr Hobby zum Beruf machen, und das in Cornwall, auf einer romantischen Insel mit Männerüberschuss. Genau die richtige Kur für ein leeres Konto und ein gebrochenes Herz. Aber die alte Bäckerei ist eine windschiefe Bruchbude, am Meer kann es sehr kühl sein, und der Empfang, den manche Insulaner ihr bereiten, ist noch viel kälter. Gut, dass Polly Neil hat, einen kleinen Papageientaucher mit gebrochenem Flügel. Doch bald kauft der halbe Ort heimlich ihr wunderbares selbstgebackenes Brot, und als sie Neil fliegen lassen soll, ist sie schon fast heimisch geworden. Nur das mit der Liebe gestaltet sich komplizierter als gedacht ...


Meine Meinung:

Mein letztes Buch von Jenny Colgan habe ich vor etwa 2 Jahren gelesen und mochte es sehr. Daher war ich auf dieses Buch sehr gespannt. Als ich anfing zu lesen hat die Autorin mich mit ihrer überaus sympathischen Hauptfigur Polly auch direkt in den Bann gezogen, da man sie aufgrund ihrer Offenheit einfach ins Herz schließen muss. Sie hat es nicht leicht, packt die Dinge aber an und macht das Beste daraus.
Alles fängt im Grunde damit an, dass Polly sich eine neue Bleibe suchen muss. Sie hat mit ihrem (Ex-) Freund eine Werbeagentur geführt, die allerdings aufgrund des Wirtschaftswandels Insolvenz anmelden muss. Die beiden verlieren dabei auch ihre gemeinsame Wohnung und Polly hat Probleme einen neuen Job zu finden, da viele neue Arbeitgeber sie für überqualifiziert halten. Ihr Freund ist ihr dabei keine Hilfe, da er in Selbstmitleid zerfließt. Also nimmt Polly alles selbst in die Hand und mietet sich auf einer kleinen Insel eine Wohnung (bzw. eher eine Bruchbude) über einer alten Bäckerei. Sowohl die Wohnung, als auch die Insel haben insgesamt eher einen rohen Charme, so dass Polly sich mit dem Backen von Broten ablenkt und in den Fischern ernste Abnehmern findet. Nach und nach kommen immer mehr Insulaner hinzu, obwohl die eigentliche Bäckerin der Insel (und gleichzeitig auch Pollys Vermieterin) versucht dies zu verhindern.

Dieser Roman lebt von seinen Figuren, die teils liebreizend, teils aber auch sehr schrullig daher kommen. Die urige und raue Landschaft tut ihr übriges. Auch wenn die Insel einen sehr ruppigen Charme hat, kann man beim Lesen nicht anders, als sich in die Insel und seine Bewohner zu verlieben.
Jenny Colgan schreibt auf einer sehr leicht zu lesenden bildhaften Sprache, die es einem leicht macht den Geschehnissen zu folgen und sich in die einzelnen Figuren hineinzuversetzen. Zwar gibt es die ein oder andere Figur, die noch ein wenig genauer ausgestaltet hätte werden können. Aber das fällt nur sehr wenig auf. Die Figuren agieren größtenteils sehr real, so dass man das Gefühl hat live vor Ort zu sein.

Ich freue mich jedenfalls bereits auf die Fortsetzung "Sommer in der kleinen Bäckerei am Strandweg", die im nächsten Jahr erscheinen wird.

Toller Roman mit einer charmanten Hauptfiguren und wunderbar skurrilen und schrulligen Nebenfiguren! Dieser Roman hat seine starke 4 (von 5) Punkte verdient.


Wer nun neugierig auf den Roman geworden ist, findet hier eine *Leseprobe*

1 Kommentar:

  1. Hi!
    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eine schöne Rezension!
    lg Sonja

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