#projectoneyear restart


Hallo zusammen,

mission failed! So und nicht anders kann ich diesen Beitrag beginnen. Vor gut 11 Monaten habe ich mit der Challenge #projectoneyear, die von loudwords ins Leben gerufen wurde, begonnen, die zum Ziel hatte Vorhaben  in seinem Leben innerhalb eines Jahres in Angriff zu nehmen, damit man sich nicht wieder fragt „Was wäre wenn …?“. Die Ziele, die man wählt, können ganz individuelle Ziele sein, die allerdings auch für einen persönlich eine gewisse Herausforderung darstellen. Welche Ziele man sich setzt, bleibt jedem selbst überlassen. Im Laufe des Jahres berichtet man immer wieder wöchentlich/monatlich von seinen Fortschritten. Zur Motivation existiert auch eine Gruppe bei Facebook, wo man sich gegenseitig unterstützen kann.

Und was soll ich sagen: Jetzt 1 Monat vor Challengeende stelle ich fest, dass ich ich keins meiner Ziele auch nur annähernd erreicht habe bzw. denen innerhalb des Jahres leider auch kaum Augenmerk gewidmet habe. Insbesondere in der ersten Jahreshälfte dieses Jahres habe ich mich zu sehr von Unnötigem und Zeitfressern ablenken lassen, so dass ich meine Ziele vollkommen aus den Augen verloren habe.

Ich könnte natürlich jetzt sagen: OK, ich lass den einen Monat noch laufen und versuche mein Bestes. Aber ist es wirklich das, was ich wirklich will? Ich denke nicht! Das breche die „alte“ Challenge ab und beginne nun zum 01.Juli 2017 (OK, ich weiß heute ist bereits der 02.07.17  😉  ) nochmals von vorne. Ich kann natürlich nicht versprechen, dass es klappt. Aber ich möchte mir hinterher nicht selbst vorwerfen können, es nicht zumindest versucht zu haben! Denn mein Leben bedarf echter Veränderungen. Letztens bin ich auf Pinterest auf folgenden Spruch gestoßen, der mir ein wenig den Anstoß für einen Neuanfang gab:

Dieser Spruch hat mich dazu veranlasst mein Leben und meine Ziele zu überdenken. Wie vielleicht einige wissen, habe ich bereits vor ein paar Jahren meine bucket list „40 bis 40“ ins Leben gerufen. Dabei ging es darum 40 Wünsche/Ziele/Pläne/Vorhaben zu definieren, die ich bis zu meinem 40. Geburtstag erreichen möchte. Innerhalb des Jahres wollte ich die Liste vervollständigen und auch gleichzeitig Punkte darauf abhaken. Und was ist nun 11 Monate später? Ich habe zwar wenige Punkte abhaken können, allerdings habe die Liste immer noch nicht vollständig! Und ehrlich gesagt finde ich dies auch nicht schlimm! Warum muss immer ALLES bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht sein? Ist es schlimm, dass ich bis zu meinem 40. Geburtstag (der nun übrigens schon bereits in gut 16 1/2 Monaten ansteht) noch nicht an einer Bergwanderung teilgenommen habe, oder dass ich noch keinen Quilt genäht habe … oder, oder, oder …?! Manche Ziele und Wünsche ändern sich auch mit der Zeit und den Lebensumständen! Daher habe ich beschlossen, dass aus meiner bucket list „40 bis 40“ eher eine generelle Liste wird, auf der ich aufzähle, was ich noch in einem Leben machen, erleben und erreichen möchte! Diese Liste werdet ihr innerhalb des Julis hier auf meinem Blog finden. Diese Liste wird nicht starr sein. Immer wieder werden Punkte hinzukommen und einzelne Punkte werden verschwinden, wenn sie keine Bedeutung mehr für mich haben.

Aber genug abgeschweift! Eigentlich soll es hier ja um die Ziele gehen, die ich innerhalb des kommenden Jahres angehen möchte, um mich und mein Leben zu verändern! Also gut, hier sind sie also:


20 kg abnehmen

Ja, ja, ich weiß, das Ziel habe ich mir auch schon vor 11 Monaten gesetzt.  🙄
Ich könnte jetzt natürlich verkünden, dass ich es innerhalb der letzten 11 Monate immerhin geschafft habe 7 kg abzunehmen. Aber die Wahrheit ist, dass es zwischendurch sogar fast 10 kg waren, ich jedoch zwischendurch wieder zugenommen habe.
Seit Jahren versuche ich ja schon abzunehmen. Ich habe mich lange Zeit nicht genug um mich selbst gekümmert. Und die Quittung bekomme ich gerade gesundheitlich stark zu spüren. Meine Ärzte führen mir immer wieder vor Augen, was passiert, wenn ich mein Leben nicht ändere! Daher möchte ich dies nun erneut in Angriff nehmen und mit einer Abnahme von 20 kg einen großen Schritt nach vorne machen.
Mehr Bewegung/ Sport in mein Leben einbauen
Letztes Jahr habe ich hier noch ein paar Unterpunkte eingebaut. Allerdings möchte ich die Ausgestaltung hier noch offen lassen, da ich gerade in der Findungsphase bin, wie ich mein sportliches Leben gestalten möchte. Das etwas passieren muss ist mir aber vollkommen klar.  Da ich seit längerem körperlich von meinem Gewicht beeinträchtigt bin, muss hier definitiv etwas geschehen. Ich bin es satt total schnell aus der Puste zu kommen bzw. mich nur sehr „watschelnd“ bewegen zu können. Ich war in meiner Jugend mal ziemlich ausdauernd. Davon ist leider nicht mehr viel geblieben.
Da ich in meinem Job die meiste Zeit sitze, muss ich auf jeden Fall einen Ausgleich finden.


Ernährung umstellen

Zwar koche ich zwischendurch aus sehr gesund. Allerdings hat insbesondere in den letzten Monaten die Bequemlichkeit überhand genommen, so dass oftmals etwas Fertiges bzw. etwas zum Zusammenrühren (Maggi lässt grüßen  😯  ) herhalten musste. Damit soll jetzt echt Schluss sein. Ich möchte wieder mehr selbst zubereiten, so dass ich auch weiß, was drin enthalten ist. Denn seien wir mal ehrlich: Häufig wissen wir gar nicht, was wir in uns zuführen und essen Lebensmittel mit Zutaten, die wir nicht mal aussprechen können bzw. von denen wir nicht mal wissen, was es wirklich ist. Ich weiß beispielsweise bis heute nicht, was Guarkernmehl ist bzw. wozu es hinzugefügt wird.  😉
An mindestens 4 Tagen in der Woche möchte ich frisch und gesund kochen. Ich möchte mir Strategien aneignen, mir Sachen auf Vorrat herzustellen, so dass ich selbst nach einem stressigen und langen Tag nicht in die Versuchung komme, zu Fertigkost zu greifen.
Letztendlich soll mir dieses Ziel auch bei meiner Abnahme helfen und zu einem gesünderen Leben führen.


Sachen immer direkt wegräumen

Ich gehöre zu den Menschen, die Sachen oftmals irgendwie ablegen und sich sagen „Ach, das kann ich auch später noch wegräumen“. Wer kennt ihn nicht: Den Stuhl, auf dem wir immer Kleidung anhäufen, die noch nicht wirklich schmutzig ist, die wir aber auch nicht zurück in den Schrank räumen wollen?! Ich habe so einen Stuhl, auf dem die ganze Woche mein Wäscheberg anwächst, um dann am Wochenende doch im Wäschekorb bzw. der Waschmaschine zu landen. Ähnlich sieht es mit der Ablage im Flur, dem Regal, etc. aus. Alles wird erst mal abgelegt, bis ich am Wochenende in den Aufräumwahn verfalle. 🙄


Mein Leben entrümpeln

Ich weiß, dieses Ziel ist noch ziemlich abstrakt! Aber ich möchte es extra noch nicht näher definieren.
Seien wir mal ehrlich: Wie viel von dem Kram, den wir bei uns angehäuft haben, benötigen wir tatsächlich? Wenn ich in mein Bücherregal schaue, kann ich bei mindestens 2/3 aller Büchern die Aussage treffen, dass ich sie nicht nochmals lesen werde. Ich verkaufe zwar immer wieder mal Bücher oder tausche sie bei tauschticket.de. Aber was ist mit den Büchern, die ich nicht loswerde? Ja genau, sie verstauben im Regal.
Ähnlich sieht es mit DVDs aus. Man kauft sie, manche schaut man häufiger als andere. Ich habe welche, die habe ich vielleicht 1x geschaut und seitdem stehen sie im Regal.  🙄
Das Ganze könnte man noch über viel mehr Bereiche ausweiten: Kosmetika, Kleidung, Küchenartikel, etc.. Aber Fakt ist, vieles benötigt man so nicht! Also möchte ich hier innerhalb der nächsten 12 Monate Kehraus machen und mich von Sachen trennen, die nur dazu führen, dass man im Chaos versinkt.


Rezeptsammlung zusammenschreiben

Noch ein Ziel aus dem letzten Jahr, was ich immer noch nicht angegangen bin.  😉
Im Grunde habe ich schon seit einigen Jahren eine Sammlung von Rezepten (u.a. aus Zeitschriften, Kopien aus Büchern von Freunden, etc.), die ich abtippen möchte, um so meine eigene geordnete Sammlung zu haben, die nicht mehr einfach nur aus einem Durcheinander besteht, in dem ich ein bestimmtes Rezept kaum finde.
Also gilt es nun: Abtippen! Abtippen! Abtippen!  😆


Offener sein bzw. zu mir selbst stehen

Das Ziel ist weiterhin nicht besonders klar definiert. Oftmals verstecke ich mich hinter einer Maske aus Angst davor, was mein direktes Umfeld von mir denkt. Ich bin es seit meiner Kindheit gewohnt angepasst zu sein und verberge daher vieles, von dem ich befürchte, dass die Menschen um mich herum es nicht akzeptieren oder verstehen können.
Innerhalb der letzten 11 Monate habe ich mich in Teilen bereits öffnen können. So wissen inzwischen ein paar Leute aus meinem Umfeld, dass ich diesen Blog führe. Allerdings hänge ich dies auch nicht an der großen Glocke. Aber alleine das Wissen, dass der Blog kein Geheimnis mehr ist, macht es leichter für mich. Ähnlich ist dies in anderen Bereichen. Ich sage inzwischen häufiger meine Meinung, auch wenn sie durchaus auch mal nicht akzeptiert wird. Aber damit muss ich leben. Ich kann und will es nicht mehr allen recht machen!


Ich habe mir erneut noch ein paar kleinere Ziele gesteckt, die ich aber momentan noch nicht offenbaren mag, da sie ziemlich persönlich sind. Außerdem würde es irgendwann den Rahmen dieses Posts komplett sprengen, wenn ich alles niederschreibe. Ich werde diese Ziele auf jeden Fall in meine zukünftigen Beiträge mit einfließen lassen.
Upps, jetzt ist der Beitrag wirklich extrem lang geworden, so dass ich hoffe, dass ich euch nicht zu sehr verschreckt habe.  😆
Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wie dieses Jahr verlaufen wird!

Sommerliche Grüße
Babs


Kommentare:

  1. Da hast du dir ja einiges vorgenommen,aber ich kann sehr vieles davon absolut verstehen und ich arbeite auch immer ewig daran und kriege irgendwie selten etwas wirklich fertig =(

    Aber nie aufgeben und immer weiter daran arbeiten und nach Rückschlägen aufstehen und weiter machen!

    Ich wünsche dir weurerhin viel Erfolg und liebste Grüße,
    Vivka

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  2. Hey Babs,
    ich finde es toll, dass du sowas machst und ich drücke dir beide Daumen, dass dein Vorhaben klappt. :)

    Starte gut in die neue Woche!

    Ganz lieben Gruß
    Steffi

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